{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093831,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093831,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093831,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093831,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093831,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093831,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093831,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093831,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093831,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093831,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093831,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093831,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093831,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093831,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093831,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093831,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093831,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20093831,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"09.3831","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Strom sparen durch intelligente Verbrauchsmessung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In Italien, Schweden, Kanada, den USA, der T\u00fcrkei, Australien, Neuseeland und den Niederlanden sind intelligente Z\u00e4hler (\"smart meters\") bereits in gr\u00f6sserem Umfang installiert bzw. ist ihre Einf\u00fchrung beschlossen worden. In Deutschland ist der Einbau von intelligenten Stromz\u00e4hlern in Neubauten und sanierten Geb\u00e4uden ab 2010 Pflicht. Im gesamten EU-Raum werden die modernen Stromz\u00e4hler ab 2022 obligatorisch. In Testhaushalten wurde nach dem Einbau der intelligenten Stromz\u00e4hler mindestens 10 Prozent, bisweilen sogar 40 Prozent weniger Strom verbraucht.</p><p>1. Hat der Bundesrat die (obligatorische) Einf\u00fchrung von intelligenten Stromz\u00e4hlern in entsprechenden Strategiepapieren gepr\u00fcft?</p><p>2. Wenn ja, welche Gr\u00fcnde sprechen f\u00fcr oder gegen einen entsprechenden Umsetzungserlass?</p><p>3. Welche Erfahrungen haben unsere Nachbarl\u00e4nder bez\u00fcglich dieser intelligenten Z\u00e4hler, insbesondere auch bez\u00fcglich der \"dynamischen\" Stromtarifmodelle (Spitzenzeiten; Hoch- und Niedertarifen), gemacht?</p><p>4. Wie hoch w\u00e4ren die Mehrkosten f\u00fcr die Installation der neuen \"smart meters\" im Vergleich zu den zurzeit eingesetzten Stromz\u00e4hlern?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>\"Smart meters\" sind Stromz\u00e4hler mit Funktionen zur Erfassung eines Verbauchsprofils (Lastgangmessung) und elektronischer Fernauslesung. Sie werden in Europa immer h\u00e4ufiger f\u00fcr den Stromanschluss in Haushalten eingesetzt. Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind beispielsweise der steigende Bedarf an Lastgangmessung aufgrund der vollst\u00e4ndigen Liberalisierung der Energiem\u00e4rkte (voller Marktzugang f\u00fcr Endkonsumenten mit freier Lieferantenwahl), die europaweit steigenden Strompreise (M\u00f6glichkeit der Tarifreduktionen dank Verbrauchsoptimierung durch Reduktion von Lastspitzen) und schliesslich das Bestreben nach einer Reduktion des Energiebedarfes. In einigen L\u00e4ndern wurde die Einf\u00fchrung von \"smart meters\" zudem forciert, um Missbrauch zu verhindern (z. B. in Italien).</p><p>Vor Kurzem ist das dritte Energiebinnenmarktpaket der EU in Kraft getreten. Dieses Paket hat den rechtlichen Boden f\u00fcr die breite Einf\u00fchrung von \"smart meters\" geebnet. Die Schweiz wird sich der Frage der \"smart meters\" daher im Rahmen ihrer laufenden Verhandlungen mit der EU im Bereich Elektrizit\u00e4t anzunehmen haben.</p><p>\"Smart meters\" k\u00f6nnen zur Erh\u00f6hung der Energieeffizienz bzw. zur Stromeinsparung beitragen, wenn sie mit zus\u00e4tzlichen Instrumenten gekoppelt werden. \"Smart meters\" allein sind dabei aber noch kein Garant f\u00fcr Stromsparen. Die in der Interpellation genannten sehr hohen Verbrauchsreduktionen in Haushalten konnten denn auch nur in Pilotprojekten und unter Einf\u00fchrung von zus\u00e4tzlichen Anzeigetafeln in den Wohnr\u00e4umen erreicht werden.</p><p>Das Bundesamt f\u00fcr Energie (BFE) f\u00fchrt derzeit Forschungs- und Pilotprojekte im Bereich \"smart meters\" und \"smart grids\" durch, die den praktischen Nutzen f\u00fcr die Schweiz beleuchten.</p><p>1./2. Die obligatorische Einf\u00fchrung von intelligenten Stromz\u00e4hlern wurde bis anhin nicht gepr\u00fcft.</p><p>3. Zurzeit ist die Einf\u00fchrung von \"smart meters\" in den meisten L\u00e4ndern noch nicht abgeschlossen. Deswegen liegen noch keine konkreten Untersuchungen vor. In einzelnen L\u00e4ndern, vor allem im skandinavischen Raum, wurde die Einf\u00fchrung aufgrund der Marktliberalisierung notwendig. In anderen L\u00e4ndern (z. B. Italien) wurden die Z\u00e4hler zwar eingef\u00fchrt, aber noch nicht f\u00fcr spezielle Tarifmodelle verwendet (z. B. zur Reduktion von Lastspitzen).</p><p>4. \"Smart meters\" kosten je nach Umsetzungsstrategie bei der Installation in Europa zwischen 85 und 250 Euro pro Ger\u00e4t. In der Schweiz werden heute \"smart meters\" im Bereich von 400 Franken angeboten. Dabei sind aber die allenfalls notwendige Datenfernauslesung, zus\u00e4tzliche Anzeigetafeln oder Informatikinfrastruktur bei den Netzbetreibern noch nicht eingeschlossen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1257897600000)\/","SubmittedBy":"Cathomas Sep","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1260531206983)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"66","Category":null,"Modified":"\/Date(1690538604510)\/","SubmissionDate":"\/Date(1253664000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4811,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Energie"}}