{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093694,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093694,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093694,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093694,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093694,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093694,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093694,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093694,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093694,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093694,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093694,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093694,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093694,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093694,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093694,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093694,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093694,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20093694,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"09.3694","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Entwicklungszusammenarbeit und MSC-Zertifizierung. Unterst\u00fctzung lokaler Fischer","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in ausgew\u00e4hlten Entwicklungsl\u00e4ndern zum Stopp der illegalen Fischerei beizutragen und lokale Fischer in Bezug auf nachhaltige Fischerei und MSC-Zertifizierung zu unterst\u00fctzen.</p>","ReasonText":"<p>Nachhaltige Fischerei erh\u00f6ht in Entwicklungsl\u00e4ndern die Ern\u00e4hrungssicherheit, schafft Einkommen und Besch\u00e4ftigung, tr\u00e4gt zum Schutz der Umwelt und nat\u00fcrlichen Ressourcen bei und leistet einen Beitrag zu guter Gouvernanz. Gleichzeitig entspricht die Zertifizierung nachhaltiger Fischereierzeugnisse dem wachsenden Bed\u00fcrfnis der Konsumenten und Konsumentinnen in Industriel\u00e4ndern, durch ihren Kaufentscheid nicht zur \u00dcberfischung der Meere beizutragen. Das Label des Marine Stewardship Council (MSC) gilt dabei auf dem Gebiet nachhaltiger Fischereierzeugnisse als f\u00fchrend. </p><p>Laut FAO sind 80 Prozent der weltweiten Fischbest\u00e4nde \u00fcberfischt oder von \u00dcberfischung bedroht. Nicht zuletzt, um die K\u00fcstenregionen der Entwicklungsl\u00e4nder vor \u00dcberfischung durch die Fernfischflotten der Industriel\u00e4nder zu sch\u00fctzen, dehnte das Uno-Seerechts\u00fcbereinkommen die ausschliesslichen Wirtschaftszonen (AWZ) der K\u00fcstenstaaten auf bis zu 200 Seemeilen Breite aus. </p><p>\u00dcber 85 Prozent des weltweiten Fischfangs erfolgen innerhalb der nationalen Hoheitsgew\u00e4sser. Vielen K\u00fcstenstaaten gelingt es aber nicht, die Best\u00e4nde nachhaltig zu bewirtschaften und dem Problem der illegalen, nichtgemeldeten oder unregulierten Fischerei Herr zu werden. Vielfach verf\u00fcgen zudem die lokalen Fischer nicht \u00fcber das Know-how, die institutionellen Voraussetzungen und die n\u00f6tige Infrastruktur, um nachhaltige Fischerei zu betreiben und ihre Erzeugnisse zu zertifizieren. FAO, Unep, WWF, MSC und andere haben deshalb in Entwicklungsl\u00e4ndern Projekte lanciert, um die illegale Fischerei zu stoppen und nachhaltige Fischerei durch lokale Fischer zu f\u00f6rdern und diese bei der MSC-Zertifizierung ihrer Erzeugnisse zu unterst\u00fctzen. </p><p>Auch die Schweiz hat sich mit dem Uno-Seerechts\u00fcbereinkommen verpflichtet, mit geeigneten Massnahmen f\u00fcr die dauerhafte Erhaltung der lebenden Ressourcen der Meere zu sorgen. Die R\u00e4te stimmten in der Wintersession 2008 dem SR\u00dc zu. Am 16. April 2009 lief die Referendumsfrist unbenutzt ab. Nun ist auch die schweizerische Entwicklungszusammenarbeit aufgerufen, sich in ausgew\u00e4hlten Entwicklungsl\u00e4ndern an den Bestrebungen zur F\u00f6rderung von nachhaltiger Fischerei und MSC-Zertifizierung zu beteiligen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Viele Entwicklungsl\u00e4nder verf\u00fcgen \u00fcber umfassende Fischgr\u00fcnde und sind nicht in der Lage, ihre Meeresressourcen wirkungsvoll zu sch\u00fctzen. Es ist deshalb die Aufgabe derjenigen Staaten, die Fischprodukte konsumieren, zur F\u00f6rderung der nachhaltigen Fischerei beizutragen. Die F\u00f6rderung von nachhaltigem Fischfang ist aber erst dann sinnvoll, wenn diese nicht zu zus\u00e4tzlichem Fischfang f\u00fchrt. Die internationalen Bestrebungen m\u00fcssen also dazu f\u00fchren, dass illegaler Fischfang bek\u00e4mpft und aller Fischfang nachhaltig erfolgt. Sonst f\u00fchrt die F\u00f6rderung von nachhaltigem Fischfang zu einer noch schnelleren \u00dcberfischung. Die Einf\u00fchrung von Nachhaltigkeitsaspekten geschieht derzeit am effizientesten \u00fcber Marktmechanismen, wie z. B. den MSC-Label: Die vermehrte Nachfrage nach zertifizierten Produkten f\u00fchrt im Bereich Fischfang vor Ort unter anderem dazu, dass jene Fischer, welche sich an diese strengen Vorschriften halten, den illegalen Fischfang verdr\u00e4ngen und auch den legalen Fischfang nachhaltiger gestalten.</p><p>Um die steigende Nachfrage mit der Produktionsseite zusammenzubringen, kommt dem schweizerischen Importf\u00f6rderungsprogramm (Swiss Import Promotion Programme, Sippo) eine entscheidende Rolle zu. Sippo wird die Aktivit\u00e4ten in diesem Bereich aufgrund der im Rahmenkredit VII zur Weiterf\u00fchrung der wirtschafts- und handelspolitischen Massnahmen im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit neu ausgew\u00e4hlten, AWZ-reichen Schwerpunktl\u00e4nder ausbauen. Das genaue Ausmass h\u00e4ngt hier stark von der Zusammenarbeitsbereitschaft der lokalen Beh\u00f6rden und der Fischer ab. Insbesondere im Bereich der K\u00fcstenfischerei muss zun\u00e4chst noch viel Aufbauarbeit geleistet werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposal":19,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1250640000000)\/","SubmittedBy":"Rechsteiner Rudolf","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1402358400000)\/","ResponsibleDepartment":3,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDA","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1750810406387)\/","SubmissionDate":"\/Date(1244764800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4809,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Umwelt|Landwirtschaft"}}