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Iv.","Title":"Erh\u00f6hung der Erziehungs- und Betreuungsgutschriften in der AHV","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gest\u00fctzt auf Artikel\u00a0160 Absatz\u00a01 der Bundesverfassung und Artikel\u00a0107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein: </p><p>Die AHV-Erziehungs- und Betreuungsgutschriften sind im AHVG zu erh\u00f6hen, damit alle Personen, die Eltern- und/oder Betreuungspflichten wahrgenommen haben, in Genuss einer Maximalrente (Ehepaarrente/Einzelrente) als Anerkennung der unsch\u00e4tzbaren und unentgeltlich geleisteten Familienarbeit kommen.</p>","ReasonText":"<p>Eltern und erwachsene Kinder betagter Eltern erbringen wertvolle Leistungen f\u00fcr die gesamte Gesellschaft. Mit der Einf\u00fchrung der Erziehungs- und Betreuungsgutschriften wollte man diese Familienarbeit honorieren. Dennoch kommen nach wie vor l\u00e4ngst nicht alle \u00e4lteren Menschen, die Familienpflichten wahrgenommen haben, auf eine maximale Ehepaarrente oder auf eine maximale Einzelrente (Ein-Eltern-Familien). Will man aber die Familienarbeit, die von gesellschaftlicher Bedeutung ist, anerkennen, m\u00fcssen die Erziehungs- und Betreuungsgutschriften erh\u00f6ht werden, damit alle Eltern auch im Alter in der AHV nicht schlechter gestellt werden als Doppelerwerbst\u00e4tige, die eine Maximalrente erwirtschaften k\u00f6nnen. Diese \u00e4lteren Menschen, die ihre Erwerbst\u00e4tigkeit zugunsten der Familie reduziert haben, verf\u00fcgen in der Regel auch \u00fcber eine kleinere zweite S\u00e4ule (fehlendes Einkommen der betreuenden Person) und laufen dadurch Gefahr, dass sie in ihrem Lebensabend von der \u00f6ffentlichen Hand (Erg\u00e4nzungsleistungen, Unterst\u00fctzung im Pflegefall) oder im Fall des R\u00fcckgriffes auf die Verwandtenunterst\u00fctzung von ihren erwachsenen Kindern abh\u00e4ngig werden. Wer sich zum Grundsatz der Wahlfreiheit hinsichtlich der Lebensform der Familie bekennt, stellt fest, dass dieser Grundsatz eine leere Formel bleibt, solange diese Wahlfreiheit mit einer Schlechterstellung gewisser Familienlebensformen im Alter einhergeht. </p><p>Die Erh\u00f6hung der Erziehungs- und Betreuungsgutschriften hat zum Ziel, dass alle Eltern und erwachsenen Kinder mit Betreuungsaufgaben f\u00fcr abh\u00e4ngige Personen aufgrund der erbrachten gesellschaftlichen Leistungen eine maximale AHV-Ehepaarrente oder AHV-Einzelrente (abh\u00e4ngig vom Zivilstand) erhalten. Die Erh\u00f6hung hat die Auswirkung, dass zwischen 5 bis 15 Prozent aller Rentner und Rentnerinnen, die familiale Leistungen erbracht haben (je nach Familienform), eine Verbesserung ihres Lebensalltags und somit eine St\u00e4rkung ihrer Kaufkraft erfahren. Dadurch verringert sich auch die Wahrscheinlichkeit, Erg\u00e4nzungsleistungen zu beziehen, wie die Zahlen des Departementes belegen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Meier-Schatz Lucrezia","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1306800000000)\/","ResponsibleDepartment":null,"ResponsibleDepartmentName":null,"ResponsibleDepartmentAbbreviation":null,"IsLeadingDepartment":null,"Tags":"28","Category":"IV","Modified":"\/Date(1712768288657)\/","SubmissionDate":"\/Date(1268179200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4813,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen"}}