{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103502,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103502,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103502,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103502,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103502,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103502,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103502,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103502,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103502,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103502,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103502,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103502,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103502,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103502,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103502,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103502,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103502,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20103502,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"10.3502","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"St\u00e4rkung des Pflege- und Betreuungspersonals","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, zur st\u00e4rkeren Qualifizierung des Personals in Pflege und Betreuung im Rahmen der Langzeit- und Spitexpflege eine Weiter- und Fortbildungsverpflichtung in palliativer Pflege vorzusehen.</p>","ReasonText":"<p>Laut dem Arbeitsbericht Palliative Care vom Juni 2009 sehen die Expertinnen und Experten im wachsenden Anteil Ungelernter, die auch in der direkten Pflege und Betreuung arbeiten, einen der Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr die \u00dcberforderung des Pflegepersonals mit den immer komplexer werdenden Pflegesituationen. Nicht nur w\u00fcrden sich die Weiterbildungsinvestitionen \u00fcberwiegend an qualifizierte Fachkr\u00e4fte richten, sondern es gebe selbst bei den Professionellen kaum ein gemeinsames Verst\u00e4ndnis \u00fcber palliative Pflege und kaum Gef\u00e4sse f\u00fcr den Wissens- und Erfahrungsaustausch. Es braucht deshalb national akkreditierte Aus-, Weiter- und Fortbildungsmodule in palliativer Pflege. Der Besuch derselben soll Pflegenden und Betreuenden aller Stufen m\u00f6glich sein. Die Finanzierung ist so zu regeln, dass nicht die Pflegenden daf\u00fcr aufzukommen haben.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Palliative Pflege beinhaltet eine umfassende medizinische und pflegerische Behandlung von unheilbar kranken und sterbenden Menschen. Der Bundesrat teilt die Meinung \u00fcber die Bedeutung von palliativer Pflege. Bund und Kantone haben im Rahmen der Dialog-Plattform \"Nationale Gesundheitspolitik\" gemeinsam beschlossen, palliative Pflege in der Schweiz zu f\u00f6rdern. Grundlage dazu ist die im Oktober 2009 verabschiedete \"Nationale Strategie Palliative Care 2010-2012\". Diese umfasst Teilprojekte in den Handlungsfeldern Bildung, Finanzierung, Versorgung, Sensibilisierung und Forschung. Als zentrale erste Massnahme werden Nationale Leitlinien zur palliativen Pflege erarbeitet. Diese sollen ein breitabgest\u00fctztes, gemeinsames Verst\u00e4ndnis von palliativer Pflege schaffen und legen namentlich die Grundwerte, Standards, Zielgruppen und Erbringer der palliativen Pflege fest.</p><p>Im Teilprojekt Bildung erarbeiten das Bundesamt f\u00fcr Berufsbildung und Technologie (BBT) und das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit zusammen mit den Akteuren, gest\u00fctzt auf die verabschiedeten nationalen Leitlinien, ein nationales Bildungskonzept. Ziel ist es, die Kompetenzen in palliativer Pflege f\u00fcr Fachpersonen auf allen Bildungsstufen, f\u00fcr Personen ohne einschl\u00e4gigen Bildungsabschluss sowie f\u00fcr Freiwillige stufengerecht aufeinander abzustimmen. Dies st\u00e4rkt das interprofessionelle und interdisziplin\u00e4re Zusammenarbeiten.</p><p>- Bereits heute bestehen f\u00fcr alle Gesundheitsberufe auf der Sekundarstufe II sowie auf der Terti\u00e4rstufe Grundlagen, damit palliative Pflege in die Ausbildung integriert werden kann.</p><p>- Die Organisationen der Arbeitswelt werden zusammen mit den Bildungsanbietern und dem BBT daf\u00fcr sorgen, dass auch in Ausbildungen auf Assistenzstufe (wie z. B. Assistentin/Assistent in Gesundheit und Soziales mit eidgen\u00f6ssischem Berufsattest, EBA) stufengerechte Kompetenzen zur Betreuung von Sterbenden in die Ausbildung integriert werden.</p><p>- Palliative Pflege ist im Medizinalberufegesetz als Kompetenzziel in der Aus- und Weiterbildung verankert und im Lernzielkatalog operationalisiert.</p><p>- Im Bereich der Fachhochschulen werden zurzeit Lernzielpl\u00e4ne f\u00fcr die reglementierten Gesundheitsberufe auf Bachelor- und Master-Stufe erarbeitet. Darin werden auch die Kompetenzen in palliativer Pflege konkretisiert. In der h\u00f6heren Berufsbildung bestehen mit dem Rahmenlehrplan \"Pflege\" Grundlagen zur palliativen Pflege, und die Vorbereitungen seitens der Organisationen der Arbeitswelt f\u00fcr die Einf\u00fchrung einer h\u00f6heren Fachpr\u00fcfung Palliative Care sind ebenfalls weit fortgeschritten.</p><p>- Der Einbezug von palliativer Pflege kann im Rahmen der Erarbeitung von Bildungsverordnungen, der Anerkennung von Bildungsg\u00e4ngen oder der Bewilligung und Akkreditierung von Studieng\u00e4ngen \u00fcberpr\u00fcft werden.</p><p>Bei den Mitarbeitenden in Pflege und Betreuung ohne Fachausbildung sowie bei den Freiwilligen wird es namentlich darum gehen, ad\u00e4quate Bildungsgef\u00e4sse - wie beispielsweise betriebliche Weiterbildungen - und den Erwerb entsprechender Kompetenzen, in Abstimmung mit den formalen Bildungen, einzurichten. Im Rahmen des nationalen Bildungskonzepts ist ausserdem zu pr\u00fcfen, ob Empfehlungen f\u00fcr die erforderlichen Basiskompetenzen der in der palliativen Pflege t\u00e4tigen Mitarbeitenden in der Pflege und Betreuung bzw. Freiwilligen ohne Fachausbildung gemacht werden k\u00f6nnen (beispielsweise als Voraussetzung einer kantonalen Betriebsbewilligung eines Alters- und Pflegeheims oder einer Spitex-Institution).</p><p>Schliesslich wird die M\u00f6glichkeit und Umsetzung der Einf\u00fchrung von (betrieblichen) Weiterbildungen im Rahmen des Teilprojekts \"Bildung\" mit den massgebenden Akteuren auch unter dem Aspekt der Finanzierung untersucht.</p><p>Der Bundesrat ist der Meinung, dass er mit der Verabschiedung der \"Nationalen Strategie Palliative Care 2010-2012\" und den dazugeh\u00f6rigen Teilprojekten die notwendigen Massnahmen in der Aus- und Weiterbildung des in den Institutionen t\u00e4tigen Personals und im Bereich der Freiwilligenarbeit eingeleitet hat.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1282089600000)\/","SubmittedBy":"Heim Bea","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1336003200000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1779233290320)\/","SubmissionDate":"\/Date(1276732800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4814,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}