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Iv.","Title":"Sofortabschreibungen ohne steuerliche Aufrechnungen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gest\u00fctzt auf Artikel\u00a0160 Absatz\u00a01 der Bundesverfassung und Artikel\u00a0107 des Parlamentsgesetzes reichen wir folgende parlamentarische Initiative ein: </p><p>Artikel\u00a062 Absatz\u00a02 des Bundesgesetzes \u00fcber die direkte Bundessteuer soll wie folgt ge\u00e4ndert werden:</p><p>Die Unternehmensleitung bestimmt die Abschreibungen nach ihrem Ermessen. Sofortabschreibungen sind ohne steuerliche Aufrechnungen zul\u00e4ssig.</p>","ReasonText":"<p>Von einem Unternehmen beschaffte Wirtschaftsg\u00fcter verlieren im Laufe der Zeit in der Regel an Wert. Folglich sind die Werte in den Bilanzen periodisch anzupassen, was in der Regel durch j\u00e4hrliche Abschreibungen geschieht. Dazu besteht eine gesetzliche Grundlage im DBG. Wenn die KMU GmbH im ersten Jahr statt der 40 Prozent 50 Prozent abschreibt, werden ihr wegen der \u00dcberabschreibung Ertragsteile aufgerechnet, die zu Ertragssteuern f\u00fchren. Die zu hohen Abschreibungen k\u00f6nnen sp\u00e4ter nicht mehr zu Abschreibungszwecken ber\u00fccksichtigt werden, wodurch die KMU GmbH benachteiligt wird. Zul\u00e4ssig ist steuerlich die Einmalabschreibung. Bei dieser wird aber ein Ausgleichszuschlag vorgenommen, wodurch das Abschreibungspotenzial verk\u00fcrzt wird.</p><p>Mit seinen Bestimmungen zur Abschreibung schr\u00e4nkt das Steuerrecht die unternehmerische Freiheit ungeb\u00fchrlich ein. Es ist nicht im Sinne des Obligationenrechts, dass Abschreibungen zu fiskalischen Belastungen f\u00fchren.</p><p>Von der Einmalabschreibung ist die Sofortabschreibung zu unterscheiden. Bei ihr kann das angeschaffte Wirtschaftsgut im ersten Jahr ebenfalls vollst\u00e4ndig abgeschrieben werden, nur erfolgt kein Ausgleichszuschlag. Der Kanton Zug hat im letzten Sommer gest\u00fctzt auf eine Petition die Sofortabschreibung zugelassen. Der Sofortabschreibung f\u00f6rdert die Selbstfinanzierung von Unternehmen, wodurch diese krisenresistenter werden und Arbeitspl\u00e4tze eher erhalten werden k\u00f6nnen. Zwar erzielt der Staat etwas weniger Ertrag aus der Besteuerung von Unternehmen. Die Ausf\u00e4lle sind aber vernachl\u00e4ssigbar. In den meisten Kantonen sind die Steuerertr\u00e4ge aus der Besteuerung nat\u00fcrlicher Personen viel wichtiger als jene der juristischen Personen. M\u00fcssen krisenresistente Unternehmen in der Krise keine Arbeitspl\u00e4tze abbauen, bleibt das Steuersubstrat des Staats besser erhalten. Die Zul\u00e4ssigkeit der Sofortabschreibung ist bei richtiger Betrachtung durchaus im langfristigen fiskalischen Interesse.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1371686400000)\/","ResponsibleDepartment":null,"ResponsibleDepartmentName":null,"ResponsibleDepartmentAbbreviation":null,"IsLeadingDepartment":null,"Tags":"24","Category":"IV","Modified":"\/Date(1712776452613)\/","SubmissionDate":"\/Date(1292544000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4816,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen"}}