{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094316,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094316,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094316,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094316,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094316,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094316,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094316,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094316,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094316,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094316,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094316,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094316,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094316,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094316,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094316,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094316,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20094316,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20094316,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"09.4316","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Stromverbrauch von VoIP-Technik","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Wie viele VoIP-Ger\u00e4te gibt es heute in der Bundesverwaltung?</p><p>2. Wurde eine Bed\u00fcrfnisabkl\u00e4rung bei den Ben\u00fctzerinnen und Ben\u00fctzern gemacht? </p><p>3. Ist geplant, die ganze Bundesverwaltung auf VoIP-Technik umzubauen?</p><p>4. Welche Richtlinien gibt es im Zusammenhang mit der Beschaffung von neuen Technologien?</p><p>5. Wurde eine Vergleichsanalyse betreffend den Stromverbrauch/die Betriebskosten von VoIP-Ger\u00e4ten/-Systemen im Vergleich zu den bestehenden digitalen Ger\u00e4ten/Systemen gemacht?</p>","ReasonText":"<p>Laut verschiedenen Untersuchungen steigt der Energieverbrauch beim Umbau von der Digitaltechnik auf die VoIP-Technik eklatant an. Ein VoIP-Projekt ben\u00f6tigt immer wesentlich mehr Strom als eine klassische Telefonanlage. Energieeffizienz ist anerkanntermassen aus \u00f6kologischen und aus \u00f6konomischen Gr\u00fcnden ein Gebot der Stunde. Energiekosten m\u00fcssen daher auch im Zusammenhang mit Telefonsystemen als wesentlicher Beurteilungsfaktor bei der Beschaffung ber\u00fccksichtigt werden. Es ist absehbar, dass der Energieverbrauch bei modernen VoIP-Systemen zu einem ernsthaften Kostenfaktor wird und dadurch die Betriebskosten laufend steigen werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die aktuell g\u00fcltige Strategie f\u00fcr die Informatik und Telekommunikation (IKT) des Bundes vom 27. November 2006 ber\u00fccksichtigt den Trend, dass auf einem Computernetz, basierend auf dem Internetprotokoll (IP), alle Arten von Inhalten (Daten, Telefonie, Multimedia) transportiert werden und zudem auf einem physischen Netz mehrere logische Netze betrieben werden k\u00f6nnen (\"Netzwerk-Konvergenz\").</p><p>Die Leistungen f\u00fcr die Sprach- und Datenkommunikation in der Bundesverwaltung werden vom Bundesamt f\u00fcr Informatik und Telekommunikation (BIT) als Querschnittsleistung zentral erbracht. Das VBS betreibt das milit\u00e4rische Einsatznetz selber. Ebenso betreiben die Parlamentsdienste, welche nicht der Bundesinformatikverordnung unterstellt sind, ihre eigenen Netze.</p><p>1. In einzelnen Verwaltungseinheiten der zentralen Bundesverwaltung wurden oder werden zurzeit kleine Pilotierungen durchgef\u00fchrt. Insgesamt ist heute erst etwa 1 Prozent aller Telefonanschl\u00fcsse der Bundesverwaltung mit VoIP-Ger\u00e4ten abgedeckt. Die Parlamentsdienste haben seit Juli 2009 rund 250 VoIP-Ger\u00e4te im Einsatz. Diese haben allein im Parlamentsgeb\u00e4ude zu einer massiven Reduktion der Verkabelungskomponenten f\u00fcr TV, Multimedia und ISDN gef\u00fchrt, was in einer Gesamtenergiebedarfsbilanz ebenfalls ber\u00fccksichtigt werden muss.