{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103409,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103409,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103409,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103409,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103409,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103409,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103409,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103409,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103409,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103409,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103409,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103409,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103409,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103409,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103409,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103409,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103409,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20103409,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"10.3409","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Heliskiing im Wallis","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Seit Sommer 2008 laufen die Verhandlungen um die Objektbl\u00e4tter der Gebirgslandepl\u00e4tze und das Heliskiing. Inzwischen liegt die Studie \"Touristischer Interessennachweis von Heliskiing\" f\u00fcr die Region Wallis S\u00fcd-Ost vor. Die Interessenbekundung seitens des Kantons Wallis d\u00fcrfte nicht ganz frei sein von wirtschaftlichen Interessen der Helikopter-Lobby; offen bleiben Fragen im Interesse von Natur, Landschaft, Fauna und Bev\u00f6lkerung. Ich bitte den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Die Statistik des Bundesamtes f\u00fcr Zivilluftfahrt (Bazl; Formular T4.6) weist 24 000 Bewegungen (2008) von Helikoptern f\u00fcr gewerbsm\u00e4ssige und f\u00fcr \u00dcbungs- und Trainingsfl\u00fcge aus. Die Walliser Studie spricht aber von 24 000 gewerbsm\u00e4ssigen Flugbewegungen. K\u00f6nnte es sein, dass mit den erh\u00f6hten gewerbsm\u00e4ssigen Zahlen das Bed\u00fcrfnis nach Heliskiing k\u00fcnstlich h\u00f6her dargestellt wird?</p><p>2. Die Studie f\u00fcr die Region Wallis S\u00fcd-Ost weist einen Anteil des Heliskiing von zirka 11 Prozent am Umsatz von Air Zermatt aus. Wie ist das mit der Aussage in der \"Financial Times\", London vom 12. Mai 2005 zu vereinbaren, wo Air-Zermatt-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und -Verwaltungsrat Gerold Briner zitiert wird: \"Out of our total annual turnover of around SWFR 10 M a year, over 5 percent comes from Heliskiing Flights\"?</p><p>3. Die Studie des Kantons Wallis behauptet, der Wiederaufnahmeplatz Trift sei ein Gebirgslandeplatz. Trifft dies zu, oder wurde Air Zermatt nicht wegen ihren illegalen Landungen in der Trift vom Bazl geb\u00fcsst?</p><p>4. M\u00fcssten in der Studie nicht auch die Flugbewegungen von Fl\u00e4chenflugzeugen auf die Gebirgslandepl\u00e4tze Erw\u00e4hnung finden?</p><p>4. Wie beurteilt er das Ergebnis der Studie mit Blick auf die Schutzziele, und welche Lehren zieht er bzw. das Bazl mit Blick auf die Verhandlungen f\u00fcr das Gebiet Aletsch-Susten (Weltnaturerbe)?</p><p>5. Das Luftfahrtgesetz schreibt als Ausgleich zum Heliskiing Landschaftsruhezonen vor. Wie sorgt der Bundesrat daf\u00fcr, dass der beabsichtigte Schutz nicht nur in Randgebieten, sondern auch in den h\u00f6her frequentierten Erholungsgebieten gew\u00e4hrleistet wird?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat hat am 27. Juni 2007 die Verfahrensgrunds\u00e4tze f\u00fcr die \u00dcberpr\u00fcfung der Gebirgslandepl\u00e4tze (GLP) sowie deren Bezeichnung im Konzeptteil des Sachplans Infrastruktur Luftfahrt (SIL) festgelegt. Betreffend Heliskiing f\u00fchrt der Bundesrat aus, dass diese Aktivit\u00e4ten auf daf\u00fcr bezeichneten Landestellen weiterhin erlaubt sein sollen, allerdings nur, wenn daf\u00fcr mittels eines regionalen oder kantonalen Tourismuskonzepts ein gesamttouristisches Interesse nachgewiesen werden kann. Mit dem Bericht des Kantons Wallis vom 18. Dezember 2009 liegt ein solcher Interessennachweis f\u00fcr die erste \u00fcberpr\u00fcfte Region VS-SE (Zermatt) nun vor.