{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103554,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103554,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103554,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103554,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103554,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103554,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103554,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103554,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103554,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103554,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103554,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103554,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103554,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103554,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103554,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103554,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103554,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20103554,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"10.3554","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Zu erwartende Verkehrs\u00fcberlastung auf Strasse und Schiene zwischen Morges und Lausanne. Koordination zwischen Astra und BAV","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Bev\u00f6lkerung ist in den Jahren 2008 und 2009 um 30 000 Einwohnerinnen und Einwohner gewachsen, und nach dem kantonalen Richtplan ist bis 2020 ein Zuwachs von 100 000 Einwohnerinnen und Einwohnern zu erwarten, davon die Mehrheit im Genferseegebiet. Angesichts dessen muss davon ausgegangen werden, dass es in den kommenden zehn Jahren zu einer v\u00f6lligen \u00dcberlastung des Schienen- und Strassennetzes zwischen Morges und Lausanne kommt.</p><p>Deshalb ersuche ich den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Ist dem Bundesrat bewusst, dass der genannten Region in einigen Jahren der totale Verkehrskollaps bevorsteht?</p><p>2. Sowohl das Schienen- als auch das Strassennetz der Region m\u00fcssen ausgebaut werden, um den wachsenden Bed\u00fcrfnissen gerecht zu werden. Besteht angesichts dieser Tatsache eine Koordination zwischen dem Astra und dem BAV bei der Bestimmung der Netze, die zuerst ausgebaut werden m\u00fcssen, um das totale Verkehrschaos zu vermeiden?</p><p>3. Kann der Bundesrat Pl\u00e4ne zu einem Ausbau dieser Verkehrswege vorlegen, mit dem verhindert werden kann, dass die Wirtschaft und die Bev\u00f6lkerung dieser Region jahrzehntelang untragbare Verh\u00e4ltnisse hinnehmen m\u00fcssen und die wirtschaftliche Entwicklung blockiert wird?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der Bundesrat ist sich bewusst, dass die Verkehrsnachfrage in den kommenden Jahren sowohl auf der Schiene wie auf der Strasse im Genferseebogen stark zunehmen wird.</p><p>Die Prognosen zeigen im Zeithorizont bis 2030 eine Verdoppelung der Verkehrsnachfrage. Dies bildet den Referenzrahmen f\u00fcr das laufende Projekt Bahn 2030. Die derzeitigen \u00dcberlegungen sehen folglich eine deutliche Steigerung des Verkehrsangebots zwischen Lausanne und Genf und in den Agglomerationen dieser beiden St\u00e4dte vor. Gem\u00e4ss den ersten Zwischenergebnissen von Bahn 2030 werden die Perronverl\u00e4ngerungen im Bahnhof Lausanne den Einsatz von Doppelstockwagen von 400 Metern L\u00e4nge auf der Ost-West-Achse erm\u00f6glichen. Mit dem Bau von zus\u00e4tzlichen Gleisen im Knoten Genf kann das Angebot um zwei zus\u00e4tzliche st\u00fcndliche Intercity-Z\u00fcge erh\u00f6ht werden. Der Bau eines Kreuzungsgleises f\u00fcr den G\u00fcterverkehr stellt die Kapazit\u00e4t sicher und verhindert eine R\u00fcckverlagerung auf die Strasse. Schliesslich wird im Rahmen des Agglomerationsprogramms zwischen Cossonay und Cully sowie zwischen Coppet und Annemasse via Cornavin der Viertelstundentakt eingef\u00fchrt werden.</p><p>Der Bundesrat hat in seiner Botschaft zum Programm zur Beseitigung von Engp\u00e4ssen im Nationalstrassennetz und zur Freigabe von Mitteln auch aufgezeigt, welche Massnahmen f\u00fcr die Entwicklung des Nationalstrassennetzes im Genferseeraum vorgesehen sind.</p><p>2. Die Auswirkungen der Modalverlagerung Schiene/Strasse und Strasse/Schiene wurden sowohl bei der sozio\u00f6konomischen Bewertung von Massnahmen im Rahmen der Projekte von Bahn 2030 als auch bei der Ausarbeitung des Programms zur Beseitigung von Engp\u00e4ssen im Nationalstrassennetz ber\u00fccksichtigt. Die Koordination zwischen dem Ausbau des Strassen- und Schienennetzes wird insbesondere durch den Sachplan Verkehr gew\u00e4hrleistet. Dieser zielt auf die Koordination der Planung der verschiedenen Infrastrukturnetze von nationaler Bedeutung untereinander. F\u00fcr das UVEK steht fest, dass nur eine umfassende und multimodale Sicht der Mobilit\u00e4t sowie die Abstimmung der Mobilit\u00e4t mit der urbanen Siedlungsentwicklung zielf\u00fchrend sind. Das ist auch der Grund, weshalb die notwendigen Verkehrsuntersuchungen unter Anwendung des Verkehrsmodells des UVEK durchgef\u00fchrt werden.</p><p>3. Wie erw\u00e4hnt, wird mit dem Projekt Bahn 2030 das zuk\u00fcnftig erforderliche Verkehrsangebot mit entsprechender Infrastruktur im \u00f6ffentlichen Verkehr geplant, und die Befriedigung der Bed\u00fcrfnisse des Individualverkehrs wird mit der Umsetzung des Programms zur Beseitigung von Engp\u00e4ssen im Nationalstrassennetz sichergestellt. Die Herausforderung der Zukunft liegt sowohl beim \u00f6ffentlichen Verkehr wie beim Individualverkehr weniger in der Umsetzung des erforderlichen Angebots als in dessen Finanzierung. Alle Beteiligten sind deshalb aufgerufen, an diese Angebotsentwicklungen beizutragen, die f\u00fcr die Aufrechterhaltung einer wettbewerbsf\u00e4higen Wirtschaft unerl\u00e4sslich sind.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1283299200000)\/","SubmittedBy":"Bugnon Andr\u00e9","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1285936763687)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48","Category":null,"Modified":"\/Date(1690547388677)\/","SubmissionDate":"\/Date(1276819200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4814,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr"}}