{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103551,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103551,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103551,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103551,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103551,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103551,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103551,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103551,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103551,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103551,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103551,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103551,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103551,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103551,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103551,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103551,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103551,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20103551,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"10.3551","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Nationale Koordination im Bereich Kindesschutz bei h\u00e4uslicher Gewalt","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine nationale Koordinationsstelle \"Kindesschutz bei h\u00e4uslicher Gewalt\" zu schaffen oder eine Stelle zu bezeichnen, die eine koordinierende Rolle in diesem Bereich \u00fcbernimmt. Der zust\u00e4ndigen Stelle sind die n\u00f6tigen Ressourcen zur Verf\u00fcgung zu stellen.</p>","ReasonText":"<p>Kindliche Mitbetroffenheit bei h\u00e4uslicher Gewalt ist ein ernstzunehmendes Problem der Volksgesundheit. Auswertungen von Polizeiinterventionen bei h\u00e4uslicher Gewalt zeigen, dass in mehr als der H\u00e4lfte der Eins\u00e4tze Kinder anwesend sind. Das Miterleben von Gewalt zwischen Vater und Mutter beeintr\u00e4chtigt die psychische Integrit\u00e4t von Kindern. Mitbetroffenheit bei h\u00e4uslicher Gewalt kann ohne fr\u00fchzeitige Intervention zu Langzeitsch\u00e4digungen und zur \u00dcbernahme von gewaltvollen Konfliktl\u00f6sungsstrategien f\u00fchren. Noch immer klammern Fachleute, die mit Kindern und Familien arbeiten, das Thema h\u00e4usliche Gewalt in ihrer t\u00e4glichen Arbeit wegen Ber\u00fchrungs\u00e4ngsten und fehlenden Wissens zu Handlungsstrategien oftmals aus.</p><p>Fachpersonen verschiedener Disziplinen (Frauenh\u00e4user, Kindesschutz, Medizin, Opferberatung, Polizei, Verwaltung, Wissenschaft u. a.) fordern seit einigen Jahren, dass das Recht der Kinder auf Aufkl\u00e4rung \u00fcber h\u00e4usliche Gewalt endlich eingel\u00f6st und die L\u00fccken im Unterst\u00fctzungsangebot geschlossen werden. Der Bundesrat best\u00e4tigt in seiner Antwort auf die Interpellation 10.3300, \"Kindesschutz bei h\u00e4uslicher Gewalt\", den von den Fachleuten immer wieder hervorgehobenen grossen Handlungsbedarf.</p><p>Kindliche Mitbetroffenheit bei h\u00e4uslicher Gewalt stellt eine akute Kindeswohlgef\u00e4hrdung dar, die zu staatlichem Handeln verpflichtet. Viele Kantone suchen zurzeit nach M\u00f6glichkeiten, die Situation der von h\u00e4uslicher Gewalt mitbetroffenen Kinder zu verbessern. Um vorhandenes Wissen und gemachte Erfahrungen einzelner Kantone in der ganzen Schweiz optimal nutzen zu k\u00f6nnen, sollten u. a. der Wissenstransfer, die Vernetzung, die Unterst\u00fctzung bei Projektlancierungen, die Vermittlung von Fachleuten und die Triage durch eine nationale Koordinationsstelle sichergestellt werden. Die Auswertung der Konsultationsantworten zum Vorschlag f\u00fcr ein nationales Kindesschutzprogramm zeigt, dass die Kantone das Ziel einer verbesserten Koordination im Kindesschutzbereich auf nationaler Ebene und Unterst\u00fctzungsprojekte f\u00fcr betroffene Kinder von h\u00e4uslicher Gewalt begr\u00fcssen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>H\u00e4usliche Gewalt liegt vor, wenn Personen innerhalb einer bestehenden oder aufgel\u00f6sten famili\u00e4ren, ehelichen oder ehe\u00e4hnlichen Beziehung physische, psychische oder sexuelle Gewalt aus\u00fcben oder androhen. Darunter f\u00e4llt die Gewalt an Frauen oder M\u00e4nnern in Paarbeziehungen und Trennungssituationen, die Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in der Familie, die Gewalt gegen \u00e4ltere Menschen im Familienverband sowie die Gewalt von Kindern und Jugendlichen gegen die Geschwister oder Eltern.</p><p>Kinder und Jugendliche sind von h\u00e4uslicher Gewalt einerseits direkt betroffen durch k\u00f6rperliche, psychische oder sexuelle Gewalt oder Vernachl\u00e4ssigung innerhalb der Familie. Sie sind andererseits indirekt (als Zeugen) von Gewalt, insbesondere zwischen Vater und Mutter, mitbetroffen. Auf letzteren Bereich zielt die vorliegende Motion.</p><p>Wie der Bundesrat in seiner Antwort vom 4. Juni 2010 auf die Interpellation Stump 10.3300, \"Kindesschutz bei h\u00e4uslicher Gewalt\", ausgef\u00fchrt hat, werden demn\u00e4chst die Arbeiten zur Erf\u00fcllung des Postulates Fehr Jacqueline 07.3725, \"Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Gewalt in der Familie\", aufgenommen. In diesem Rahmen wird gepr\u00fcft werden, ob und welche Massnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, welche von h\u00e4uslicher Gewalt betroffen sind, sinnvoll sind und wer f\u00fcr ihre Umsetzung zust\u00e4ndig sein soll. Dieser Bericht soll im Verlaufe des n\u00e4chsten Jahres vorgelegt werden. Bei dieser Ausgangslage kann der Motion im jetzigen Zeitpunkt nicht entsprochen werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1283904000000)\/","SubmittedBy":"Stump Doris","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1339718400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28","Category":null,"Modified":"\/Date(1690535774720)\/","SubmissionDate":"\/Date(1276819200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4814,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen"}}