</p><p>2. Im Rahmen der erw\u00e4hnten Pilotinstallationen wurden und werden Bed\u00fcrfnisabkl\u00e4rungen seitens des BIT und EDA durchgef\u00fchrt. Die Parlamentsdienste haben ebenfalls ausf\u00fchrliche Erhebungen gemacht. Diese wiesen signifikantes Einsparpotenzial aus, auch im Gesamtenergiekonsum.</p><p>3. Es ist vorgesehen, schrittweise VoIP in der ganzen Bundesverwaltung einzuf\u00fchren. Im Rahmen des Projektes \"Neue Telefonie Bundesverwaltung\" wurden dazu die konzeptionellen Grundlagen erarbeitet. Im Laufe des Jahres 2010 sollen erste wesentliche Voraussetzungen wie z. B. die Bereitstellung der n\u00f6tigen Bandbreiten f\u00fcr den fl\u00e4chendeckenden VoIP-Einsatz bereitgestellt werden, wobei den Energieaspekten (vgl. Antwort 5) Rechnung zu tragen ist. Die bundesweite Umsetzung der VoIP-Technologie an \u00fcber 1200 Standorten wird l\u00e4ngere Zeit in Anspruch nehmen. Die dazu vorgesehenen Ausbauarbeiten der Netze sind auch f\u00fcr andere Multimediadienste notwendig und geplant bzw. initialisiert. </p><p>4. Grunds\u00e4tzlich gelten f\u00fcr die Beschaffung von IKT-Technologien gem\u00e4ss Bundesinformatikverordnung die Vorgaben des Informatikrates Bund und die beschaffungsrechtlichen Vorgaben gem\u00e4ss Bundesgesetz und Verordnung \u00fcber das \u00f6ffentliche Beschaffungswesen. Die vom Bundesrat verabschiedete Strategie nachhaltige Entwicklung 2008-2011 empfiehlt die F\u00f6rderung der Energieeffizienz in allen Marktbereichen u. a. durch energieeffiziente Ger\u00e4te. </p><p>5. Das BIT hat f\u00fcr die Telekommunikationsleistungen 2009 einen Kosten-Preis-Benchmark durchgef\u00fchrt. Eine separate Analyse bez\u00fcglich des Stromverbrauchs der beiden Technologien wurde bisher nicht verlangt. U. a. aufgrund der Erfahrungen in den Parlamentsdiensten k\u00f6nnen einige qualitative Aussagen zur Energiebilanz von VoIP-Anlagen gemacht werden. Beim heutigen Erkenntnisstand ist davon auszugehen, dass einerseits der Stromverbrauch von VoIP-Endger\u00e4ten und dezentralen VoIP-Vermittlungskomponenten eher h\u00f6her ist als f\u00fcr die herk\u00f6mmlichen resp. aktuell eingesetzten Technologien. Andererseits werden beim Einsatz von VoIP deutlich weniger Anschl\u00fcsse, Verkabelungen, Vermittlungsanlagen und Supportaufw\u00e4nde (auch vor Ort beim Benutzer) ben\u00f6tigt. Die \u00d6kobilanz h\u00e4ngt zudem auch ab von der gew\u00fcnschten Funktionalit\u00e4t auf den Endger\u00e4ten und der Art der Integration mit der B\u00fcroautomation (Videokonferenzen, Kopplung mit Verzeichnissen usw.). Schliesslich haben auch im VoIP-Bereich herk\u00f6mmlich-konventionelle Massnahmen wie die Abschaltung von unbenutzten Ger\u00e4ten einen grossen Einfluss. Die Bundesverwaltung beobachtet und beurteilt VoIP als eine Entwicklung, welche sich \u00e4hnlich der mobilen Kommunikation bereits ausgebreitet hat bzw. noch weiter verbreiten wird. Energieoptimierte VoIP-Systeme sind in der ersten Entwicklungsphase noch nicht vollst\u00e4ndig ausgereift, aber im Zuge der Massenmarktverbreitung sind signifikante Verbesserungen zu erwarten, von denen auch die Bundesverwaltung profitieren wird.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1266364800000)\/","SubmittedBy":"Wyss Brigit","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1268997351373)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|34|66","Category":null,"Modified":"\/Date(1690548031313)\/","SubmissionDate":"\/Date(1260489600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4812,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Medien und Kommunikation|Energie"}}