{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103404,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103404,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103404,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103404,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103404,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103404,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103404,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103404,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103404,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103404,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103404,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103404,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103404,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103404,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103404,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103404,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103404,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20103404,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"10.3404","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Wiederherstellung und Erhaltung von verbuschten und verwaldeten landwirtschaftlichen Nutzfl\u00e4chen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass die durch Verbuschung und Verwaldung dezimierte landwirtschaftliche Nutzfl\u00e4che wiederhergestellt und erhalten bleibt.</p>","ReasonText":"<p>Das Landesforstinventar 3 zeigt deutlich, dass die Waldfl\u00e4che in den vergangenen elf Jahren vor allem im Alpen- und Voralpengebiet um 12 000 Hektaren zugenommen hat. Die Zunahme des Waldes geht dabei in vielen F\u00e4llen mit einem Verlust von landwirtschaftlicher Nutzfl\u00e4che einher.</p><p>Die Wiederherstellung und der Erhalt der landwirtschaftlichen Nutzfl\u00e4che m\u00fcssten aus mehreren Gr\u00fcnden im \u00f6ffentlichen Interesse liegen.</p><p>1. Landwirtschaftliche Nutzfl\u00e4chen leisten einen wertvollen Beitrag zur Biodiversit\u00e4t. Insbesondere die Nahtstelle von Wald zu Land scheint ein wertvoller Lebensraum f\u00fcr seltene Tier- und Pflanzenarten zu sein, wie eine k\u00fcrzlich erschienene Studie des Bafu und von Agroscope festh\u00e4lt.</p><p>2. Landwirtschaftliche Nutzfl\u00e4chen generieren Einkommen in Randregionen, die ohne erheblichen Arbeitseinsatz einheimischer Landwirte verbuschen und zuwachsen w\u00fcrden.</p><p>3. Landwirtschaftliche Nutzfl\u00e4chen sind f\u00fcr einen attraktiven Tourismus unabdingbar und leisten damit einen wesentlichen Beitrag f\u00fcr eine positive Dienstleistungsbilanz im Aussenhandel.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Laut den Ergebnissen der dritten Erhebung des Schweizerischen Landesforstinventars hat die Wald- und Geb\u00fcschwaldfl\u00e4che in den Voralpen, Alpen und auf der Alpens\u00fcdseite zwischen 1983 bis 1985 und 1993 bis 1995 insgesamt um 34 000 Hektaren zugenommen. In der Periode zwischen 1993 und 1995 und 2004 und 2006 betr\u00e4gt die Zunahme 58 000 Hektaren. </p><p>Rund zwei Drittel der einwachsenden Waldfl\u00e4chen liegen im S\u00f6mmerungsgebiet und 20 bis 30 Prozent in den Bergzonen III und IV. Diese Fl\u00e4chen k\u00f6nnen eine besonders hohe Biodiversit\u00e4t aufweisen und verbuschen oder verganden durch die vermehrte Aufgabe der landwirtschaftlichen Nutzung. Eine Zunahme der Waldfl\u00e4che ist nicht a priori negativ und kann zum Schutz vor Naturgefahren beitragen.</p><p>Die unerw\u00fcnschte Ausbreitung des Waldes auf landwirtschaftlicher Nutzfl\u00e4che wurde auf verschiedenen Ebenen erkannt. Die parlamentarische Initiative 09.474, \"Flexibilisierung der Waldfl\u00e4chenpolitik\", hat zum Ziel, die unerw\u00fcnschte Zunahme von Waldfl\u00e4chen bei Konflikten mit \u00f6kologisch oder landschaftlich wertvollen Gebieten, mit landwirtschaftlichen Vorrangfl\u00e4chen sowie mit dem Hochwasserschutz zu beseitigen. Die Arbeiten dazu sind am Laufen. Auch in der n\u00e4chsten agrarpolitischen Reformetappe (2014-2017) wird die Problematik aufgegriffen. Im Rahmen der Weiterentwicklung des Direktzahlungssystems werden u. a. Kulturlandschaftsbeitr\u00e4ge und S\u00f6mmerungsbeitr\u00e4ge mit dem Ziel der Offenhaltung, Nutzung und Pflege von landwirtschaftlich genutzten Fl\u00e4chen vorgeschlagen. Zus\u00e4tzlich wird eine Erweiterung des Direktzahlungsinstrumentariums zur Erhaltung und F\u00f6rderung der Biodiversit\u00e4t und Landschaftsqualit\u00e4t im S\u00f6mmerungsgebiet gepr\u00fcft. Dabei sind beispielsweise gezielte Entbuschungen als Aufwertungsmassnahmen im Bereich der Biodiversit\u00e4tsbeitr\u00e4ge vorgesehen.</p><p>Gest\u00fctzt auf eine \u00fcbergeordnete Planung und Interessenabw\u00e4gung soll sich der Wald nur dort nat\u00fcrlich ausdehnen k\u00f6nnen, wo sein Wachstum die angestrebten Raumfunktionen unterst\u00fctzt. Ein solcher integraler Ansatz wird derzeit im Rahmen einer Pilotstudie mit dem Kanton Wallis untersucht.</p><p>Die Motion geht insofern zu weit, als sie die (grossfl\u00e4chige) Wiederherstellung verbuschter und verwaldeter Fl\u00e4chen fordert. Im Agrarbudget fehlen daf\u00fcr die Mittel; sie m\u00fcssten entsprechend aufgestockt werden, was der Bundesrat aus grunds\u00e4tzlichen \u00dcberlegungen wie auch aus finanzpolitischen Gr\u00fcnden ablehnt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1282694400000)\/","SubmittedBy":"von Siebenthal Erich","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1465776000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55","Category":"IV","Modified":"\/Date(1750809399847)\/","SubmissionDate":"\/Date(1276128000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4814,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft"}}