{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103301,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103301,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103301,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103301,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103301,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103301,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103301,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103301,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103301,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103301,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103301,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103301,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103301,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103301,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103301,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103301,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103301,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20103301,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"10.3301","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Kadermitglieder der Bundesverwaltung m\u00fcssen die Amtssprachen beherrschen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, Massnahmen zu ergreifen, die gew\u00e4hrleisten, dass s\u00e4mtliche Kadermitglieder der Bundesverwaltung neben ihrer Muttersprache eine zweite Amtssprache des Bundes beherrschen sowie eine dritte zumindest verstehen. Diese Voraussetzung muss Teil der Anstellungsbedingungen sein. Wenn sie bei der Anstellung nicht erf\u00fcllt ist, erh\u00e4lt die betroffene Person eine Frist von einem Jahr zur Erreichung der notwendigen Sprachkenntnisse. Die Massnahmen sollten zudem ein Anreizsystem beinhalten, das zum Ziel hat, mehrsprachige Personen anzuwerben beziehungsweise mehrsprachige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an die Bundesverwaltung zu binden.</p>","ReasonText":"<p>Der Schlussbericht des Nationalen Forschungsprogramms NFP 56 hat gezeigt, dass die Mehrsprachigkeit innerhalb der Bundesverwaltung sehr stark von den Kadermitgliedern abh\u00e4ngt. Diese tendieren n\u00e4mlich dazu, nur Personen anzustellen, die die gleiche Muttersprache haben wie sie. Da die Mehrheit der Kadermitglieder innerhalb der Bundesverwaltung deutscher Muttersprache ist, folgt daraus, dass gewisse \u00c4mter und Departemente langfristig v\u00f6llig einsprachig werden. Es ist zudem wissenschaftlich erwiesen, dass eine solche Situation tats\u00e4chlich diskriminierend ist sowohl f\u00fcr nicht deutschsprachige Angestellte, die dadurch in ihrer beruflichen Entwicklung gehemmt werden, als auch f\u00fcr Personen, die sich um eine Stelle bewerben und nicht in die engere Auswahl kommen, weil sie nicht dieselbe Sprache wie die rekrutierende Person sprechen. Zudem geht mit einer solchen Situation ein grosser Teil der Vielfalt und Kreativit\u00e4t verloren, die entsteht, wenn bei der Ausarbeitung von Gesch\u00e4ften alle Sprachgemeinschaften beteiligt sind. Dieses Problem kann gel\u00f6st werden, wenn sichergestellt wird, dass Kadermitglieder (ab Lohnklasse 24) \u00fcber die notwendigen Sprachkenntnisse verf\u00fcgen, um ein mehrsprachiges Team zu f\u00fchren. Dazu sind minimale aktive Kenntnisse in zwei Amtssprachen und passive Kenntnisse in der dritten n\u00f6tig. Das erforderliche Sprachniveau variiert selbstverst\u00e4ndlich je nach dem konkreten Stellenprofil. </p><p>Das Sprachengesetz wird \u00fcbrigens dazu f\u00fchren, dass die Mehrsprachigkeit in der Bundesverwaltung st\u00e4rker als bisher gef\u00f6rdert wird. Es ist deshalb sehr wichtig, dass die Rekrutierung von Kadermitgliedern k\u00fcnftig ebenfalls unter dem Aspekt der Sprachkompetenz erfolgt und zu wenig qualifizierte Personen eine angemessene Sprachausbildung erhalten. Diese Praxis wird in einigen \u00c4mtern bereits erfolgreich angewandt. </p><p>Anreize dazu w\u00e4ren etwa die \u00dcbernahme der Kosten f\u00fcr die Sprachkurse oder der Besuch der Kurse w\u00e4hrend der Arbeitszeit.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Das Sprachengesetz vom 5. Oktober 2007 (SpG, SR 441.1) bezweckt insbesondere die F\u00f6rderung der individuellen und institutionellen Mehrsprachigkeit in den Landessprachen. Diesbez\u00fcglich h\u00e4lt Artikel\u00a09 SpG klar fest, dass die Angestellten der Bundesverwaltung wahlweise in deutscher, franz\u00f6sischer oder italienischer Sprache arbeiten.</p><p>Die Kaderangestellten m\u00fcssen aktive Kenntnisse einer zweiten und passive Kenntnisse einer dritten Landessprache mitbringen, um in der Lage zu sein, ihre Personalf\u00fchrungsaufgaben wahrzunehmen und ihre Aufgabe als Vertreter und Vertreterinnen eines mehrsprachigen \u00f6ffentlichen Dienstes zu erf\u00fcllen. Bei der Rekrutierung von Kaderangestellten ist demnach ein besonderes Augenmerk auf deren Sprachkenntnisse zu richten. Nach erfolgter Anstellung sind gegebenenfalls sprachliche Weiterbildungsmassnahmen zu treffen. Es macht daher Sinn, in der Verordnung zum Sprachengesetz, die gegenw\u00e4rtig erarbeitet wird, Vollzugsbestimmungen, die die Anliegen der vorliegenden Motion aufnehmen, zu verankern.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposal":19,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1274832000000)\/","SubmittedBy":"de Buman Dominique","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1339632000000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1750808008440)\/","SubmissionDate":"\/Date(1268956800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4813,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Kultur"}}