{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20101048,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20101048,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20101048,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20101048,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20101048,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20101048,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20101048,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20101048,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20101048,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20101048,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20101048,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20101048,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20101048,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20101048,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20101048,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20101048,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20101048,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20101048,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"10.1048","BusinessType":18,"BusinessTypeName":"Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"A","Title":"Fachhochschulen. Probleme bei Anerkennung und Gleichwertigkeit von Titeln","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gegenw\u00e4rtig sind wir daran, das neue Gesetz \u00fcber die Hochschulen zu erarbeiten. Dabei gibt es noch eine Reihe offener Fragen, was die heute geltende Gesetzgebung \u00fcber die Fachhochschulen und deren Umsetzung betrifft.</p><p>1. Im Bereich Musik: Titel, die von bestimmten Konservatorien, vor allem in der Westschweiz, vor der Schaffung der Musikhochschulen verliehen wurden, werden nicht als gleichwertig mit einem Fachhochschultitel anerkannt. Titel, die an anderen Konservatorien, vor allem in der Deutschschweiz, unter denselben Bedingungen erworben wurden, gelten hingegen als gleichwertig mit dem Fachhochschultitel. Kann das Eidgen\u00f6ssische Volkswirtschaftsdepartement dar\u00fcber Auskunft geben, wie es diese Ungleichbehandlung abzuschaffen gedenkt?</p><p>2. Im Gesundheitswesen: Die alten Titel der Pflegefachberufe auf Stufe 2 (4-j\u00e4hrige Ausbildung), die unter denselben Bedingungen wie die Titel in den Bereichen Physiotherapie oder Entbindungspflege an Vorg\u00e4ngerschulen der heutigen Fachhochschulen erworben wurden, werden ebenfalls nicht als mit einem FH-Titel gleichwertig anerkannt. F\u00fcr Diplomierte, die im Besitz eines solchen Titels sind und einen Master-Studiengang beginnen wollen, ist die Situation besonders \u00e4rgerlich, denn ihr Bildungsweg wird durch die aktuelle Regelung blockiert. Was kann gegen diese Blockaden unternommen werden?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Gegenstand der Anfrage bilden Diplome, die von den Konservatorien in der Musik vor der Erteilung der ersten Fachhochschuldiplome bis Mitte 2002 abgegeben wurden. Die Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr die Regelung der h\u00f6heren Fachschulen und der Fachhochschulen und f\u00fcr den nachtr\u00e4glichen Erwerb des Fachhochschultitels (NTE-FH) in der Musik lag bis im Oktober 2005 bei den Kantonen.</p><p>Artikel\u00a013 des Reglementes \u00fcber die Anerkennung kantonaler Fachhochschuldiplome vom 10. Juni 1999 der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK-Anerkennungsreglement) regelt den NTE-FH in der Musik. Mit der Teilrevision des Fachhochschulgesetzes und der dazugeh\u00f6rigen Ausf\u00fchrungserlasse bildet neu ab dem 5. Oktober 2005 Artikel\u00a01 Absatz\u00a02 der Verordnung des EVD \u00fcber den nachtr\u00e4glichen Erwerb des Fachhochschultitels vom 4. Juli 2000 (SR 414.711.5) mit dem Verweis auf Artikel\u00a013 des EDK-Anerkennungsreglementes in Verbindung mit den Artikeln 4 und 5 der erw\u00e4hnten Verordnung des EVD die Rechtsgrundlage f\u00fcr den NTE-FH.