</p><p>1. Die Studie des Kantons Wallis st\u00fctzt sich auf eine \u00e4ltere Erhebung der Daten, die alle Fl\u00fcge - auch nichtgewerbsm\u00e4ssige - als gewerbsm\u00e4ssig auswies. Die vom Interpellanten erw\u00e4hnte Statistik (Tabelle 4.6.) umfasst indessen s\u00e4mtliche dem Bundesamt f\u00fcr Zivilluftfahrt (Bazl) gemeldete gewerbsm\u00e4ssige und nichtgewerbsm\u00e4ssige Fl\u00fcge auf GLP. Danach erfolgten im Jahr 2008 schweizweit insgesamt 24 269 Bewegungen auf GLP, davon 15 166 gewerbsm\u00e4ssig.</p><p>2. Der Gesamtumsatz der Air Zermatt betr\u00e4gt eigenen Angaben zufolge rund 12 bis 15 Millionen Franken pro Jahr. Heliski-Eins\u00e4tze machten laut der Walliser Studie im Jahr 2008 rund 11 Prozent des Umsatzes aus. Ob die Air Zermatt diesen Umsatz seit 2005 erh\u00f6hen konnte, ist dem Bundesrat nicht bekannt.</p><p>3. Bis heute hat das Eidgen\u00f6ssische Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation im Gebiet Trift keinen Gebirgslandeplatz basierend auf den Artikeln 54ff. der Verordnung \u00fcber die Infrastruktur der Luftfahrt (SR 748.131.1) bezeichnet. Folgerichtig hat das Bazl fehlbare Piloten, die widerrechtlich Landungen in diesem Gebiet ausf\u00fchrten, geb\u00fcsst. Die Schaffung eines neuen GLP Trift ist im Entwurf des SIL-Objektblattes vorgesehen.</p><p>4. Fl\u00e4chenflugzeuge werden zwar in das bestehende Netz der GLP in der Schweiz einbezogen, werden aber nicht f\u00fcr das Heliskiing benutzt. Aus diesem Grund figurieren Fl\u00e4chenflugzeuge auch nicht in der Walliser Studie, die sich explizit auf den Interessennachweis f\u00fcr die Heliski-Nutzung bezieht.</p><p>5. Mit den im Entwurf des SIL-Objektblatts vorgesehenen Kompensationsmassnahmen (Sommersperre, Wildschutzgebiete, Anflugregelungen) wird die vorgesehene Heliski-Nutzung die Schutzziele im Gebiet Wallis S\u00fcdost nicht zus\u00e4tzlich beeintr\u00e4chtigen. Insofern k\u00f6nnen keine R\u00fcckschl\u00fcsse auf die n\u00e4chste zu \u00fcberpr\u00fcfende Region gezogen werden. F\u00fcr die Region Aletsch-Susten, in der sieben der insgesamt neun bestehenden GLP innerhalb des Objektes Nr. 1507/1706, \"Berner Hochalpen und Aletsch-Bietschhorn-Gebiet\", des Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkm\u00e4ler von nationaler Bedeutung liegen, ist f\u00fcr den Nachweis eines gesamttouristischen Interesses an der Heliski-Nutzung durch die beiden betroffenen Kantone Bern und Wallis ein koordiniertes separates Tourismuskonzept zu erstellen.</p><p>6. Gem\u00e4ss Artikel\u00a08 Absatz\u00a04 des Luftfahrtgesetzes (SR 748.0) ist die Zahl der Gebirgslandepl\u00e4tze - unabh\u00e4ngig davon, zu welchen Zwecken sie genutzt werden - zu beschr\u00e4nken, und es sind Ruhezonen auszuscheiden. Auch das Landschaftskonzept Schweiz verlangt die Ausscheidung von Ruhezonen in Gebieten, die besonders f\u00fcr die stille Erholung geeignet sind. Die Bundesverwaltung hat im August 2009 ein Konzept vorgelegt, das die Schaffung von vier Landschaftsruhezonen f\u00fcr die Luftfahrt vorsieht. Dieses Konzept ist im Rahmen der Anh\u00f6rung grunds\u00e4tzlich positiv aufgenommen worden und wird zurzeit \u00fcberarbeitet. Die Bezeichnung und Publikation der vier Landschaftsruhezonen f\u00fcr die Luftfahrt ist f\u00fcr das erste Quartal 2011 vorgesehen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1282089600000)\/","SubmittedBy":"Donz\u00e9 Walter","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1285936488947)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52","Category":null,"Modified":"\/Date(1690535058237)\/","SubmissionDate":"\/Date(1276128000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4814,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt"}}