{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103866,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103866,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103866,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103866,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103866,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103866,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103866,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103866,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103866,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103866,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103866,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103866,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103866,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103866,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103866,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103866,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103866,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20103866,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"10.3866","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Recycling von Styropor aus Haushalten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht zu verfassen \u00fcber das Volumen und m\u00f6gliche Recyclingarten von aufgesch\u00e4umtem Polystyrol (Styropor oder Sagex genannt) aus Haushalten. Insbesondere soll er aufzeigen, wie das Sammeln und Recycling von aufgesch\u00e4umtem Polystyrol aus Haushalten erh\u00f6ht und verbessert werden kann.</p>","ReasonText":"<p>Die Eigenschaften von aufgesch\u00e4umtem Polystyrol (Styropor oder Sagex genannt) machen es zu einem ebenso gut rezyklierbaren Gut wie beispielsweise PET. Es eignet sich daher sehr gut f\u00fcr ein Recycling. In Gewerbe und Industrie wird aufgesch\u00e4umtes Polystyrol aus diesen Gr\u00fcnden auch im grossen Rahmen gesammelt und rezykliert. Potenzial f\u00fcr ein vermehrtes Recycling besteht auch in den Haushalten, weil dieser Stoff in Haushalten nichtverschmutzt anf\u00e4llt und zudem einen nicht zu vernachl\u00e4ssigenden Platz im meist kostenpflichtigen Abfallsack einnimmt. Zudem ist das Material im Gegensatz zu anderen Arten von Kunststoffen auch f\u00fcr Laien leicht erkennbar. F\u00fcr Privatpersonen besteht heutzutage theoretisch die M\u00f6glichkeit, Styropor beim Kauf von Elektroger\u00e4ten direkt im Laden zur\u00fcckzugeben. Dies ist jedoch der Bev\u00f6lkerung kaum bekannt und wird daher kaum von jemandem genutzt.</p><p>Der Bundesrat soll in einem Bericht verschiedene M\u00f6glichkeiten f\u00fcr das vermehrte Sammeln und Recycling von Styropor und Sagex aus Haushalten untersuchen und die Vor- und Nachteile der genannten L\u00f6sungen aufzeigen. Insbesondere sollen separate Sammlungen in den Gemeinden und der Ausbau der R\u00fcckgabem\u00f6glichkeiten bei den Verkaufsstellen miteinander verglichen werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>\u00dcber den Verbrauch an aufgesch\u00e4umtem Polystyrol (Styropor) als Verpackungsmaterial in der Schweiz liegen keine verl\u00e4sslichen Zahlen vor, da ein grosser Anteil zusammen mit den entsprechenden Produkten importiert wird. Eine Erfassung dieser Verpackungsmengen ist mit verh\u00e4ltnism\u00e4ssigem Aufwand nicht m\u00f6glich. In der Schweiz existiert jedoch ein fl\u00e4chendeckendes, gut funktionierendes Sammelsystem f\u00fcr Styroporabf\u00e4lle aus Industrie und Gewerbe. Im Jahr 2009 wurde mit rund 1800 Tonnen mehr Styropor gesammelt und verwertet als je zuvor. </p><p>Dieses Sammelnetz steht prinzipiell auch f\u00fcr die Sammlung von Styropor aus privaten Haushalten und Kleingewerbe zur Verf\u00fcgung, wird aber bisher nur punktuell von einzelnen Gemeinden genutzt. Bei einzelnen Produktgruppen, wie etwa bei elektronischen Ger\u00e4ten, besteht bereits die M\u00f6glichkeit, das gesamte Verpackungsmaterial in den Gesch\u00e4ften zur\u00fcckzugeben. Zudem kann aufgrund genereller Entwicklungen auf dem Markt davon ausgegangen werden, dass Styropor als Verpackungsmaterial zunehmend durch Polstermaterial aus Karton und durch Luftpolster ersetzt wird.</p><p>Die Erfahrungen der mit der Sammlung und Verwertung beauftragten Firmen haben gezeigt, dass das Recycling von Styropor \u00f6kologisch und \u00f6konomisch sinnvoll ist. Bei der Sammlung von Kleinmengen aus Haushalten ist das wesentliche Problem sowohl bei Gemeindesammelstellen als auch bei der R\u00fcckgabe der Verpackungen an den Verkaufsstellen die Verh\u00e4ltnism\u00e4ssigkeit bez\u00fcglich der gesammelten Mengen und der Kosten der Sammel- und Transportlogistik. </p><p>Aufgrund des heutigen Kenntnisstandes w\u00e4re die Sammlung von Styropor aus Haushalten aus \u00f6kologischer Sicht zwar sinnvoll, die Wirtschaftlichkeit ist jedoch noch nicht \u00fcberall gew\u00e4hrleistet. Eine Studie \u00fcber Stofffl\u00fcsse, Recyclingm\u00f6glichkeiten und \u00d6kobilanzierung der Sammlung, wie sie das Postulat fordert, ist wenig zielf\u00fchrend, da eine R\u00fccknahmelogistik bereits existiert und der jetzige Kenntnisstand zur Beantwortung der Grundsatzfragen ausreicht. Die Studie w\u00e4re im Verh\u00e4ltnis zum zu erwartenden Ertrag ein unverh\u00e4ltnism\u00e4ssiger Aufwand.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1290556800000)\/","SubmittedBy":"Teuscher Franziska","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1339459200000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52","Category":null,"Modified":"\/Date(1763110271617)\/","SubmissionDate":"\/Date(1285891200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4815,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt"}}