{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103988,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103988,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103988,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103988,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103988,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103988,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103988,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103988,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103988,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103988,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103988,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103988,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103988,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103988,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103988,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103988,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20103988,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20103988,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"10.3988","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"300 Jahre Schlacht bei Villmergen. 250 Jahre Helvetische Gesellschaft","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bund begeht in w\u00fcrdiger Form den 300. Jahrestag der opferreichen Konfessionsschlacht von Villmergen (Juli 1712) und den 250. Geburtstag der Helvetischen Gesellschaft (Mai 1762). Der beiden Ereignisse, des H\u00f6hepunkts des konfessionellen Konflikts sowie des Auswegs aus diesem, soll gemeinsam gedacht werden.</p>","ReasonText":"<p>Die Fragen des Verh\u00e4ltnisses von Staat und Religion, der konfessionellen Toleranz und des konfessionellen Friedens stellten sich in wenigen westlichen L\u00e4ndern derart dramatisch wie in der Schweiz. Der Zweite Villmergerkrieg vom 25. Juli 1712, der 3000 Menschen das Leben kostete, war der letzte Glaubenskrieg im \"konfessionellen Zeitalter\". Sieben Jahre vor dem verh\u00e4ngnisvollen Waffengang hatte der scheidende englische Botschafter Aglionby in seinem Abschlussbericht festgehalten, nirgendwo in der ganzen Christenheit werde der Zwiespalt zwischen Reformierten und Katholiken mit einem solchen Eifer und einer solchen Konsequenz gepflegt wie in der Eidgenossenschaft. Die h\u00f6chste H\u00fcrde f\u00fcr die Gr\u00fcndung eines modernen Bundesstaates waren weder die Sprachenvielfalt noch der Kant\u00f6nligeist noch der Stadt-Land-Gegensatz. Die gr\u00f6sste Herausforderung war die \u00dcberwindung der konfessionellen Spaltung.</p><p>50 Jahre nach der Schlacht von Villmergen, an ihrer Gr\u00fcndungstagung vom 15. bis 19. Mai in Schinznach-Bad, wies die der Aufkl\u00e4rung verpflichtete Helvetische Gesellschaft den Weg aus dem konfessionellen Konflikt. Ein gesamtschweizerisches Gemeinwesen ist nur denk- und machbar als eines, das keiner Konfession angeh\u00f6rt, das \u00fcber den Konfessionen steht. Nur ein solches kann die Religionsfreiheit, die religi\u00f6se Toleranz und den konfessionellen Frieden gew\u00e4hren. Zus\u00e4tzlich zur dr\u00e4ngendsten Frage, dem allt\u00e4glichen Zusammenleben und staatlichen Zusammenwirken von Reformierten und Katholiken, wurde bereits in den 1760er Jahren die Stellung der j\u00fcdischen Minderheit und das Verh\u00e4ltnis zum Islam thematisiert - im Sinne humanistischer Offenheit gegen\u00fcber Andersgl\u00e4ubigen.</p><p>Das gemeinsame Gedenken eines der Tiefpunkte und einer der Sternstunden der Schweizer Geschichte soll helfen, einen R\u00fcckfall in religi\u00f6se Konflikte zu vermeiden und die Haupterrungenschaft des liberalen Bundesstaates, die einer grunds\u00e4tzlichen Trennung von Kirche und Staat, zu wahren.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bund richtet ganz selten Veranstaltungen selber aus. Die 700-Jahr-Feier der Schweizerischen Eidgenossenschaft oder die Expo 2002 waren solche Anl\u00e4sse. Nebst diesen seltenen Ausnahmen erachtet es der Bund nicht als opportun, Feierlichkeiten und Veranstaltungen selber zu organisieren. Auch an den 1.-August-Bundesfeiern beteiligt er sich jeweils nicht.</p><p>In der Schweiz herrscht die Tradition vor, dass Feiern dieser Art aus privater Initiative und auf privater Basis auf die Beine gestellt werden. Lokale Verankerung oder die Verankerung in Organisationen, die sich einem entsprechenden Anliegen verschrieben haben, sind wichtig und ausschlaggebend. Feierlichkeiten sollen nicht beh\u00f6rdlich verordnet werden. Bei den Ausnahmen ging es um Anl\u00e4sse, die den \"privaten\" Rahmen von der Gr\u00f6sse, Bedeutung und vom Umfang her gesprengt h\u00e4tten.</p><p>Der Bundesrat zweifelt nicht daran, dass in diesem Sinne auch ohne Federf\u00fchrung und ohne Zutun des Bundes eine w\u00fcrdige Feier zustande kommen wird.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1299801600000)\/","SubmittedBy":"Lang Josef","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1355443200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1763111046583)\/","SubmissionDate":"\/Date(1292371200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4816,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Kultur"}}