{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20100454,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20100454,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20100454,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20100454,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20100454,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20100454,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20100454,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20100454,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20100454,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20100454,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20100454,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20100454,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20100454,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20100454,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20100454,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20100454,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20100454,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20100454,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"10.454","BusinessType":4,"BusinessTypeName":"Parlamentarische Initiative","BusinessTypeAbbreviation":"Pa. Iv.","Title":"Bundesweite Koordinierung der Zulassung zu den medizinischen Fakult\u00e4ten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gest\u00fctzt auf Artikel\u00a0160 Absatz\u00a01 der Bundesverfassung und auf Artikel\u00a0107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein: </p><p>Der Bund soll gest\u00fctzt auf die Artikel\u00a061a und 63a der Bundesverfassung eine Gesetzesvorlage ausarbeiten, mit der f\u00fcr ausreichend medizinischen Nachwuchs gesorgt und damit der Fortbestand des Gesundheitssystems sichergestellt wird. Zu diesem Zweck bestimmt der Bund gemeinsam mit den Kantonen die Anzahl Studentinnen und Studenten, die an den Universit\u00e4ten zugelassen werden k\u00f6nnen. K\u00f6nnen sich Bund und Kantone nicht einigen, so ergreift der Bund die Initiative und gr\u00fcndet gest\u00fctzt auf Artikel\u00a063a BV eine eidgen\u00f6ssische medizinische Fakult\u00e4t.</p>","ReasonText":"<p>Seit 1993 ist die Anzahl der Absolventinnen und Absolventen der medizinischen Fakult\u00e4ten von 800 auf 600 pro Jahr zur\u00fcckgegangen. 30 000 \u00c4rztinnen und \u00c4rzte sind derzeit in der Schweiz t\u00e4tig. Um diese Zahl konstant zu halten, br\u00e4uchte es j\u00e4hrlich an die tausend neue \u00c4rztinnen und \u00c4rzte. Ein \u00c4rztedefizit ist demnach vorprogrammiert; bereits heute \"importiert\" die Schweiz 22 Prozent ihrer Medizinerinnen und Mediziner aus dem Ausland. Es mangelt jedoch keineswegs an Kandidatinnen und Kandidaten aus der Schweiz, die Anzahl der Personen, die sich f\u00fcr ein Medizinstudium bewerben, ist dreimal so hoch wie die Zahl der vorhandenen Studienpl\u00e4tze. Die Schweiz - ein reiches Land - ist nicht bereit, die Kosten f\u00fcr die Ausbildung ihrer \u00c4rzteschaft selbst zu \u00fcbernehmen, sondern \u00fcberl\u00e4sst diese Aufgabe lieber den Nachbarl\u00e4ndern. Dadurch entsteht eine Ungleichbehandlung. Vielen jungen Schweizerinnen und Schweizern wird der Zugang zu einem Beruf verweigert, in dem mehr als ein F\u00fcnftel der Stellen an ausl\u00e4ndische Bewerberinnen und Bewerber vergeben werden, was obendrein noch Kommunikationsprobleme zur Folge hat.</p><p>Die Kantone haben die Hoheit \u00fcber die medizinischen Fakult\u00e4ten, die die Anzahl der zugelassenen Personen auf die Kapazit\u00e4ten der Spit\u00e4ler abstimmen. Stattdessen sollten die Aufnahmekapazit\u00e4ten der Fakult\u00e4ten aber besser an den Personalbedarf angepasst werden. Die Schweizerische Universit\u00e4tskonferenz ist das Koordinationsorgan. </p><p>Dem Gemeinwohl zuliebe muss verhindert werden, dass der schweizerische Pflegebereich in eine versteckte Abw\u00e4rtsspirale der Rationierung ger\u00e4t, und die Schweiz muss aufh\u00f6ren, sich auf das Ausland zu verlassen, wenn es um ihren medizinischen Nachwuchs geht. Der Schweizerische Wissenschafts- und Technologierat, die Schweizerische Akademie der medizinischen Wissenschaften und die Verbindung der Schweizer \u00c4rztinnen und \u00c4rzte empfehlen, die Anzahl der Absolventinnen und Absolventen der medizinischen Fakult\u00e4ten um 20 Prozent zu erh\u00f6hen. </p><p>Zweck dieser Initiative ist es nicht, die Diskussion um die Vor- und Nachteile eines auf einem Eignungstest basierenden Numerus Clausus oder eines Auswahlverfahrens im ersten Studienjahr neu anzuzetteln. Sie fordert lediglich, dass die Zahl der f\u00fcr das erste Studienjahr zugelassenen Bewerberinnen und Bewerber, ungeachtet des Auswahlverfahrens, so angepasst wird, dass der medizinische Nachwuchs gesichert ist. Sie fordert nicht die Abschaffung der Auswahlverfahren, sondern deren Anpassung an den realen Bedarf.</p><p>In der Antwort auf die Interpellation Gutzwiller vom 19. M\u00e4rz 2008 \"empfiehlt\" der Bundesrat den Kantonen, die Anzahl der Absolventinnen und Absolventen zu erh\u00f6hen. Dieser Impuls ist zu schwach. Die Schweiz braucht eine Gesundheitspolitik auf nationaler Ebene mit einem ernsthaften Verantwortungsbewusstsein. Wenn n\u00f6tig verf\u00fcgt der Bund \u00fcber die gesetzlichen Kompetenzen, eine zus\u00e4tzliche medizinische Fakult\u00e4t, beispielsweise im Tessin, zu gr\u00fcnden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Neirynck Jacques","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1287619200000)\/","ResponsibleDepartment":null,"ResponsibleDepartmentName":null,"ResponsibleDepartmentAbbreviation":null,"IsLeadingDepartment":null,"Tags":"32|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1712755331003)\/","SubmissionDate":"\/Date(1276732800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4814,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Gesundheit"}}