{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094219,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094219,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094219,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094219,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094219,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094219,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094219,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094219,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094219,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094219,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094219,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094219,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094219,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094219,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094219,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094219,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094219,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20094219,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"09.4219","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Wissensaustausch","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Wissensaustausch im Bildungsbereich zwischen Schweden und der Schweiz ins Leben zu rufen. Dabei sollen die Bereiche Berufsbildung und vorschulische Angebote im Zentrum stehen.</p>","ReasonText":"<p>Jedes Land hat politische Exportprodukte. F\u00fcr die Schweiz ist es u. a. die Berufsbildung, f\u00fcr Schweden die Vorschulp\u00e4dagogik. Nachdem Schweden grosses Interesse an unseren Erfahrungen mit dem dualen Berufsbildungssystem zeigt, sollten wir uns \u00fcberlegen, wo wir von Schweden profitieren k\u00f6nnen. Ins Auge stechen dabei die vorschulischen Angebote wie Krippen- und Kindertagesst\u00e4tten, bei denen unbestrittenermassen Schweden die Nase vorn hat; dies nicht nur in quantitativer Hinsicht, sondern vor allem auch, was die Qualit\u00e4t betrifft. Seit Ende der Neunzigerjahre sind diese Angebote ins Bildungssystem integriert und leisten einen wichtigen Beitrag zur Chancengleichheit und zur Integration. Kinder werden in den schwedischen Vorschulen ganzheitlich in ihrer Entwicklung unterst\u00fctzt. Soziale Kompetenzen werden genauso gef\u00f6rdert wie motorische, musische, gestalterische und kognitive F\u00e4higkeiten.</p><p>Trotz des hohen Qualit\u00e4tsstandards ist das Angebot pro Kind nicht teurer als in der Schweiz. Wie das zu schaffen ist und welche Reformen wir bei uns in die Wege leiten k\u00f6nnten, w\u00e4ren spannende Inhalte eines solchen systematischen Austausches.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Meinung, dass Schweden und die Schweiz im Bereich der Bildung mehrfach voneinander lernen k\u00f6nnen. Wie im Bildungsbericht Schweiz 2010 festgestellt wird, besteht in der Schweiz f\u00fcr den von der Motion\u00e4rin angesprochenen Bereich der fr\u00fchkindlichen Bildung nicht nur in qualitativer, sondern auch in quantitativer Hinsicht Nachholbedarf, w\u00e4hrend Schweden diesbez\u00fcglich anerkanntermassen Vorbildcharakter hat. Schweden ist seinerseits sehr an den Erfahrungen der Schweiz in der Berufsbildung interessiert, die es dank ihres direkten Bezugs zur Arbeitswelt Jugendlichen erm\u00f6glicht, sich eine solide Grundlage f\u00fcr die Aus\u00fcbung eines Berufes und die Bef\u00e4higung zum lebenslangen Lernen zu verschaffen.</p><p>Ein Austausch von Wissen im Bildungsbereich zwischen der Schweiz und Schweden liegt somit im Interesse beider Staaten. Die zu diesem Zweck in j\u00fcngster Zeit eingeleiteten Schritte werden deshalb vom Bundesrat ausdr\u00fccklich begr\u00fcsst. Dazu z\u00e4hlen unter anderem drei Treffen, die 2009 zwischen dem Schwedischen Bildungsministerium und dem Bundesamt f\u00fcr Berufsbildung und Technologie durchgef\u00fchrt worden sind, sowie die zwischen Vertreterinnen und Vertretern der nationalen Parlamente beider L\u00e4nder informell gepflegten Kontakte, bei welchen auch die fr\u00fchkindliche Bildung zur Debatte stand. Die F\u00f6rderung der internationalen Zusammenarbeit im Bildungsbereich und der besseren Bekanntheit des dualen Berufsbildungssystems im Ausland ist zudem Gegenstand der Strategie des Bundesrates in der Aussenpolitik f\u00fcr die Bereiche Bildung, Forschung und Innovation, deren Verabschiedung im ersten Semester 2010 vorgesehen ist. Zum Wissenstransfer mit Schweden wird ferner auch die f\u00fcr 2011 vorgesehene Assoziierung der Schweiz an die europ\u00e4ischen Bildungs-, Berufsbildungs- und Jugendprogramme beitragen, die eine Ausweitung bilateraler und multilateraler Kooperationen f\u00fcr alle Bildungsstufen erm\u00f6glicht und auch f\u00fcr den Bereich der fr\u00fchkindlichen Bildung genutzt werden kann.</p><p>Vor diesem Hintergrund kommt der Bundesrat zum Schluss, dass das Anliegen der Motion\u00e4rin schon heute weitgehend erf\u00fcllt ist. Der schweizerisch-schwedische Wissensaustausch im Bildungsbereich ist bereits im Gange. Von zus\u00e4tzlich durch die Landesregierung zu ergreifenden Massnahmen kann somit abgesehen werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1266969600000)\/","SubmittedBy":"Fehr Jacqueline","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1324598400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":null,"Modified":"\/Date(1690521959703)\/","SubmissionDate":"\/Date(1260403200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4812,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}