{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103497,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103497,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103497,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103497,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103497,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103497,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103497,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103497,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103497,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103497,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103497,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103497,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103497,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103497,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103497,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103497,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103497,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20103497,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"10.3497","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Massnahmen zur Eind\u00e4mmung steigender Arbeitslast und von deren Folgen f\u00fcr die Gesundheit","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Wirtschaft hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren stark gewandelt. Insbesondere stieg die Arbeitslast stetig an. Der Anteil der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die unter Stressbedingungen arbeiten, erh\u00f6hte sich deutlich. Selbst wenn man nur die j\u00fcngste Zeit und bloss eine k\u00fcrzere Zeitspanne, n\u00e4mlich die von 2001 bis 2007, betrachtet, so sieht man, dass dieser Anteil in diesem Zeitraum von 40 auf 60 Prozent gestiegen ist. Die gesundheitlichen Folgen sind sp\u00fcrbar und erregen Besorgnis. Laut einer j\u00fcngst durchgef\u00fchrten Umfrage leiden 40 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unter R\u00fcckenschmerzen; gleich viele klagen \u00fcber Kopfweh, und rund ein Drittel hat Schlafprobleme. Die dadurch verursachten Gesundheitskosten belaufen sich nach Sch\u00e4tzungen des Seco auf rund 10 Milliarden Franken.</p><p>Eine Beschr\u00e4nkung der Arbeitszeit und insbesondere die Verl\u00e4ngerung des Ferienanspruchs w\u00fcrden dazu beitragen, die Mehrbelastung durch die Arbeit zu mildern und zu kompensieren. Allerdings will der Bundesrat davon nichts wissen. So lehnt er die Initiative von Travail Suisse f\u00fcr sechs Wochen Ferien f\u00fcr alle ohne Gegenvorschlag ab.</p><p>Deshalb frage ich den Bundesrat:</p><p>1. Mit welchen anderen Mitteln will er die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor den Folgen der steigenden Arbeitslast sch\u00fctzen?</p><p>2. Welche Massnahmen will er treffen, um die damit verbundenen Gesundheitskosten zu verringern?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Mehrere nationale Erhebungen (z. B. die Schweizerische Gesundheitsbefragung oder die Ergebnisse zur Dublin-Studie aus Schweizer Perspektive) haben gezeigt, dass sich die Arbeitsaufgaben \u00fcber die letzten Jahrzehnte intensiviert haben. Die Intensivierung und Verdichtung der Arbeit f\u00fchrt u. a. dazu, dass die H\u00e4ufigkeit stressbedingter Beschwerden zugenommen hat. Diese Beschwerden reichen von St\u00f6rungen der Psyche wie z. B. Depressionen oder Angstzust\u00e4nden bis zu Herz-Kreislauf-St\u00f6rungen und R\u00fcckenproblemen. Die in diesem Zusammenhang verlorene Arbeitskapazit\u00e4t und die wirtschaftlichen Kosten durch Absenzen, aber auch durch Invalidit\u00e4t und fr\u00fchzeitige Pensionierung sind betr\u00e4chtlich.</p><p>Wie der Bundesrat in seiner Antwort vom 11. November 2009 auf die Interpellation Robbiani 09.3824, \"Wie soll mit den h\u00f6heren Arbeitsrhythmen umgegangen werden?\", ausgef\u00fchrt hat, wurden in den letzten Jahren verschiedene Massnahmen zur Verminderung der stressbedingten Gesundheitsrisiken eingeleitet. So wurde seitens des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) ein Leitfaden f\u00fcr die Erkennung psychosozialer Risiken zuhanden der Vollzugsorgane des Arbeitsgesetzes erstellt und ein Schulungsprogramm angeboten. In Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen wurde das Informationsangebot verbessert und die interaktive Website \"Stress-nostress\" aufgeschaltet. Ausserdem finden in Zusammenarbeit mit den Fachgesellschaften regelm\u00e4ssige Tagungen f\u00fcr Betriebsverantwortliche statt, und ein Netzwerk ausgebildeter Fachpersonen (u. a. Arbeitsmediziner und Arbeitspsychologen) befindet sich im Aufbau. </p><p>Aufgrund der Resultate aus den erw\u00e4hnten Erhebungen wurden weitere Anstrengungen unternommen. So f\u00fchrt das Seco in Zusammenarbeit mit den kantonalen Arbeitsinspektoraten und der Suva in den Jahren 2010 und 2011 eine Schwerpunktaktion zu den Beschwerden des Bewegungsapparates durch. Im Zentrum stehen dabei die Sensibilisierung der Betriebe und Mitarbeitenden f\u00fcr die spezifischen Risikofaktoren sowie eine Erh\u00f6hung der Vollzugseffizienz.</p><p>Mit den genannten Massnahmen sowie einer konsequenten Umsetzung der arbeitsgesetzlichen Vorschriften kann ein Grossteil der durch arbeits(mit)bedingte Erkrankungen verursachten Kosten vermieden werden. Aufgrund der laufenden Aktivit\u00e4ten sieht der Bundesrat im jetzigen Zeitpunkt keinen Bedarf f\u00fcr zus\u00e4tzliche Massnahmen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1282089600000)\/","SubmittedBy":"Robbiani Meinrado","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1285936408737)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1779232568713)\/","SubmissionDate":"\/Date(1276732800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4814,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Gesundheit"}}