{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094285,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094285,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094285,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094285,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094285,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094285,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094285,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094285,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094285,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094285,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094285,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094285,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094285,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094285,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094285,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094285,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094285,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20094285,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"09.4285","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Ausbau der Ausbildungszusch\u00fcsse in der Arbeitslosenversicherung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, der Bundesversammlung eine \u00c4nderung des Arbeitslosenversicherungsgesetzes (Avig) vorzulegen, die Artikel\u00a066a Buchstabe\u00a0b Avig, der das Mindestalter f\u00fcr den Erhalt von Bildungszulagen bei 30 Jahren festlegt, aufhebt.</p>","ReasonText":"<p>Rund ein Drittel der gegenw\u00e4rtig 160 000 Arbeitslosen verf\u00fcgt \u00fcber keinen anerkannten Bildungsabschluss auf der Sekundarstufe II. Mit anderen Worten sind mindestens 50 000 Personen in dieser Situation. Auf der anderen Seite ist die Zahl der Personen, die gest\u00fctzt auf die Artikel\u00a066a und 66c Avig in den Genuss von Ausbildungszusch\u00fcssen kommen, mit ungef\u00e4hr 400 F\u00e4llen l\u00e4cherlich klein, wie klar wird, wenn man an die ann\u00e4hernd 7 Millionen Franken denkt, die daf\u00fcr zur Verf\u00fcgung st\u00fcnden. Einer der Gr\u00fcnde f\u00fcr diese niedrige Zahl liegt darin, dass Arbeitslose erst ab einem Mindestalter von 30 Jahren in den Genuss solcher Zusch\u00fcsse kommen. Ein anderer ist darin zu suchen, dass die RAV in ihrer Praxis extrem zur\u00fcckhaltend sind und von sich aus diese M\u00f6glichkeiten nicht vorschlagen.</p><p>Nun ist es aber so, dass Personen unter 30 Jahren oft weniger famili\u00e4re Verpflichtungen und gleichzeitig die gr\u00f6ssten Chancen haben, eine Berufsausbildung zu absolvieren und einen Abschluss zu erlangen. Dieses Potenzial kann heute wegen der Alterslimite von mindestens 30 Jahren f\u00fcr Ausbildungszusch\u00fcsse nicht ausgesch\u00f6pft werden.  </p><p>Wer heute ohne abgeschlossene Berufsausbildung bleibt, wird sehr oft unter prek\u00e4ren Bedingungen arbeiten und l\u00e4uft Gefahr, fr\u00fcher oder sp\u00e4ter in verschiedener Form von Sozialversicherungen abh\u00e4ngig zu werden. Dies zeigt eine k\u00fcrzlich erstellte Studie des B\u00fcros Bass, die von Travail Suisse in Auftrag gegeben worden ist. Die sozialen Folgekosten eines Mangels an Ausbildung auf der Sekundarstufe II belaufen sich auf durchschnittlich 10 000 Franken pro Person und Jahr, rechnet man zusammen, was dadurch an verschiedenen Formen von Sozialhilfe, verminderten Steuereinnahmen und verminderten Beitragszahlungen an die Sozialversicherungen anf\u00e4llt. Wenn also ein junger Mensch von 25 Jahren sein Ausbildungsdefizit beheben und einen Abschluss auf der Sekundarstufe II erlangen kann, bringt dies dem Staat \u00fcber die ganze Dauer seines aktiven Erwerbslebens eine Einsparung in der Gr\u00f6ssenordnung von 400 000 Franken.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Ein Berufsabschluss ist eine entscheidende Voraussetzung, um auf dem Arbeitsmarkt mit seinen gestiegenen Qualifikationsanforderungen Schritt zu halten. In den letzten Jahren haben immer mehr Jugendliche eine berufliche Grundbildung oder eine allgemeinbildende Schule abgeschlossen. Heute verf\u00fcgen rund 90 Prozent der Jugendlichen \u00fcber einen Abschluss auf der Sekundarstufe II. Ziel ist es, bis im Jahr 2015 die Abschlussquote auf 95 Prozent zu erh\u00f6hen. Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt setzen sich daf\u00fcr auf verschiedenen Ebenen ein wie zum Beispiel mit der Optimierung des \u00dcbergangs von der obligatorischen Schule zur Sekundarstufe II, Coaching- und Mentoring-Angeboten und dem Case Management Berufsbildung.</p><p>Ausbildungszusch\u00fcsse der Arbeitslosenversicherung gem\u00e4ss Artikel\u00a066a des Bundesgesetzes \u00fcber die obligatorische Arbeitslosenversicherung (Avig) erm\u00f6glichen das Nachholen einer beruflichen Grundbildung. W\u00fcrde die bestehende Alterslimite von 30 Jahren gesenkt, erhielten die Jugendlichen falsche Signale: Es k\u00f6nnte sich unter Umst\u00e4nden lohnen, eine berufliche Grundbildung auf sp\u00e4ter zu verschieben. Im Weiteren leben 30-J\u00e4hrige oftmals in einem anderen sozialen Umfeld als 20-J\u00e4hrige. Zum Teil haben sie Familienpflichten und k\u00f6nnen nicht mehr auf die Unterst\u00fctzung der Eltern z\u00e4hlen. Eine generelle Senkung der Alterslimite w\u00fcrde den unterschiedlichen Bed\u00fcrfnissen nicht gerecht werden.</p><p>Artikel\u00a066a Avig und die Insolvenzentsch\u00e4digung bieten ausreichend M\u00f6glichkeiten, um in H\u00e4rtef\u00e4llen auch unter 30-J\u00e4hrigen Ausbildungszusch\u00fcsse zu gew\u00e4hren. Abgesehen davon besteht die M\u00f6glichkeit, beim entsprechenden Kanton Antrag auf ein Stipendium oder Darlehen zu stellen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1265155200000)\/","SubmittedBy":"Aubert Josiane","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1268225583443)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|28|32","Category":null,"Modified":"\/Date(1779231979677)\/","SubmissionDate":"\/Date(1260489600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4812,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Soziale Fragen|Bildung"}}