{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093925,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093925,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093925,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093925,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093925,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093925,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093925,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093925,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093925,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093925,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093925,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093925,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093925,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093925,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093925,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093925,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20093925,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20093925,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"09.3925","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Gef\u00e4hrdete M\u00e4nnergesundheit. Was unternimmt der Bund?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Welche Bem\u00fchungen unternimmt der Bundesrat bzw. der Bund, um die M\u00e4nnergesundheit im Rahmen von Gender Health gezielt zu f\u00f6rdern bzw. gegen Gef\u00e4hrdungen vorzugehen?</p>","ReasonText":"<p>Es ist bekannt, dass das Geschlecht ein wichtiger Einflussfaktor f\u00fcr die Gesundheit eines Menschen ist. Der Fachbereich Gender Health in der Sektion Chancengleichheit und Gesundheit im Bundesamt f\u00fcr Gesundheit ist darum besorgt, dass die unterschiedlichen Bed\u00fcrfnisse und Risiken von Frauen und M\u00e4nnern im Bereich Gesundheit ber\u00fccksichtigt werden. </p><p>Dennoch sterben in der Schweiz M\u00e4nner rund f\u00fcnf Jahre fr\u00fcher als Frauen und haben ein mehrfach h\u00f6heres Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, eine Alkohol- oder Drogensucht zu entwickeln, an Lungenkrebs- oder Prostatakrebs zu erkranken, bei einem Unfall zu sterben oder wegen Stress zu erkranken. </p><p>Es braucht gezielte Massnahmen wie u. a. Informationskampagnen, die diese Risiken thematisieren und M\u00e4nner daf\u00fcr sensibilisieren. \u00c4hnlich wie beispielsweise die Krebsvorsorge bei Frauen bereits in jungen Jahren ein Thema ist, sollen auch M\u00e4nner fr\u00fcher auf typische \"m\u00e4nnliche\" Krebserkrankungen aufmerksam gemacht werden. </p><p>In diesem Sinne w\u00e4re die Einf\u00fchrung einer Men's Health Policy pr\u00fcfenswert.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist sich der unterschiedlichen Gesundheitssituationen von M\u00e4nnern und Frauen bewusst. Deshalb wurde 2001 eine Stelle f\u00fcr Gender Health im Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) geschaffen. Diese Stelle \u00fcbernimmt die Funktion der nationalen Drehscheibe einer geschlechtergerechten Gesundheitspolitik. Der Bundesrat ist \u00fcberzeugt, dass die Chancengleichheit von M\u00e4nnern und Frauen in Bezug auf ihre Gesundheit nur erreicht werden kann, wenn bei Massnahmen im Gesundheitsbereich die Geschlechterabh\u00e4ngigkeit mitber\u00fccksichtigt wird (Gender Mainstreaming). Seit der Einrichtung der nationalen Fachstelle Gender Health im Jahre 2001 wurden zahlreiche Grundlagen erarbeitet sowie geschlechtsspezifische Projekte wie die nationale Drehscheibe M\u00e4nnergesundheit (2003-2008) unterst\u00fctzt. </p><p>Einer der Indikatoren gesundheitlicher Chancengleichheit ist die Lebenserwartung, die zuungunsten der M\u00e4nner ausf\u00e4llt. In den vergangenen Jahren ist jedoch die Lebenserwartung der M\u00e4nner st\u00e4rker gestiegen als jene der Frauen. </p><p>Die verschiedenen Pr\u00e4ventionsprogramme des Bundes sind mit ihren Massnahmen zwar an die Gesamtbev\u00f6lkerung gerichtet, wurden aber nach dem Grundsatz der Chancengleichheit und unter Ber\u00fccksichtigung von Gender-Fragen erarbeitet. Im HIV/Aids-Bereich liegt der h\u00f6chste Pr\u00e4ventionsbedarf und zugleich das gr\u00f6sste Pr\u00e4ventionspotenzial bei M\u00e4nnern, die Sex mit M\u00e4nnern haben (MSM). </p><p>Die einzelnen nationalen Programme im Bereich Ern\u00e4hrung und Bewegung, Tabak und Alkohol - Laufzeit 2008-2012 - zielen auch auf eine Verminderung des problematischen Konsumverhaltens. Dieses gilt weltweit als zentraler Faktor der verlorenen Lebensjahre insbesondere von M\u00e4nnern. </p><p>Ungesunde Ern\u00e4hrung und \u00dcbergewicht sind bekanntlich auch Risikofaktoren f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen, an denen M\u00e4nner h\u00e4ufiger leiden als Frauen. Alkohol und Tabak konsumieren M\u00e4nner h\u00e4ufiger und in der Regel auch mehr, auch wenn die Kluft zwischen den Geschlechtern zunehmend geringer wird. Im Bereich der Alkoholpr\u00e4vention unterst\u00fctzt der Bund deshalb u. a. den diesj\u00e4hrigen Aktionstag Alkohol 2009, der dem Schwerpunktthema \"M\u00e4nnerwelt Alkohol\" gewidmet ist.</p><p>Seit der Lancierung der Massnahmenpakete des Bundes zur Verminderung der Drogenprobleme (MaPaDro III 2006-2011) ist ein breites Suchtpr\u00e4ventionsangebot entstanden, das auch die Bed\u00fcrfnisse der M\u00e4nner ber\u00fccksichtigt. Im Jahre 2006 wurde der vom BAG in Auftrag gegebene Bericht \"Sucht und M\u00e4nnlichkeit\" ver\u00f6ffentlicht. </p><p>Neben dem Faktor Geschlecht sind jedoch weitere soziale Gesundheitsdeterminanten wie Alter, sozio\u00f6konomische Situation und Herkunft von hoher Gesundheitsrelevanz. Besonders betroffen von krankheitsverursachenden Lebensverh\u00e4ltnissen sind Frauen und M\u00e4nner mit tiefem Einkommen. Damit m\u00f6glichst breite Bev\u00f6lkerungsschichten ihre Chancen zur Erreichung eines guten Gesundheitszustandes verwirklichen k\u00f6nnen, m\u00fcssen vor allem benachteiligte M\u00e4nner und Frauen angesprochen werden. Tatsache ist, dass M\u00e4nner aus der unteren sozialen Schicht sich schlechter ern\u00e4hren und mehr rauchen als Frauen aus der gleichen Schicht. In der vom Bundesrat am 30. September 2009 verabschiedeten Botschaft zum Pr\u00e4ventionsgesetz wird diesen Erkenntnissen Rechnung getragen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1259280000000)\/","SubmittedBy":"von Graffenried Alec","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1260530171770)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690538001087)\/","SubmissionDate":"\/Date(1253836800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4811,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}