{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093804,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093804,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093804,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093804,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093804,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093804,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093804,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093804,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093804,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093804,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093804,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093804,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093804,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093804,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093804,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093804,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093804,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20093804,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"09.3804","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Fragw\u00fcrdige Vista-Migration der Bundesverwaltung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Bundesverwaltung migriert auf Microsoft Windows Vista und Microsoft Office 2007 und f\u00fchrt weitere Microsoft-Produkte im Rahmen des standardisierten Arbeitsplatzes Bund ein.</p><p>Der Bundesrat wird gebeten, die folgenden Fragen zu beantworten:</p><p>1. Wie ist der aktuelle Stand der Migration in den jeweiligen Departementen?</p><p>2. Konnte der urspr\u00fcngliche Zeitplan \u00fcberall eingehalten werden?</p><p>3. Welche genauen Kosten (Lizenzen, Datenmigrationen, Neuprogrammierung von Anwendungen, Umschulungen, Arbeitsausfall usw.) erzeugt das Migrationsprojekt f\u00fcr die gesamte Verwaltung?</p><p>4. Wann muss mit weiteren Migrationsprojekten gerechnet werden angesichts der Tatsache, dass Microsoft selber bereits heute vom Wechsel auf Vista abr\u00e4t und auf eine Migration auf das neue Windows 7 hinweist? </p><p>5. Wieso wurde von Microsoft ein Gesamtpaket von nicht zwingend zueinandergeh\u00f6renden Software-L\u00f6sungen beschafft, und wieso wurden nicht einzelne Anwendungsbereiche an andere Leistungserbringer vergeben, um damit die Abh\u00e4ngigkeit von Microsoft nicht noch weiter zu verst\u00e4rken?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Bundesverwaltung f\u00fchrt bis 2011 einen standardisierten IT-Arbeitsplatz ein, um die Zusammenarbeit im Bund zu vereinfachen und um Kosten zu sparen. Gleichzeitig werden etwa 80 Einsatzgebiete und zugeh\u00f6rige Produkte standardisiert. Davon sind auch die eingesetzten Microsoft-Produkte betroffen. Mit diesem Vorhaben und insbesondere durch die Standardisierung k\u00f6nnen die Betriebskosten in der B\u00fcroautomation pro Jahr um \u00fcber 10 Millionen Franken gesenkt werden.</p><p>1. Die Einf\u00fchrung des standardisierten IT-Arbeitsplatzes in der Bundesverwaltung ist im Zeitraum Mitte 2008 bis Ende 2011 geplant. Die Einf\u00fchrung ist bereits abgeschlossen f\u00fcr die Verwaltungseinheiten des EVD und f\u00fcr die BK. Im VBS ist die Einf\u00fchrung zu 90 Prozent abgeschlossen. Die Arbeitspl\u00e4tze von EDI, EJPD, EFD und UVEK werden im Zeitraum 2010 bis 2012 migriert werden.</p><p>2. Der urspr\u00fcngliche Zeitplan wurde mit dem Programmauftrag im Jahr 2006 erarbeitet. Der zun\u00e4chst auf Mitte 2011 geplante Abschluss wurde vorerst um ein halbes Jahr (auf Ende 2011) verschoben. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr die Verz\u00f6gerungen in einzelnen Projekten liegen u. a. darin, dass die Departemente die Einf\u00fchrung des standardisierten IT-Arbeitsplatzes nutzen, um Bereinigungen an ihrem Fachanwendungsportfolio vorzunehmen. Aufgrund einer \u00c4nderung des Projektauftrages im Falle der bisher noch nicht umgestellten Departemente EDI, EJPD, EFD und UVEK ergibt sich nun eine Verz\u00f6gerung bis Mitte 2012.