{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103856,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103856,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103856,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103856,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103856,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103856,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103856,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103856,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103856,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103856,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103856,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103856,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103856,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103856,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103856,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103856,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103856,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20103856,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"10.3856","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Einsetzung eines eidgen\u00f6ssischen Mobbing- und Cyberbullying-Beauftragten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, zu pr\u00fcfen, inwiefern die Stelle eines/einer eidgen\u00f6ssischen Mobbing- und Cyberbullying-Beauftragten eingesetzt oder bezeichnet werden kann, mit dem Ziel, die schweizweit vorhandenen, isolierten Anstrengungen zur Bek\u00e4mpfung von Mobbing und Cyberbullying effizient und wirkungsvoll zu koordinieren, kontinuierlich fachlich zu begleiten und wissenschaftlich auf ihre Wirksamkeit zu \u00fcberpr\u00fcfen.</p>","ReasonText":"<p>Der Bundesrat hat am 26. Mai 2010 einen Bericht zum Thema \"Schutz vor Cyberbullying\" verabschiedet, der das Postulat 08.3050 beantwortet. Der Bericht anerkennt, dass die Folgen von Cyberbullying schwerwiegend sein k\u00f6nnen. Gleichzeitig kommt er zum Schluss, dass derzeit \"keine zus\u00e4tzlichen Massnahmen\" n\u00f6tig seien, weil es punktuelle Bestrebungen gebe. Dem ist Folgendes entgegenzuhalten:</p><p>1. Schon 2007 ging die Kandersteger Deklaration davon aus, dass jeden Tag weltweit sch\u00e4tzungsweise 200 Millionen Kinder und Jugendliche von Gleichaltrigen gemobbt werden - \"real\" oder via Internet (Cyberbullying).</p><p>2. Mobbing und Cyberbullying sind Formen von Gewalt und damit ein Missbrauch von sozialen Beziehungen, seien sie \"real\" oder \"nur virtuell\". Auch Cyberbullying kann zu Suizid f\u00fchren.</p><p>3. Mobbing beeintr\u00e4chtigt die psychische und physische Gesundheit sowie die soziale und schulische Entwicklung der Betroffenen. Mobbing hat auch f\u00fcr die ganze Gesellschaft massive Konsequenzen: Es beeintr\u00e4chtigt die Effizienz unseres Bildungswesens, verursacht Kosten f\u00fcr unser Gesundheitswesen, unser Sozialwesen sowie das Justizsystem und reduziert sp\u00e4tere Arbeitsleistung, Produktivit\u00e4t und Innovation.</p><p>4. Zu diesen Feststellungen der Kandersteger Deklaration kommt hinzu, dass sich in der ganzen Schweiz insulare Anstrengungen gegen Mobbing und Cyberbullying beobachten lassen. Dieses Vorgehen ist angesichts der globalen Dimension des Problems ineffizient: Es kostet gemessen an seiner Wirkung viel.</p><p>5. Schliesslich ist Artikel\u00a011 BV (\"Kinder und Jugendliche haben Anspruch auf besonderen Schutz ihrer Unversehrtheit und auf F\u00f6rderung ihrer Entwicklung\") schweizweit einheitlich umzusetzen. Entsprechend bedarf die Bek\u00e4mpfung von Mobbing und Cyberbullying einer einheitlichen schweizerischen Strategie, effizienter und wirkungsvoller Programme, kontinuierlich fachlicher Begleitung und wissenschaftlicher Wirksamkeits\u00fcberpr\u00fcfung.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Bek\u00e4mpfung von Gewalt, Mobbing und Cyberbullying unter Jugendlichen ist dem Bundesrat ein grosses Anliegen. Er befasst sich seit l\u00e4ngerer Zeit mit der Problematik, namentlich im Rahmen der beiden Berichte \"Jugend und Gewalt - Wirksame Pr\u00e4vention in den Bereichen Familie, Schule, Sozialraum und Medien\" vom 20. Mai 2009 sowie \"Schutz vor Cyberbullying\" vom 26. Mai 2010. Der Bundesrat teilt die Ansicht der Postulantin, dass eine koordinierte Strategie, die kontinuierliche fachliche Begleitung sowie wissenschaftliche Wirksamkeits\u00fcberpr\u00fcfungen von Massnahmen f\u00fcr eine effiziente Bek\u00e4mpfung dieser Ph\u00e4nomene wegweisend sind.</p><p>Der Bundesrat hat in der Folge am 11. Juni 2010 zwei Programme auf gesamtschweizerischer Ebene zur F\u00f6rderung einer wirksamen Gewaltpr\u00e4vention und zur Verbesserung des Jugendmedienschutzes in der Schweiz verabschiedet. Unter Einbezug aller relevanten Akteure will der Bundesrat in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren Gewalt unter Jugendlichen besser vorbeugen sowie die Kompetenzen von Jugendlichen st\u00e4rken, damit sie elektronische und interaktive Medien sicher und verantwortungsvoll nutzen. Die zwei Programme zielen auf eine B\u00fcndelung und Koordination bestehender Massnahmen, die Unterst\u00fctzung der verantwortlichen Akteure auf kantonaler und lokaler Ebene sowie die Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Der Bundesrat hat damit einen umfassenden Ansatz gew\u00e4hlt, um Gewalt unter Jugendlichen mittels pr\u00e4ventiver Massnahmen effizient zu bek\u00e4mpfen. Gleichzeitig wird er in diesem Rahmen speziell auf die Problematik des Mobbings und Cyberbullyings eingehen. Insgesamt stellt der Bund daf\u00fcr 8,65 Millionen Franken zur Verf\u00fcgung.</p><p>Damit hat der Bundesrat aus heutiger Sicht die notwendigen Massnahmen f\u00fcr eine wirksame Problembek\u00e4mpfung getroffen. Die zus\u00e4tzliche Einsetzung eines eidgen\u00f6ssischen Mobbing- und Cyberbullying-Beauftragten h\u00e4lt er deshalb f\u00fcr nicht angezeigt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1292544000000)\/","SubmittedBy":"Schmid-Federer Barbara","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1348790400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|28|34","Category":null,"Modified":"\/Date(1763108587330)\/","SubmissionDate":"\/Date(1285891200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4815,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Soziale Fragen|Medien und Kommunikation"}}