{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094258,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094258,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094258,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094258,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094258,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094258,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094258,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094258,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094258,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094258,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094258,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094258,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094258,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094258,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094258,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094258,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094258,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20094258,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"09.4258","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Berufsbildung und Arbeitslosigkeit. Ungen\u00fcgende Anstrengungen f\u00fcr die Validierung von Bildungsleistungen?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Ein Mittel im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit besteht darin, die Berufserfahrungen von Personen ohne anerkannte Berufsbildung zu validieren. Das Berufsbildungsgesetz bietet die n\u00f6tigen gesetzlichen Grundlagen f\u00fcr die Verfahren der sogenannten Validierung von Bildungsleistungen. Diese Verfahren erm\u00f6glichen es, den Bildungswert dessen anzuerkennen, was eine Person beruflich und ausserberuflich geleistet hat, die n\u00f6tigen erg\u00e4nzenden Bildungsleistungen zu bestimmen und anschliessend das Ganze zu validieren, namentlich in Form von eidgen\u00f6ssischen F\u00e4higkeitszeugnissen (EFZ). </p><p>W\u00e4hrend die formelle Validierung erworbener Berufskenntnisse und -f\u00e4higkeiten in ihren Grunds\u00e4tzen bekannt und unbestritten ist, stellen sich ihrer praktischen Umsetzung zahlreiche Hindernisse in den Weg, mit dem Resultat, dass die M\u00f6glichkeiten einer Verbesserung der Chancen der betroffenen Personen auf dem Arbeitsmarkt bei Weitem nicht ausgenutzt werden. Im Hinblick auf eine verst\u00e4rkte Anwendung des Prinzips der Validierung von Bildungsleistungen, von der sowohl die betroffenen Personen wie auch unser System der Sozialversicherungen profitieren k\u00f6nnten, stelle ich dem Bundesrat die folgenden Fragen:</p><p>1. Warum bleibt die Validierung von Bildungsleistungen im Bereich der Berufsbildung im Wesentlichen auf einzelne Bildungsbereiche wie zum Beispiel die Informatik beschr\u00e4nkt, w\u00e4hrend sie doch auf weitere Bereiche ausgedehnt werden k\u00f6nnte?</p><p>2. Warum wird diese Validierung nicht im ganzen Land mit der gleichen Intensit\u00e4t angewandt?</p><p>3. Was gedenkt der Bundesrat zu tun, um Erfahrungen mit Validierungen, wie sie im Bereich der Gesundheitsberufe gemacht wurden, so rasch wie m\u00f6glich auf andere Bereiche auszudehnen?</p><p>4. Kann sich der Bundesrat vorstellen, die Kantone in der Schaffung schlanker Strukturen zur Validierung verst\u00e4rkt zu unterst\u00fctzen?</p><p>5. Warum kann die \u00f6ffentliche Hand die Kosten f\u00fcr erg\u00e4nzende Bildungsmodule, die f\u00fcr das Erlangen eines EFZ \u00fcber die Validierung von Bildungsleistungen im Allgemeinen n\u00f6tig sind, nicht vollst\u00e4ndig \u00fcbernehmen - Kosten zwischen 5000 und 10 000 Franken, was f\u00fcr die betroffenen Personen, namentlich f\u00fcr diejenigen, die einen ersten Berufsabschluss erwerben, oftmals prohibitiv hoch ist?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Validierung von Bildungsleistungen erm\u00f6glicht es, in einem strukturierten Verfahren berufliche Handlungskompetenzen zu bescheinigen und einen formalen Abschluss zu erlangen. Sie ist im 2004 eingef\u00fchrten Berufsbildungsgesetz verankert und ist eine Erg\u00e4nzung zur formalen Bildung.</p><p>Der Validierung kommt f\u00fcr Erwachsene, die ohne formalen Abschluss eine T\u00e4tigkeit aus\u00fcben, ein hoher Stellenwert zu. Sie erlaubt es, eine erste oder eine neue Qualifikation bescheinigen zu lassen und damit die Stellung auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Auch tr\u00e4gt die Validierung zur Integration in die Gesellschaft bei.</p><p>1./2. Die Verbundpartner Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt haben im Projekt \"Validierung von Bildungsleistungen\" zwischen 2005 und 2009 die Grundlagen f\u00fcr die Umsetzung von Validierungsverfahren erarbeitet. Der Leitfaden f\u00fcr die berufliche Grundbildung regelt den Aufbau und die Umsetzung der Validierung. Zudem stellt er die Qualit\u00e4t und Vergleichbarkeit der kantonalen Verfahren und die Zusammenarbeit unter den Kantonen sicher. </p><p>Die Strukturen zur Umsetzung der Validierung in den Kantonen befinden sich im Aufbau. Die meisten Kantone haben die Validierung in ihren Berufsbildungsgesetzen verankert. Bereits heute hat rund die H\u00e4lfte der Kantone die entsprechenden Strukturen geschaffen.</p><p>3. Die Verbundpartner entscheiden gemeinsam, ob f\u00fcr einen bestimmten Abschluss einer beruflichen Grundbildung die Validierung angeboten wird. Sie tragen dabei den Bed\u00fcrfnissen der Nachfragerinnen und Nachfrager Rechnung und stimmen ihr Angebot auf die vorhandenen personellen und finanziellen Ressourcen ab. Gem\u00e4ss Artikel\u00a04 der Berufsbildungsverordnung ist zudem der Beizug von Expertinnen und Experten der Arbeitswelt zwingend.</p><p>Wo noch keine entsprechenden Validierungsverfahren angeboten werden, besteht die M\u00f6glichkeit, die Lehrabschlusspr\u00fcfung als Erwachsener nachzuholen. Mit der Dispensation von einzelnen Pr\u00fcfungsteilen wird der Anspruch auf Anrechenbarkeit von Bildungsleistungen ebenfalls erf\u00fcllt.</p><p>4. Die Validierung von Bildungsleistungen ist Teil der Berufsbildung und wird \u00fcber die ordentlichen Strukturen finanziert. Der Bund beteiligt sich an den Aufwendungen der Kantone \u00fcber seine Pauschalzahlungen gem\u00e4ss Artikel\u00a053 BBG. Zudem hat der Bund die M\u00f6glichkeit, die Entwicklung und Einf\u00fchrung der Validierung von Bildungsleistungen \u00fcber die Artikel\u00a054 und 55 des Berufsbildungsgesetzes (Innovationen und besondere Leistungen im \u00f6ffentlichen Interesse) zus\u00e4tzlich zu unterst\u00fctzen. </p><p>5. Die in Zusammenhang mit der Validierung von Bildungsleistungen anfallenden Geb\u00fchren sind Sache der Kantone. Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) hat eine Empfehlung hinsichtlich der Unentgeltlichkeit eines Erstabschlusses auf Sekundarstufe II abgegeben.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1265155200000)\/","SubmittedBy":"Marra Ada","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1268223009183)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|32","Category":null,"Modified":"\/Date(1779231763663)\/","SubmissionDate":"\/Date(1260489600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4812,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Bildung"}}