{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093779,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093779,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093779,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093779,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093779,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093779,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093779,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093779,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093779,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093779,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093779,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093779,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093779,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093779,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093779,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093779,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093779,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20093779,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"09.3779","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Finma-Bericht vom 14. September 2009. Teil 5","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Mit dem Bericht \"Finanzmarktkrise und Finanzmarktaufsicht\" vom 14. September 2009 legt die Eidgen\u00f6ssische Finanzmarktaufsicht (Finma) eine umfassende Analyse der Finanzmarktkrise sowie des Verhaltens der Eidgen\u00f6ssischen Bankenkommission (EBK) vor. Zu diesem Bericht habe ich folgende Fragen:</p><p>14. Auf Seite 31 steht, die EBK habe von UBS und CS h\u00f6here Eigenmittelanforderungen als laut Basel 1 und 2 verlangt, wegen der vielen Ausnahmen.</p><p>- Wie kam es zu diesen Ausnahmen?</p><p>- Um welche Ausnahmen handelt es sich?</p><p>- Gelten die Ausnahmen auch heute noch?</p><p>15. Auf Seite 31 steht, die EBK habe der UBS die Verwendung von produktspezifischen Zeitreihen f\u00fcr die VaR-Berechnung zugestanden.</p><p>- Wie kam die EBK dazu?</p><p>- Wie rechtfertigt sich das?</p><p>16. Auf Seite 31 steht zus\u00e4tzlich, dass die UBS so zu einer 38 Prozent tieferen VaR-Zahl kam und entsprechend h\u00f6here Risiken einging.</p><p>- Warum hat die EBK nicht reagiert?</p><p>- Wurde die EBK angelogen?</p><p>- Hat die EBK in diesem Zusammenhang Beihilfe zur Umgehung der Richtlinie begangen?</p><p>- Welche Konsequenzen, auch personell, hatte dies?</p><p>- Was genau machte dies auf die Eigenmittelanforderungen aus?</p><p>- Was ist der Multiplikator?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Im Rahmen der parlamentarischen Auftr\u00e4ge aus dem Postulat 08.4039 von St\u00e4nderat Eugen David und der Motion WAK-N 09.3010 findet zurzeit eine \u00dcberpr\u00fcfung der T\u00e4tigkeit der Finma in der Finanzmarktkrise statt. Diese Arbeiten beinhalten insbesondere eine unabh\u00e4ngige Analyse des Berichts der Finma vom 14. September 2009 durch zwei externe Experten. Aufgrund ihrer Arbeiten wird der Bundesrat dem Parlament einen umfassenden Bericht abgeben, in dem er die Rolle der Finma analysieren und aus eigener Sicht Stellung nehmen wird. In der Zwischenzeit beschr\u00e4nkt sich der Bundesrat in der Antwort auf die vorliegende Interpellation darauf, die Sicht und Antworten der Finma auf die gestellten Fragen wiederzugeben.</p><p>14. Bei den erw\u00e4hnten Ausnahmen handelt es sich nicht um beh\u00f6rdlich zu bewilligende Ausnahmen, sondern um die Ex-post-Feststellung von Abweichungen (sog. \"Ausreissern\"), die den im Voraus vom Modell gesch\u00e4tzten maximalen Verlustbetrag \u00fcbersteigen und deshalb als Indikator f\u00fcr die Prognosef\u00e4higkeit des Modells dienen (vgl. in diesem Zusammenhang die Fussnote 23 des Berichts der Finma vom 14. September 2009). Derartige Ausnahmen gelten nicht, sondern sie geschehen und erh\u00f6hen ab einer gewissen Anzahl die Eigenmittelanforderungen. Zu (Backtesting-)Ausnahmen kam es insbesondere durch eine nicht gen\u00fcgend zeitnahe Aktualisierung der Risikofaktordaten und eine ungen\u00fcgende Erfassung von Basisrisiken im VaR-Modell. Die Anzahl Ausnahmen nimmt derzeit ab, da f\u00fcr die Erh\u00f6hung des Multiplikators in Abh\u00e4ngigkeit solcher Ausnahmen nur die Ausnahmen der jeweils letzten 250 Handelstage relevant sind.</p><p>15. Die modellbasierte VaR-Sch\u00e4tzung kann umso pr\u00e4ziser vorgenommen werden, je genauer die Produkte und die deren Preise bestimmenden Risikofaktoren im VaR-Modell abgebildet werden. Die Verwendung produktspezifischer Zeitreihen \u00fcber die Entwicklung von Risikofaktoren ist daher nach Ansicht der Finma sachlogisch.</p><p>16. Im Jahr 2004 waren keine Anzeichen vorhanden, dass sich die fraglichen Verbriefungen zu Problempositionen entwickeln. Daher bestand f\u00fcr die EBK kein Interventionsgrund (vgl. jedoch Abschnitt 2.3.5 des Berichts der Finma).</p><p>Bez\u00fcglich der VaR-Modell\u00e4nderung und der impliziten Erh\u00f6hung des Risikoappetits wurde die EBK weder angelogen, noch hat die EBK \"Beihilfe zur Umgehung der Richtlinie\" begangen, weshalb hieraus keine Konsequenzen zu ziehen waren.</p><p>Die Eigenmittelanforderungen f\u00fcr Marktrisiken sanken ungef\u00e4hr gleich stark wie der VaR. Diese machten weniger als 10 Prozent der gesamten Eigenmittelanforderungen aus.</p><p>Der Multiplikator ist ein Skalierfaktor f\u00fcr den VaR. Das Konzept wird im Bericht der Finma auf Seite 31 erkl\u00e4rt.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1257292800000)\/","SubmittedBy":"M\u00fcller Philipp","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1317340800000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24","Category":null,"Modified":"\/Date(1690535305140)\/","SubmissionDate":"\/Date(1253491200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4811,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen"}}