{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103124,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103124,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103124,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103124,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103124,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103124,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103124,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103124,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103124,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103124,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103124,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103124,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103124,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103124,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103124,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103124,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103124,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20103124,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"10.3124","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Waldbewirtschaftung f\u00fcr das Klima statt masslose Reservatsziele","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, geeignete Massnahmen zu ergreifen, um daf\u00fcr zu sorgen, dass die Fl\u00e4che des Wirtschaftswaldes nicht weiter dezimiert wird.</p>","ReasonText":"<p>Die wirtschaftliche Nutzung des nachwachsenden Rohstoffes Holz ist gef\u00e4hrdet, wenn die massive Ausdehnung der Naturschutzgebiete weiter zunimmt. Damit sind der nachhaltig arbeitende Holzsektor und auch andere \u00f6kologische Ziele durch den Naturschutz gef\u00e4hrdet. Der Bundesrat ist gefordert, hier f\u00fcr ein Mass zu sorgen, damit die nachhaltige Nutzung des Holzes nicht weiter in Bedr\u00e4ngnis ger\u00e4t. Denkbar ist insbesondere eine Sistierung der Extensivierungsanreize beim Wald.</p><p>Deutschland ist zufrieden mit 5 Prozent \"W\u00e4lder mit nat\u00fcrlicher Waldentwicklung\" (nicht einmal explizit Reservate!). In der Schweiz sollen jedoch 10 Prozent Reservate und 10 Prozent Sonderwaldfl\u00e4chen - vermutlich will man noch mehr - das Ziel sein. Ob \u00fcberhaupt 13 Prozent unzug\u00e4nglicher Wald angerechnet werden, darf bezweifelt werden.</p><p>\u00dcbereifrige Kantone stellen \"Altholzinseln\" f\u00fcr Jahrzehnte unter Schutz gegen Entgelt. Wir haben in der Schweiz 24,5 Prozent reine Laubw\u00e4lder und 13,0 Prozent Laubmischw\u00e4lder, deren Biodiversit\u00e4tseffekt wesentlich h\u00f6her einzustufen ist als deren Bedeutung f\u00fcr die Holzwirtschaft. Im Gesamtwald (z. T. auch im erw\u00e4hnten Laubwald) gibt es auch 18 Prozent Waldfl\u00e4chen, die gem\u00e4ss Landesforstinventar in den letzten 50 Jahren nicht genutzt wurden. Es ist unverst\u00e4ndlich, weshalb die gratis erbrachten Naturschutzleistungen dieser namhaften Fl\u00e4chenanteile nicht einfach per se angerechnet werden, sodass der Reservats-Druck auf den \u00fcbrigen Wald gemildert w\u00fcrde. Wenn damit Geld eingespart wird, weil keine Entsch\u00e4digung an Waldbesitzer n\u00f6tig ist, sollten diese Mittel f\u00fcr die Erschliessung der Berggebiete verwendet werden.</p><p>Die Anspr\u00fcche an Waldnaturschutzleistungen des Schweizer Waldes sind unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig gross; mangels Transparenz ist zu bef\u00fcrchten, dass gegen die H\u00e4lfte des Schweizer Waldes \"aus dem Verkehr gezogen\" wird. Bund und Kantone tendieren dazu, Waldfl\u00e4chen vertraglich zu sch\u00fctzen und das Nichtstun abzugelten, obwohl Naturschutzleistungen ohne Anordnung und gratis erbracht werden. </p><p>Die herrschende Tendenz, mehr Wald unter Schutz zu stellen, schadet der Wirtschaft und unterst\u00fctzt die Erreichung klimapolitischer Ziele nicht. Denn: Holz als Baumaterial hat bez\u00fcglich CO2-Fixierung, grauer Energie und Transportdistanz sehr grosse Vorteile.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Schweizer Wald ist mit 31 Prozent der Landesoberfl\u00e4che als Lebensraum von Fauna und Flora sowie als Quelle der erneuerbaren Ressource Holz unverzichtbar. Er ist von zentraler Bedeutung f\u00fcr Klima, Trinkwasser, Risikominimierung (insbesondere beim Schutz vor Naturgefahren) und f\u00fcr die biologische Vielfalt und tr\u00e4gt zu unserem Wohlbefinden, unserer Sicherheit sowie zur \u00f6konomischen Wertsch\u00f6pfung bei. </p><p>Artikel\u00a077 der Bundesverfassung beauftragt den Bund, daf\u00fcr zu sorgen, dass der Wald seine Schutz-, Nutz- und Wohlfahrtsfunktionen erf\u00fcllen kann. In Umsetzung dieses Auftrags ist der Bundesrat bereit, das Anliegen der Motion\u00e4rin entgegenzunehmen. Er wird dies im Rahmen der Weiterentwicklung des Waldprogramms Schweiz (WAP-CH) tun, wobei die Ausgewogenheit zwischen \u00f6kologischen, \u00f6konomischen und sozialen Werten und damit die nachhaltige Waldbewirtschaftung im Vordergrund steht. Das Aussch\u00f6pfen des nachhaltig nutzbaren Holznutzungspotenzials wird dabei einen Schwerpunkt bilden, unter Ber\u00fccksichtigung der stand\u00f6rtlichen Bedingungen und der Risikominimierung im Hinblick auf den Klimawandel. Eine allf\u00e4llige Flexibilisierung der Waldfl\u00e4chenpolitik wird mit diesem Vorstoss nicht pr\u00e4judiziert.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposal":19,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1274832000000)\/","SubmittedBy":"Fl\u00fcckiger-B\u00e4ni Sylvia","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1442361600000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1750808738123)\/","SubmissionDate":"\/Date(1268697600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4813,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft"}}