</p><p>3. Die ausgabewirksamen Kosten der Einf\u00fchrung des standardisierten IT-Arbeitsplatzes belaufen sich auf etwa 43,5 Millionen Franken. Nicht darin enthalten sind Aufwendungen f\u00fcr Lizenzen, da diese bereits in der Vergangenheit erworben wurden. Vielmehr umfasst dieser Betrag insbesondere die Aufwendungen f\u00fcr Dienstleistungen zur Implementierung der Releasewechsel bei den Produkten f\u00fcr Kernfunktionen, welche durch die Standardisierung auf etwa 80 Einsatzgebiete reduziert werden konnten, sowie die Umschulungskosten. F\u00fcr diese Projektausgaben wurde mit dem Voranschlag 2008 der Verpflichtungskredit \"Programm B\u00fcroautomation Bund (BA-Bund)\" im Umfang von 43,5 Millionen Franken bewilligt. Der Verpflichtungskredit umfasst die gesamten Kosten der zentral gesteuerten Einf\u00fchrung des standardisierten IT-Arbeitsplatzes und der Migration auf die neue Generation der B\u00fcroautomation auf der Basis von Vista und Office 2007.</p><p>Dazu kommen noch Kosten von etwa 15 Millionen Franken f\u00fcr Tests und teilweise f\u00fcr die Anpassung aller mit der B\u00fcroautomation verkn\u00fcpften Fachanwendungen. Diese Umstellung der abh\u00e4ngigen Fachanwendungen kann nur von den \u00c4mtern beurteilt und gesteuert werden, deshalb sind sie nicht Teil des Verpflichtungskredits.</p><p>4. Die Einf\u00fchrung des standardisierten IT-Arbeitsplatzes sieht als Betriebssystem auf dem Client Windows (in der Version Vista) vor. Grunds\u00e4tzlich ist eine Aktualisierung von Software im Rhythmus von drei bis sechs Jahren in allen Gebieten der Informatik \u00fcblich, um die Betriebssicherheit aufrechtzuerhalten und neue Anforderungen abzudecken. Kleine Anpassungen sind in der Bundesverwaltung voll automatisiert und werden laufend durchgef\u00fchrt (Virenschutz aktualisieren, Fehlerbehebung und automatisierbare Erneuerungen). Die Empfehlung von Microsoft, direkt auf Windows 7 zu migrieren, wurde f\u00fcr die noch nichtmigrierten Departemente evaluiert. Sie und die Parlamentsdienste werden nun direkt auf Windows 7 migrieren. </p><p>5. Ob in einem bestimmten Einsatzgebiet eine neue Software eingef\u00fchrt, eine bestehende Software teilweise abgel\u00f6st oder eine bestehende Software weiter verwendet wird, entscheidet sich unter Abw\u00e4gung von Kosten und Nutzen sowie unter Ber\u00fccksichtigung der IT-strategischen und finanziellen Vorgaben. Die Abh\u00e4ngigkeit von Software-Lieferanten wird jeweils im Rahmen der Risikobetrachtung bei der Strategiefestsetzung gepr\u00fcft und so weit wie m\u00f6glich mittels Standardisierung und Architekturvorgaben reduziert. Die Beschaffung der ben\u00f6tigten Software erfolgt unter Ber\u00fccksichtigung der strategischen und beschaffungsrechtlichen Vorgaben.</p><p>Die in der Bundesverwaltung vorhandenen Microsoft-Produkte wurden \u00fcber viele Jahre erworben und sind \u00fcber die Jahre zum heute im Einsatz stehenden Gesamtpaket gewachsen. Da die entsprechenden Lizenzen mithin bereits erworben sind, hat die Bundesverwaltung bei Microsoft aktuell nur noch die Wartung dieser Produkte einzukaufen. Der k\u00fcrzlich abgeschlossene Wartungsvertrag f\u00fcr den Zeitraum 2009 bis 2011 ist zurzeit Gegenstand eines Beschwerdeverfahrens.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1266364800000)\/","SubmittedBy":"von Graffenried Alec","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1317340800000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|34","Category":null,"Modified":"\/Date(1690487346710)\/","SubmissionDate":"\/Date(1253664000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4811,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Medien und Kommunikation"}}