{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103606,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103606,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103606,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103606,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103606,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103606,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103606,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103606,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103606,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103606,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103606,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103606,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103606,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103606,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103606,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103606,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103606,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20103606,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"10.3606","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Unterst\u00fctzung und Begleitung von V\u00e4tern als Massnahme zur Integration und zur Pr\u00e4vention von Jugendgewalt","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in bestehenden oder geplanten nationalen Programmen zur Integration und zur Pr\u00e4vention gegen Jugendgewalt, insbesondere in der Umsetzung der aufgrund des bundesr\u00e4tlichen Berichts \"Jugend und Gewalt\" vom 25. Mai 2009 beschlossenen Massnahmen, besonderes Gewicht auf die Gestaltung der Beziehung zwischen Kindern bzw. Jugendlichen und ihren m\u00e4nnlichen Bezugspersonen (V\u00e4ter, Mentoren, Lehrer usw.) zu legen. Dabei sind gesonderte Massnahmen einzuleiten und/oder bestehende Projekte zu erg\u00e4nzen, die auch auf V\u00e4ter aus bildungsfernen und sozial benachteiligten Milieus sowie auf V\u00e4ter mit Migrationshintergrund abzielen.</p>","ReasonText":"<p>Neuere Untersuchungen zeigen, dass sich Biografien von jugendlichen Gewaltt\u00e4tern neben anderen Faktoren h\u00e4ufig durch die Nichtpr\u00e4senz v\u00e4terlicher Figuren auszeichnen. Besonders gef\u00e4hrdet sind m\u00e4nnliche Jugendliche - Einheimische und besonders solche mit Migrationshintergrund - aus bildungsfernen und sozial benachteiligten Milieus.</p><p>Oft neigen diese Jugendlichen zu M\u00e4nnlichkeitskonzepten, die mit einer gleichstellungsorientierten Geschlechterpolitik nicht vereinbar sind und die damit die Integration in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt erschweren. Verbunden mit den besonderen Risiken ihrer Herkunft (soziale Schicht und/oder Migrationshintergrund), ergibt sich eine h\u00f6here Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr Gewaltdelikte.</p><p>Deshalb ist eine Auseinandersetzung mit den leitenden M\u00e4nnlichkeitskonzepten essenziell. In diese Auseinandersetzung m\u00fcssen in Zukunft die V\u00e4ter vermehrt eingebunden werden. Dieser Aspekt wurde in den bisherigen Diskussionen zum Thema Jugendgewalt vernachl\u00e4ssigt, so auch im Bericht des Bundesrates \"Jugend und Gewalt\" von 2009. Bis jetzt wurde kaum etwas unternommen, um V\u00e4ter aus bildungsfernen und sozial benachteiligten Milieus und insbesondere V\u00e4ter mit Migrationshintergrund zu alltagsnahen Bezugspersonen mit einem gleichstellungsorientierten Rollenverst\u00e4ndnis zu bef\u00e4higen.</p><p>Dies muss im Rahmen des nationalen Programms Jugendgewalt ge\u00e4ndert werden. Denn die \u00dcbernahme von Verantwortung durch m\u00e4nnliche Bezugspersonen kann gewaltpr\u00e4ventive Wirkung haben.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat hat am 11. Juni 2010 zwei Programme auf gesamtschweizerischer Ebene mit Massnahmen zur F\u00f6rderung einer wirksamen Gewaltpr\u00e4vention und zur Verbesserung des Jugendmedienschutzes in der Schweiz verabschiedet. Grundlage dieser Programme bildet der bundesr\u00e4tliche Bericht vom 20. Mai 2009 \"Jugend und Gewalt - Wirksame Pr\u00e4vention in den Bereichen Familie, Schule, Sozialraum und Medien\". Der Bericht zeigt, dass gewaltlegitimierende M\u00e4nnlichkeitsnormen und die Verf\u00fcgbarkeit bzw. das Fehlen von m\u00e4nnlichen Bezugspersonen wichtige Themen sind, die im Rahmen der Pr\u00e4ventionsarbeit aufzugreifen sind.</p><p>Das gesamtschweizerische Pr\u00e4ventionsprogramm Jugend und Gewalt zielt in erster Linie auf den Erfahrungsaustausch und die fachliche Unterst\u00fctzung der f\u00fcr die Gewaltpr\u00e4vention zust\u00e4ndigen Kreise in den Kantonen und Gemeinden. Die konkrete Ausgestaltung von Pr\u00e4ventionsmassnahmen muss hingegen vor Ort erfolgen. Dabei wird zu thematisieren sein, wie die Erreichbarkeit von risikobelasteten Familien und insbesondere von V\u00e4tern verbessert werden kann, um sie f\u00fcr Anliegen der Elternbildung zu gewinnen. Dies gilt in \u00e4hnlicher Weise f\u00fcr die geplanten Aktivit\u00e4ten im Rahmen des nationalen Programms Jugendmedienschutz und Medienkompetenzen. Das Anliegen der Motion betrachtet der Bundesrat deshalb als erf\u00fcllt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1283904000000)\/","SubmittedBy":"von Graffenried Alec","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1339718400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28","Category":null,"Modified":"\/Date(1690550954670)\/","SubmissionDate":"\/Date(1276819200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4814,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen"}}