{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103240,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103240,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103240,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103240,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103240,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103240,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103240,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103240,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103240,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103240,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103240,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103240,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103240,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103240,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103240,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103240,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103240,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20103240,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"10.3240","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Open Access und Open Archives umsetzen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird eingeladen, mit dem Gewicht des Geldgebers den Zielen von Open Access und Open Archives eine st\u00e4rkere Unterst\u00fctzung zu geben und die konsequente Umsetzung anzustreben. Die daf\u00fcr notwendigen Regelungen sind zu evaluieren und die Entscheide aktiv zu vertreten. Datensicherheit, freie Zug\u00e4nglichkeit und Suche im Internet sind im Sinne von Open Access und Open Archives zu regeln.</p>","ReasonText":"<p>Open Access bedeutet freien Zugang zu den wissenschaftlichen Publikationen aus \u00f6ffentlichen Mitteln. Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat Open Access beschlossen, ist dann aber in der Umsetzung z\u00f6gerlich geblieben. Nicht gen\u00fcgend gel\u00f6st sind der Zugang zu allen wissenschaftlichen Arbeiten, die Datenablage, der Weg zur Publikation und die k\u00fcnftige Stellung der wissenschaftlichen Zeitschriften, deren Abonnementskosten teilweise sehr stark gestiegen sind. Dem gegen\u00fcber steht das alternative Modell der Open-Access-Zeitschriften und -Verlage. Mit einer aktiven Unterst\u00fctzung des Bundes ist eine schnellere und konsequentere Einf\u00fchrung von Open Access im Sinne der Internet-Plattform open-access.net und des EU-Projektes OpenAIRE m\u00f6glich. Wichtig f\u00fcr Open Access ist auch Open Archives, wo mit geeigneten Massnahmen die Sicherheit und Zug\u00e4nglichkeit der Daten und das Auffinden der Forschungsresultate geregelt werden m\u00fcssen. Eine zentrale und koordinierende Rolle k\u00f6nnte die Datenbank des SNF im Internet \u00fcbernehmen. Allenfalls ist eine Arbeitsgruppe einzusetzen, und es sind Rahmenvereinbarungen \u00fcber die technischen und zeitlichen Abl\u00e4ufe abzuschliessen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Unter dem Stichwort Open Access wird das freie und kostenlose Verf\u00fcgbarmachen von Publikationen namentlich aus \u00f6ffentlich finanzierter wissenschaftlicher Forschung verstanden. Herk\u00f6mmlich wurden die exklusiven und unbefristeten Publikationsrechte an einen Verlag \u00fcbertragen, der seinerseits die aufwendigen Pr\u00fcfungsverfahren durchf\u00fchrt und daf\u00fcr durch die Einnahmen aus den Abonnementen entsch\u00e4digt wird.</p><p>Ausgangslage</p><p>Da auf die Qualit\u00e4tskontrolle der publizierten Forschungsresultate trotz steigender Abonnementskosten nicht verzichtet werden kann, hat eine Bewegung mit Beteiligung aller europ\u00e4ischer Forschungsf\u00f6rderungsorganisationen unter dem Stichwort Open Access zwei alternative Vorgehen aufgezeigt:</p><p>1. Beim \"gr\u00fcnen Weg\" werden bei der Publikation die Rechte nicht mehr exklusiv und unbefristet einem Verlag \u00fcbertragen. Stattdessen sollen die Resultate zus\u00e4tzlich in institutionellen oder fachspezifischen, f\u00fcr jedermann offenen digitalen Archiven unentgeltlich zur Verf\u00fcgung stehen. Diese Archive sollen durch einheitliche Daten- und Zugriffstandards \u00fcbergreifende Suchen erm\u00f6glichen. Die Definition solcher Standards erfolgt unter der Leitung der Open-Archive-Initiative, worin beispielsweise das in der Motion genannte OpenAIRE eine technische Umsetzung in Europa plant. Zus\u00e4tzlich k\u00f6nnen auch private Anbieter diese standardisierten Daten \u00fcbernehmen (z. B. Google Scholar).</p><p>2. Beim \"goldenen Weg\" werden die Forschungsresultate direkt in kostenlos zug\u00e4nglichen Open-Access-Zeitschriften publiziert. Die Entsch\u00e4digung f\u00fcr die unverzichtbare Qualit\u00e4tskontrolle wird von den Publizierenden \u00fcber eine Geb\u00fchr bezahlt.</p><p>Stand der Umsetzung von Open Access in der Schweiz</p><p>Der Bund hat den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) beauftragt, die Entwicklung im Bereich Open Access zu verfolgen und geeignete Massnahmen zu ergreifen. Der SNF hat dazu verbindliche Bestimmungen erlassen, welche die Open-Access-Publikation zumindest auf dem \"gr\u00fcnen Weg\" verlangen. Den Forschenden ist es freigestellt, den \"goldenen Weg\" zu w\u00e4hlen, erhalten vom SNF bisher jedoch keinen Kostenbeitrag.</p><p>In seinem Mehrjahresprogramm 2012-2016 schl\u00e4gt der SNF vor, dass Kosten f\u00fcr Open-Access-Publikationen auf dem \"goldenen Weg\" mittelfristig den normalen Forschungskosten in der Projekt- und Personenf\u00f6rderung angerechnet werden k\u00f6nnen. W\u00fcrde diese L\u00f6sung umgesetzt, k\u00e4me es zu einer Kostenverlagerung von den Hochschulbibliotheken (Abonnementskosten) zur Forschungsf\u00f6rderung (Projektkosten), was einen fundamentalen Wechsel in der wissenschaftlichen Publikationspraxis bedeuten w\u00fcrde.</p><p>Der eigentliche Aufbau und die Pflege der Archive erfolgen in der Verantwortung der Hochschulen. Eine Duplizierung der bestehenden Datenablagen beim SNF ist weder sachlich angezeigt noch effizient und h\u00e4tte erhebliche Mehrkosten zur Folge. Bei der Langzeitarchivierung stellt sich die Frage nach der sichersten und kosteng\u00fcnstigsten Realisierung. Diesbez\u00fcglich kl\u00e4rt das Bundesarchiv zurzeit ab, in welcher Form es Hochschulen und Forschungsinstitutionen Dienstleistungen \u00fcber die Archivierung hinaus f\u00fcr die langfristige Erhaltung wissenschaftlicher Publikationen (inkl. forschungsgenerierter Daten) anbieten kann. Ein solches Angebot w\u00fcrde im Rahmen gesetzlicher Regelungen den freien Zugang und Austausch dieser Daten einschliessen. Es m\u00fcsste sich dabei um ein Dienstleistungsangebot (allenfalls unterst\u00fctzt durch Informatikleistungen des Bundesamtes f\u00fcr Informatik und Telekommunikation) handeln, d. h., die entstehenden Kosten m\u00fcssten im Grundsatz von den Hochschulen abgegolten werden.</p><p>Insgesamt werden nach Einsch\u00e4tzung des Bundesrates die Arbeiten im Bereich Open Access von den verantwortlichen Akteuren zielf\u00fchrend und effizient angegangen. F\u00fcr den Bundesrat sind somit die Anliegen der Motion erf\u00fcllt, und es besteht zum jetzigen Zeitpunkt kein zus\u00e4tzlicher Handlungs- und Regelungsbedarf im Sinne der Motion.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1274832000000)\/","SubmittedBy":"Pfister Theophil","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1323648000000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"34|36","Category":null,"Modified":"\/Date(1690542015020)\/","SubmissionDate":"\/Date(1268956800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4813,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Medien und Kommunikation|Wissenschaft und Forschung"}}