{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094214,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094214,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094214,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094214,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094214,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094214,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094214,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094214,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094214,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094214,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094214,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094214,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094214,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094214,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094214,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094214,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094214,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20094214,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"09.4214","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Kampf gegen die Arbeitslosigkeit. Requalifizierung von 100 000 Personen in zehn Jahren","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, ein nationales Programm zur Requalifizierung der erwerbst\u00e4tigen Bev\u00f6lkerung zu erarbeiten. Das auf zehn Jahre begrenzte Programm soll insgesamt 100 000 Personen erm\u00f6glichen, ihre Kompetenzen erheblich zu verbessern. Der Schwerpunkt liegt dabei in der Aufarbeitung der Basiskompetenzen (Lesen, Schreiben, Rechnen, Sprache) und im Erwerb einer Berufsbildung. Ausserdem sieht es vor, dass die Inhaberinnen und Inhaber eines eidgen\u00f6ssischen F\u00e4higkeitszeugnisses unterst\u00fctzt werden, sich an einer Fachhochschule weiterzubilden. Das Programm wird mithilfe der bestehenden Instrumente koordiniert, wobei es diese erg\u00e4nzt und st\u00e4rkt. Die Realisierung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Kantonen und Gemeinden.</p>","ReasonText":"<p>Die aktuelle Wirtschaftskrise zeigt deutlich, wo die strukturellen Probleme des Arbeitsmarkts liegen. Einerseits mangelt es auf dem Schweizer Arbeitsmarkt an gen\u00fcgend qualifizierten Arbeitskr\u00e4ften. Darum rekrutieren die Unternehmen im Ausland. Die Problematik wird zus\u00e4tzlich versch\u00e4rft, da zahlreiche und erfahrene Arbeitskr\u00e4fte in den Ruhestand treten. Andererseits steigt die Arbeitslosigkeit nichtqualifizierter Personen extrem stark an. Das Risiko dieser Personen, langfristig keine Arbeit zu haben, ist hoch. Dies hat wirtschaftlich und sozial dramatische Folgen.</p><p>Das Problem muss an der Wurzel angegangen werden: Der Bildungsstand muss erh\u00f6ht werden, damit so viele Personen wie m\u00f6glich mit einer ausreichend qualifizierten Arbeit selbst f\u00fcr ihren Lebensunterhalt aufkommen k\u00f6nnen. Der Nutzen ist direkter (Sicherung der Autonomie) und indirekter Art (Erh\u00f6hung des AHV-Beitragsvolumens). Zur Veranschaulichung: Eine Investition von 100 000 Franken in eine 45-j\u00e4hrige Person ist sehr viel rentabler als die Unterst\u00fctzung durch die Sozialhilfe w\u00e4hrend 20 Jahren, und zwar auf wirtschaftlicher, steuertechnischer sowie sozialer Ebene. Vor allem f\u00fcr weniger gut qualifizierte Personen sollen ehrgeizige Requalifizierungsprozesse erm\u00f6glicht werden. Am h\u00e4ufigsten bilden sich zurzeit sehr gut ausgebildete Personen weiter. Die Offensive soll dieses Missverh\u00e4ltnis korrigieren. Darum ist der Hauptakzent des Programms auf die Sensibilisierung und die Motivation zu legen (Kampagnen, Coaching usw.).</p><p>Die Offensive ist konzeptionell und finanziell als Investition anzulegen, die innerhalb von zehn Jahren einen eigentlichen Strukturmangel beheben wird, von dem mehrere Hunderttausend Personen betroffen sind.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Weiterbildung hat im Zuge des Strukturwandels von Gesellschaft und Wirtschaft stark an Bedeutung gewonnen. Wissensgesellschaft und technologischer Fortschritt stellen st\u00e4ndig neue und h\u00e4ufig auch h\u00f6here Qualifikationsanforderungen. Der Erwerb von Wissen und K\u00f6nnen sowie deren kontinuierliche Aktualisierung und Weiterentwicklung sind Voraussetzung f\u00fcr die pers\u00f6nliche Entwicklung und f\u00fcr die Teilnahme an allen Bereichen der Wirtschaft und der Gesellschaft.</p><p>Gem\u00e4ss Zahlen des Bundesamts f\u00fcr Statistik bilden sich j\u00e4hrlich vier von f\u00fcnf Erwerbst\u00e4tigen in irgendeiner Form weiter. Bemerkenswert ist auch die grosse Bereitschaft der Privaten und Unternehmen zur eigenen Finanzierung der Weiterbildung. Es gibt jedoch Bev\u00f6lkerungsgruppen und Bereiche, f\u00fcr die der Zugang zur Weiterbildung verbessert werden muss. Im Vordergrund stehen Bildungsferne und Menschen mit Migrationshintergrund sowie die Bereiche Illetrismus und Nachholbildung.</p><p>Anfang November 2009 hat der Bundesrat das Eidgen\u00f6ssische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) beauftragt, bis Ende Legislaturperiode 2011 einen Vernehmlassungsentwurf f\u00fcr ein Weiterbildungsgesetz vorzulegen. Angestrebt wird ein Grundsatzgesetz, das die Eigenverantwortung f\u00fcr das lebenslange Lernen st\u00e4rkt, die Chancengleichheit beim Zugang zur Weiterbildung verbessert und die Koh\u00e4renz in der Bundesgesetzgebung sicherstellt. </p><p>Im Rahmen der Erarbeitung des Vernehmlassungsentwurfes ist zu pr\u00fcfen, wie der Zugang zur Weiterbildung f\u00fcr diejenigen gesichert werden kann, die aufgrund der Herkunft oder des sozialen Umfelds Erschwernisse haben, die dem Bildungssystem fernstehen oder aus ihm herauszufallen drohen. Bei einer allf\u00e4lligen Verankerung derartiger Ziele sind \u00dcberschneidungen mit kantonalen Zust\u00e4ndigkeiten (z. B. im Bereiche der Ausl\u00e4nder-, Integrations- und Sozialpolitik) und Lastenverschiebungen zu vermeiden. F\u00fcr eine rasche und dauerhafte Wiedereingliederung der Stellensuchenden in den Arbeitsmarkt bestehen heute bereits gezielte Massnahmen im Rahmen der arbeitsmarktlichen Massnahmen der Arbeitslosenversicherung (ALV). Zudem enth\u00e4lt das dritte Stabilisierungsprogramm des Bundes auch Massnahmen zur F\u00f6rderung der Weiterbildung. </p><p>Der Bundesrat erachtet angesichts der bestehenden Massnahmen gegen die Arbeitslosigkeit und der k\u00fcnftigen Weiterbildungspolitik des Bundes ein breitangelegtes nationales Qualifizierungsprogramm als zu wenig zielf\u00fchrend und flexibel.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1265155200000)\/","SubmittedBy":"Nordmann Roger","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1268222789673)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|32","Category":null,"Modified":"\/Date(1779231910150)\/","SubmissionDate":"\/Date(1260403200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4812,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Bildung"}}