{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093813,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093813,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093813,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093813,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093813,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093813,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093813,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093813,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093813,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093813,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093813,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093813,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093813,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093813,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093813,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093813,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093813,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20093813,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"09.3813","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"R\u00fcckstufung des Wolfsschutzes in der Berner Konvention","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit den Nachbarl\u00e4ndern - insbesondere Frankreich - im Europarat den Antrag zu stellen, dass der Wolf vom Anhang lI der Berner Konvention vom 19. September 1979 von einer \"streng gesch\u00fctzten\" Art zu einer \"gesch\u00fctzten Art\" (Anhang III) zur\u00fcckgestuft wird.</p>","ReasonText":"<p>Die Konflikte zwischen der Landwirtschaft bzw. Kleintierhaltung und der Pr\u00e4senz des Wolfes in der Schweiz werden immer offensichtlicher. Trotz verschiedener Schutzmassnahmen verursacht der Wolf grosse Sch\u00e4den, die nicht mehr l\u00e4nger hingenommen werden d\u00fcrfen. </p><p>In der Schweiz sind bereits rund ein Dutzend W\u00f6lfe nachgewiesen. Die Entwicklung der letzten Monate deutet klar darauf hin, dass sich auch bei uns Rudel bilden. Damit reichen die bisherigen Massnahmen - insbesondere Herdenschutzmassnahmen und bewilligte Einzelabsch\u00fcsse - nicht mehr aus, um eine angemessene Regulierung des Wolfsbestandes sicherzustellen und \u00fcberm\u00e4ssige Sch\u00e4den an Viehbest\u00e4nden (z. B. Schafe) zu verhindern. </p><p>Auch das Gleichgewicht in den Wildbest\u00e4nden wird beeintr\u00e4chtigt, und bei einzelnen Wildbest\u00e4nden sind jagdwirtschaftliche Einbussen zu verzeichnen. </p><p>Der Wolf geh\u00f6rt heute weltweit nicht mehr zu den gef\u00e4hrdeten Tierarten. Im Gegenteil: Die Wolfspopulationen wachsen in vielen L\u00e4ndern rasant an. Es rechtfertigt sich daher nicht mehr, den Wolf als \"streng gesch\u00fctzte\" Tierart zu bezeichnen. Durch eine R\u00fcckstufung des Wolfes in die Kategorie der \"gesch\u00fctzten\" Tierarten (Anhang III) kann eine sinnvolle Regulierung der Wolfspopulation eingeleitet werden. </p><p>Damit w\u00fcrde der Wolf als \"gesch\u00fctzte Tierart\" den gleichen Status haben wie der Luchs, was sachlich gerechtfertigt w\u00e4re. </p><p>Gerade Frankreich leidet ebenfalls unter der \u00fcberm\u00e4ssigen Wolfspr\u00e4senz, weshalb es angezeigt ist, dass die Schweiz in dieser Frage eine Zusammenarbeit mit Frankreich anstrebt.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Schweiz hat beim st\u00e4ndigen Ausschuss der Berner Konvention bereits im Jahr 2004 die R\u00fcckstufung des Wolfes vom Anhang II in den Anhang III beantragt. 2006 wurde dieser Antrag abgelehnt. Ein erneutes Vorstossen der Schweiz in dieser Angelegenheit ist deshalb zurzeit nicht opportun.</p><p>Mit den aktuellen gesetzlichen Grundlagen (Jagdgesetz, JSG, SR 922.0; Jagdverordnung, JSV, SR 922.01) und dem Konzept Wolf Schweiz hat der Bund derzeit gen\u00fcgend Spielraum, um \u00fcberm\u00e4ssige Sch\u00e4den an Viehbest\u00e4nden zu verhindern. Absch\u00fcsse von einzelnen schadenstiftenden Tieren sind ausnahmsweise nach Artikel\u00a09 der Berner Konvention auch bei im Anhang II aufgef\u00fchrten Tierarten m\u00f6glich.</p><p>Der Bundesrat ist aber nach wie vor der \u00dcberzeugung, dass eine R\u00fcckstufung des Wolfes in der Sache richtig w\u00e4re, und unterst\u00fctzt die Forderung nach einer gemeinsamen Vorgehensweise mit den Nachbarl\u00e4ndern. Die Schweizer Delegation wird deshalb das Thema Wolf und dessen Schutzstatus in Europa im Rahmen der unter dem Dach der Alpenkonvention neu gegr\u00fcndeten Plattform \"Grosse Beutegreifer und freilebende Huftiere\" einbringen. Die Schweiz w\u00fcrde einen gemeinsamen Vorschlag der Alpenl\u00e4nder zur \u00c4nderung des Schutzstatus beim st\u00e4ndigen Ausschuss der Berner Konvention in Strassburg denn auch unterst\u00fctzen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1257897600000)\/","SubmittedBy":"Schmidt Roberto","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1285843051530)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1690550264820)\/","SubmissionDate":"\/Date(1253664000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4811,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft"}}