{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103605,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103605,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103605,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103605,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103605,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103605,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103605,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103605,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103605,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103605,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103605,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103605,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103605,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103605,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103605,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103605,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103605,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20103605,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"10.3605","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Grossraubtier-Management. Erleichterte Regulation","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, ein langfristiges und international abgestimmtes Grossraubtiermanagement in die Wege zu leiten und die gesetzlichen Grundlagen daf\u00fcr zu schaffen, um Sch\u00e4den von Wolf, Luchs und B\u00e4r langfristig zu minimieren und gleichzeitig die internationalen Verpflichtungen einzuhalten, wie dies Frankreich vormacht.</p>","ReasonText":"<p>Aufgrund des Fehlens einer langfristigen nationalen Strategie m\u00fcssen die vorliegenden nationalen Konzepte zu Wolf, B\u00e4r und Luchs st\u00e4ndig neuen Gegebenheiten angepasst werden und erzeugen dabei jedes Mal einen betr\u00e4chtlichen administrativen Aufwand und \u00f6ffentlichen Aufruhr. Ein langfristig ausgelegtes Grossraubtiermanagement erm\u00f6glicht eine klare Zielsetzung, ein Antizipieren der Ausbreitung und eine Planungssicherheit f\u00fcr die flankierenden Massnahmen wie Alpbewirtschaftung und Herdenschutz sowie eine internationale Koh\u00e4renz der Massnahmen. Auch k\u00f6nnte so der j\u00e4hrlich auflodernden Polemik bei Absch\u00fcssen entgegengewirkt und so ein Beitrag zur Entsch\u00e4rfung dieses Stadt-Land-Konflikts geleistet werden.</p><p>Das k\u00fcnftige Grossraubtiermanagement der Schweiz soll sich eng an das Beispiel Frankreichs anlehnen, das sein energisches Management des Wolfes innerhalb derselben Vorgaben der Berner Konvention erf\u00fcllt. Hervorzuheben sind dabei der in Frankreich praktizierte \"tir de d\u00e9fense\", der den Hirten in offiziell anerkannten Gebieten mit hohem Schadensdruck auf Nutztiere erm\u00f6glicht, schadenstiftende W\u00f6lfe abzuschiessen oder abschiessen zu lassen. Zus\u00e4tzlich existiert eine j\u00e4hrliche Abschussquote f\u00fcr den Wolf (\"tir de pr\u00e9l\u00e8vement\"). Diese Abschussquote von 5 bis 15 Prozent erlaubt, dass sich der Grossraubtierbestand regional innerhalb eines vertr\u00e4glichen Rahmens entwickelt.</p><p>Der Vorschlag eines langfristig angelegten, international koh\u00e4renten Grossraubtiermanagements ist pragmatisch und machbar. Er bereitet rechtzeitig einen erweiterten Handlungsspielraum f\u00fcr die Regulation insbesondere des Wolfes vor und erf\u00fcllt die Anspr\u00fcche der Berner Konvention an den Schutz von Grossraubtieren. In Frankreich sorgt seit 2004, zw\u00f6lf Jahre nach der Erstbesiedlung des Landes mit W\u00f6lfen, der \"tir de pr\u00e9l\u00e8vement\" f\u00fcr eine j\u00e4hrliche, pauschale Abschussquote des Wolfes. Sp\u00e4ter wurde der sogenannte \"tir de d\u00e9fense\" eingef\u00fchrt, der den Hirten erm\u00f6glicht, bei hohem Schadensdruck mit offiziellem Segen regional W\u00f6lfe abzuschiessen oder abschiessen zu lassen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Wolf breitet sich seit rund 15 Jahren im Alpenraum wieder aus. Von dieser Situation sind auch unsere Nachbarl\u00e4nder Frankreich, Italien und \u00d6sterreich betroffen. Um gegenseitig von den Erfahrungen zu profitieren und das Wolfsmanagement auf alpenweitem Niveau zu harmonisieren, existieren verschiedene Arbeitsgruppen, in denen sich auch die Schweiz engagiert.</p><p>Damit ein pragmatisches Vorgehen wie in Frankreich m\u00f6glich ist, braucht es die n\u00f6tigen rechtlichen Grundlagen. Eine Anpassung in diesem Sinne ist im Rahmen der laufenden Revision der Jagdverordnung vom 29. Februar 1988 (JSV; SR 922.01) vorgesehen. Nach einer entsprechenden \u00c4nderung der JSV ist eine Anpassung der nationalen Konzepte mit Managementinstrumenten wie \"tir de pr\u00e9l\u00e8vement\" und \"tir de d\u00e9fense\" durchaus denkbar, sofern die Rahmenbedingungen wie fl\u00e4chige Verbreitung des Wolfes, dokumentierte Reproduktion, Monitoring der Best\u00e4nde sowie umgesetzte Herdenschutzmassnahmen nachweislich erf\u00fcllt sind.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposal":19,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1282089600000)\/","SubmittedBy":"Hassler Hansj\u00f6rg","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1465776000000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1750810048607)\/","SubmissionDate":"\/Date(1276819200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4814,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft"}}