{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103249,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103249,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103249,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103249,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103249,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103249,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103249,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103249,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103249,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103249,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103249,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103249,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103249,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103249,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103249,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103249,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103249,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20103249,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"10.3249","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Der Bund darf das Nationalgest\u00fct in Avenches nicht fallen lassen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>2010 ist das Jahr der Biodiversit\u00e4t. Die Rasse der Freiberger, die einzige anerkannte Schweizer Pferderasse, ist sch\u00fctzenswert nach dem Uno-\u00dcbereinkommen \u00fcber die biologische Vielfalt. Als letzter Vertreter der Kaltbl\u00fcter in Westeuropa hat das vielseitig einsetzbare Pferd eine breite Anh\u00e4ngerschaft in der Schweiz sowie im Ausland gewonnen.</p><p>Die Unterst\u00fctzung und F\u00f6rderung der Freiberger Rasse ist neben der Weiterbildung der Pferdez\u00fcchter und Pferdehalter sowie der angewandten Forschung eine der Hauptaufgaben des Nationalgest\u00fcts in Avenches.</p><p>Im Bereich der angewandten Forschung f\u00fchrt das Nationalgest\u00fct Studien zur F\u00f6rderung des Verhaltens, der Gesundheit und der Fruchtbarkeit von Pferden durch. Das Nationalgest\u00fct dient ebenfalls als Hengstendepot der Freiberger Rasse.</p><p>Das Kompetenzzentrum ist in der ganzen Schweiz und auch auf internationaler Ebene anerkannt. Angesichts der Bedeutung dieser Institution f\u00fcr die Zukunft und Qualit\u00e4t der Pferdezucht in unserem Land, und insbesondere f\u00fcr den Erhalt der Freiberger Rasse, ist die Absicht des Bundesrates, die entsprechenden Subventionen daf\u00fcr zu streichen, unerh\u00f6rt und st\u00f6sst im ganzen Land auf Unverst\u00e4ndnis. Sollte die Entscheidung beibehalten werden, d\u00fcrfte dies desastr\u00f6se Auswirkungen nicht nur auf die Pferdez\u00fcchter und Pferdehalter in der Schweiz haben - insbesondere f\u00fcr die jurassischen Z\u00fcchter, die sich leidenschaftlich in der Zucht der Freiberger engagieren -, sondern selbstverst\u00e4ndlich auch auf die Region Avenches sowie auf die vom Institut abh\u00e4ngenden Arbeitspl\u00e4tze.</p><p>Im internationalen Vergleich kann die finanzielle Situation des Bundes als gut eingestuft werden. Die Einsparungen, die durch die Aufl\u00f6sung des Nationalgest\u00fcts erreicht werden k\u00f6nnen, betragen lediglich 0,2 Prozent des gesamten geplanten Sparvolumens, h\u00e4tten aber weit h\u00f6here unbezifferbare Sch\u00e4den zur Folge.</p><p>Es darf nicht vergessen werden, dass die Pferdebranche 1,5 Milliarden Franken Umsatz macht und damit dem Bund 85 Millionen an Steuergeldern beschert.</p><p>Ist der Bundesrat angesichts des Protestes, den die Ank\u00fcndigung der Schliessung ausgel\u00f6st hat, bereit, seinen Entscheid zu \u00fcberdenken und alle n\u00f6tigen Massnahmen zu ergreifen, um den Fortbestand der schweizweit einzigartigen Institution, des Nationalgest\u00fcts von Avenches, zu sichern?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Im Rahmen des Konsolidierungsprogramms 2011-2013 f\u00fcr den Bundeshaushalt (KOP 11/13) hat der Bundesrat beschlossen, den Beitrag f\u00fcr das Nationalgest\u00fct zu streichen. Er rechtfertigt diesen Entscheid damit, dass es sich beim Betrieb des Nationalgest\u00fcts nicht um eine Kernaufgabe des Bundes handelt. Der Entscheid hat zur Folge, dass der Bund sich aus den Forschungs- und Ausbildungsaktivit\u00e4ten im Bereich der landwirtschaftlichen Pferdehaltung zur\u00fcckziehen wird. Der Bundesrat w\u00fcrde jedoch eine \u00dcbernahme des Gest\u00fcts durch eine private Tr\u00e4gerschaft begr\u00fcssen. Er hat deshalb das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft beauftragt, diese M\u00f6glichkeit im Zusammenhang mit dem Umsetzungskonzept f\u00fcr diesen Bereich des KOP 11/13 zu pr\u00fcfen. Aus der Sicht des Bundesrates obliegt es insbesondere der Branche zu beurteilen, ob sie eine entsprechende Initiative lancieren und allenfalls Vorschl\u00e4ge unterbreiten will. Erste Gespr\u00e4che betreffend eine private Tr\u00e4gerschaft, namentlich in Form einer Stiftung, sind bereits im Gange. Ob sich eine solche L\u00f6sung realisieren l\u00e4sst, ist noch offen.</p><p>Die Vernehmlassung zum KOP 11/13 wurde Mitte April 2010 er\u00f6ffnet. Der Bundesrat wird die Botschaft voraussichtlich im Sommer 2010 verabschieden.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1274832000000)\/","SubmittedBy":"Seydoux-Christe Anne","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1276797187887)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"55","Category":null,"Modified":"\/Date(1779232237170)\/","SubmissionDate":"\/Date(1268956800000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":4813,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Landwirtschaft"}}