</p><p>Das Fehlen EDK-anerkannter h\u00f6herer Fachschulen in der Musik wurde mit Artikel\u00a013 Absatz\u00a02 des EDK-Anerkennungsreglementes kompensiert. Diese Bestimmung sah vor, dass der Vorstand der EDK in begr\u00fcndeten Ausnahmef\u00e4llen auf Gesuch eines oder mehrerer Kantone hin Personen, die \u00fcber ein Diplom einer h\u00f6heren Fachschule verf\u00fcgen, welches aus besonderen Gr\u00fcnden von der EDK nicht anerkannt wurde, den nachtr\u00e4glichen Erwerb des Fachhochschultitels erm\u00f6glichen kann.</p><p>Gest\u00fctzt auf Artikel\u00a013 Absatz\u00a02 des EDK-Anerkennungsreglementes hat der Vorstand der EDK in der Folge Antr\u00e4gen der Kantone Z\u00fcrich, Bern und Luzern entsprochen und Personen mit einem vor Juni 2002 erteilten Diplom der Konservatorien Z\u00fcrich, Bern und Luzern (Vorg\u00e4ngerinstitutionen der Musikhochschulen) erm\u00f6glicht, den Fachhochschultitel Musikerin MH/Musiker MH zu erwerben. Gesuche von anderen Kantonen, namentlich aus der Westschweiz, wurden dem Vorstand der EDK keine eingereicht. Die von der EDK im Jahre 2003 getroffene Regelung war klar, und es besteht weder seitens des EVD noch seitens des f\u00fcr die Erteilung des nachtr\u00e4glichen Erwerbs des Fachhochschultitels zust\u00e4ndigen BBT Handlungsbedarf. Es bleibt die Feststellung, dass auch dem BBT bis heute keine Gesuche eingereicht wurden und acht und mehr Jahre nach Abgabe der angesprochenen Diplome weder rechtlich noch tats\u00e4chlich die Voraussetzungen f\u00fcr die von der EDK in begr\u00fcndeten Ausnahmef\u00e4llen erforderliche Pr\u00fcfung f\u00fcr den nachtr\u00e4glichen Erwerb des Fachhochschultitels vorliegen d\u00fcrften.</p><p>2. Die Ausbildung in der Pflege wird - im Gegensatz zu den Ausbildungen in der Physiotherapie und in der Entbindungspflege - weiterhin auf der Stufe h\u00f6here Fachschule und Fachhochschule angeboten. Wie in den anderen Fachbereichen zielt der nachtr\u00e4gliche Erwerb des Fachhochschultitels (NTE-FH) auch im Fachbereich Gesundheit namentlich darauf ab, die berufliche Mobilit\u00e4t der Berufst\u00e4tigen zu erh\u00f6hen und den Zugang zu weiterf\u00fchrenden Studieng\u00e4ngen im In- und Ausland zu verbessern. Diese Zielsetzung erfordert einen NTE-FH f\u00fcr Ausbildungen, die nicht mehr weiter angeboten werden.</p><p>Der angesprochene NTE-FH in der Pflege l\u00e4sst sich deshalb nicht mit den erw\u00e4hnten Abschl\u00fcssen in der Physiotherapie und der Entbindungspflege vergleichen. Vielmehr setzt der Entscheid \u00fcber einen NTE-FH in der Pflege eine vorg\u00e4ngige Kl\u00e4rung der Abschlusskompetenzen der Bildungsg\u00e4nge der h\u00f6heren Fachschulen auf der Basis des von der Schweizerischen Konferenz Pflegebildungen im Terti\u00e4rbereich erlassenen Rahmenlehrplans f\u00fcr den Bildungsgang zur diplomierten Pflegefachfrau HF/zum diplomierten Pflegefachmann HF und der Abschlusskompetenzen sowie der dazugeh\u00f6rigen Lernzielpl\u00e4ne auf Stufe Fachhochschule voraus. Diese Arbeiten laufen, und es ist das Ziel, diese bis Ende 2011 abzuschliessen.</p><p>Die Zulassung zum Master-Studiengang in Pflege setzt einen Hochschulabschluss voraus und l\u00e4sst es den Fachhochschulen frei, zus\u00e4tzliche Zulassungsvoraussetzungen festzulegen. Im Weiteren hat das EVD zwischenzeitlich klargestellt, dass den Fachhochschulen das Recht zusteht, einzelfallweise Inhaberinnen und Inhaber von als gleichwertig eingestuften altrechtlichen Abschl\u00fcssen, namentlich H\u00f6fa II (H\u00f6here Fachausbildung in Pflege Stufe II), in den Master-Studiengang aufzunehmen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1282089600000)\/","SubmittedBy":"Maire Jacques-Andr\u00e9","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1282089600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":null,"Modified":"\/Date(1779232983450)\/","SubmissionDate":"\/Date(1275436800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4814,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}