{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094233,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094233,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094233,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094233,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094233,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094233,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094233,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094233,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094233,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094233,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094233,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094233,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094233,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094233,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094233,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094233,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094233,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20094233,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"09.4233","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Starke Eltern. Starke Kinder","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht aufzuzeigen, wie in den Kantonen die Integration von Migranten- und Fl\u00fcchtlingseltern und deren Kindern in Fr\u00fchf\u00f6rderungsangeboten, Kindergarten und Schulen gef\u00f6rdert wird. Dabei ist auf bestehende L\u00fccken hinzuweisen und aufzuzeigen, mit welchen Instrumenten zielgruppenspezifisch die Integration gest\u00e4rkt werden kann. Dabei sind speziell auch die M\u00f6glichkeiten aufzuzeigen, mit denen der Bund diese Bem\u00fchungen unterst\u00fctzen kann.</p>","ReasonText":"<p>Integration ist das Schl\u00fcsselwort f\u00fcr das Zusammenleben verschiedener Kulturen. Es ist Zeit, dass der Bund einen \u00dcberblick pr\u00e4sentiert \u00fcber gelungene und weniger gelungene Projekte, aber auch \u00fcber Verbesserungsm\u00f6glichkeiten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Gem\u00e4ss einhelliger Auffassung von Fachleuten werden in der ersten Lebenszeit wichtige Grundsteine f\u00fcr die individuelle Bildungsbiografie gelegt. Auf staatlicher Ebene liegt die Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr die fr\u00fche F\u00f6rderung prim\u00e4r bei den Kantonen und Gemeinden. Seit 2003 f\u00f6rdert der Bund die Schaffung neuer Betreuungspl\u00e4tze \u00fcber das Impulsprogramm f\u00fcr familienerg\u00e4nzende Kinderbetreuung.</p><p>Fr\u00fche F\u00f6rderung ist namentlich auch f\u00fcr Kinder mit Migrationshintergrund von grosser Bedeutung. Die Tripartite Agglomerationskonferenz empfiehlt in ihrem \"Bericht zur Weiterentwicklung der schweizerischen Integrationspolitik\" vom 29. Juni 2009 f\u00fcr den Fr\u00fchbereich die Pr\u00fcfung und Entwicklung von Konzepten und darauf gest\u00fctzten Programmen bzw. Massnahmen. Kantone, Gemeinden und St\u00e4dte haben den Handlungsbedarf schon l\u00e4nger erkannt und unterst\u00fctzen bereits punktuell Fr\u00fchf\u00f6rderungsprojekte. Einzelne Kantone, z. B. Freiburg und Basel-Stadt, haben Fr\u00fchf\u00f6rderkonzepte entwickelt. In weiteren Kantonen wie Schaffhausen oder Z\u00fcrich sowie in den St\u00e4dten Bern, St. Gallen und Winterthur sind solche Konzepte geplant.</p><p>Auch die Eidgen\u00f6ssische Kommission f\u00fcr Migrationsfragen (EKM) hat sich mit dem Thema fr\u00fche F\u00f6rderung befasst und hat dazu Anfang 2009 eine Bestandesaufnahme \u00fcber den aktuellen Stand der Forschung, der Praxis und des gesellschaftlichen Diskurses erstellen lassen. Auf dieser Grundlage erarbeitete sie konkrete Empfehlungen in den Bereichen Politik, Zielgruppen, Angebot, Ausbildung und Forschung. Aus den ordentlichen Mitteln des Integrationsf\u00f6rderkredits des Bundes finanzieren und begleiten das Bundesamt f\u00fcr Migration (BFM) und die EKM zudem ein Programm f\u00fcr die Integrationsf\u00f6rderung im Fr\u00fchbereich: Zwischen 2009 und 2011 werden 55 innovative Projekte, welche den Bed\u00fcrfnissen der Kinder, der Eltern und des Fachpersonals Rechnung tragen sowie eine integrative Wirkung haben, mit einer Gesamtsumme von 3 373 721 Franken finanziell unterst\u00fctzt.</p><p>Das BFM und die EKM m\u00f6chten zudem den Dialog zwischen den Akteuren f\u00f6rdern und Best Practices verbreiten. Das Programm wird in einer Gesamtevaluation beurteilt. Dabei wird insbesondere auch der Frage der Erreichbarkeit bestehender Angebote f\u00fcr die Zielgruppe der sozial benachteiligten Kinder und Eltern nachgegangen.</p><p>Der Bund leistet bereits in verschiedener Hinsicht Unterst\u00fctzung f\u00fcr die fr\u00fche F\u00f6rderung, insbesondere auch der Kinder von Fl\u00fcchtlingen und Migranten. Allf\u00e4llige L\u00fccken werden auf diese Weise aufgedeckt werden k\u00f6nnen. Die Evaluation der Integrationsf\u00f6rderung im Fr\u00fchbereich wird zudem zeigen, welche Projekte sich als geeignet bzw. weniger geeignet erweisen, und Verbesserungsm\u00f6glichkeiten aufzeigen. Das Verfassen eines gesamtschweizerischen Berichts dr\u00e4ngt sich deshalb derzeit nicht auf.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1266969600000)\/","SubmittedBy":"Heim Bea","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1267574400000)\/","ResponsibleDepartment":5,"ResponsibleDepartmentName":"Justiz- und Polizeidepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EJPD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2811","Category":null,"Modified":"\/Date(1690491507573)\/","SubmissionDate":"\/Date(1260489600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4812,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Migration"}}