{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104005,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104005,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104005,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104005,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104005,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104005,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104005,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104005,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104005,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104005,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104005,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104005,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104005,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104005,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104005,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104005,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104005,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20104005,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"10.4005","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Eisenbahn-G\u00fcterverkehr auf der Nord-S\u00fcd-Achse. N\u00f6tige Kapazit\u00e4ten bis 2020","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Zwei Jahre nach der Er\u00f6ffnung des Gotthard-Basistunnels, also im Jahr 2019, soll das Verlagerungsziel, die Umsetzung der Alpen-Initiative, erreicht werden. Danach d\u00fcrfen j\u00e4hrlich nur noch 650 000 LKW die Alpen auf der Strasse durchqueren. Heute sind es 1,2 Millionen LKW j\u00e4hrlich, der gr\u00f6sste Teil davon \u00fcberquert die Grenze im Raum Basel. Bei der prognostizierten j\u00e4hrlichen Zunahme des G\u00fcterverkehrs von 2 bis 3 Prozent wird ihre Zahl auf etwa 1,55 Millionen pro Jahr wachsen. Entsprechend wird die Bahn zus\u00e4tzlich die Ladungen von j\u00e4hrlich 900 000 LKW \u00fcbernehmen m\u00fcssen.</p><p>Ein G\u00fcterzug mit einer \u00fcblichen L\u00e4nge von 600-700 Metern kann die Wechselbeh\u00e4lter von rund 40 LKW transportieren. F\u00fcr 900 000 LKW sind somit j\u00e4hrlich rund 30 000 zus\u00e4tzliche G\u00fcterz\u00fcge erforderlich (Annahme: 75 Prozent Auslastung). Pro Tag und Richtung ergibt dies 50 zus\u00e4tzliche G\u00fcterz\u00fcge.</p><p>Bei einer gleichm\u00e4ssigen Verteilung \u00fcber 24 Stunden braucht es also zwei zus\u00e4tzliche Trassen pro Stunde und Richtung. An Spitzentagen k\u00f6nnte der Bedarf gut doppelt so hoch sein.</p><p>1. Kann der Bundesrat den dargelegten Mehrbedarf an Z\u00fcgen und Trassen best\u00e4tigen? Von welchen Zahlen geht er aus? Auf welche Grundlagen st\u00fctzt sich seine Berechnung?</p><p>2. Wie wird dieser zus\u00e4tzliche G\u00fcterverkehr abgewickelt? Welche Anteile Rola, UKV und Wagenladungen sind dabei geplant?</p><p>3. Sind die Kapazit\u00e4ten auf dem Schienennetz in Nord-S\u00fcd-Richtung von Grenze zu Grenze ausreichend, um diesen Mehrverkehr an G\u00fcterz\u00fcgen aufnehmen zu k\u00f6nnen (bei gleichzeitiger Verdichtung des Regional- und Fernverkehrs)? </p><p>4. Wo entstehen Engp\u00e4sse im Schienennetz?</p><p>5. Mit welchen Massnahmen werden diese behoben?</p><p>6. In welchem Zeitraum wird die Schienen-Infrastruktur angepasst und ausgebaut?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat beantwortet die Fragen der Interpellation wie folgt:</p><p>1. Der Bund geht in seinen Planungen f\u00fcr den Zeithorizont 2030 von zwei zus\u00e4tzlich n\u00f6tigen Trassen pro Stunde und Richtung f\u00fcr die Verlagerung des G\u00fcterverkehrs von der Strasse auf die Schiene bis 2020 aus. Er ber\u00fccksichtigt dabei auch eine Effizienzsteigerung der Transportunternehmungen, indem die m\u00f6glichen Zugsl\u00e4ngen vermehrt ausgenutzt werden, sowie eine h\u00f6here Auslastung der Z\u00fcge. Insgesamt sehen die Planungen des Bundes deshalb einen Ausbau auf neun alpenquerende Trassen je Stunde und Richtung f\u00fcr den G\u00fcterverkehr auf der Gotthard-Achse und der L\u00f6tschberg-Simplon-Achse vor. Der Bund st\u00fctzt sich dabei auf die Perspektiven des schweizerischen G\u00fcterverkehrs bis 2030 des UVEK und spezielle Untersuchungen und Studien, die f\u00fcr Bahn 2030 in Zusammenarbeit mit den Transportunternehmungen erarbeitet wurden.</p><p>2. Der Bund geht davon aus, dass drei der neun st\u00fcndlichen Trassen f\u00fcr den G\u00fcterverkehr \u00fcber die L\u00f6tschberg-Simplon-Achse verkehren. Von den \u00fcbrigen sechs Trassen am Gotthard verkehren vier \u00fcber Chiasso und zwei \u00fcber Luino (I). Die aktuelle Planung geht von rund zwei Dritteln unbegleitetem kombinierten Verkehr (UKV) und einem Drittel Wagenladungsverkehr und rollende Landstrasse (Rola) aus. Ausgehend von den heutigen Anteilen bedeutet dies, dass f\u00fcr den UKV mit dem gr\u00f6ssten Mengenwachstum gerechnet wird.</p><p>3. Die bisher beschlossenen Massnahmen gen\u00fcgen, um den prognostizierten und mit Erreichen des Verlagerungsziels anfallenden Mehrverkehr an G\u00fcterz\u00fcgen aufnehmen zu k\u00f6nnen. Wenn zus\u00e4tzlich auch der Personenverkehr ausgebaut wird, bedingt dies an einigen Stellen im Netz einen Kapazit\u00e4tsausbau.</p><p>4. Wenn Personen- und G\u00fcterverkehr parallel f\u00fcr Kapazit\u00e4ten ausgebaut werden sollen, die \u00fcber die in Antwort 1 geplanten Ausbauten hinausgehen, entstehen generell dort Engp\u00e4sse, wo sich diese Verkehre \u00fcberlagern. Es handelt sich dabei um die R\u00e4ume Basel, Juraquerung, Bern sowie um die zur\u00fcckgestellten Ausbauten der Neat auf den Zulaufstrecken zu den Basistunneln am Gotthard und am L\u00f6tschberg (z. B. Axentunnel, Umfahrung Bellinzona, Vollausbau L\u00f6tschberg-Basistunnel, Zimmerberg-Basistunnel II).</p><p>5. Im Rahmen der Arbeiten von Bahn 2030 wird das gesamte schweizerische Schienennetz untersucht, und es sollen die dringendsten Ausbaumassnahmen beschrieben werden. Die Vernehmlassung zu Bahn 2030 wird im ersten Semester 2011 er\u00f6ffnet und wird diese Massnahmen aufzeigen. Die Umsetzung ist abh\u00e4ngig von entsprechenden Beschl\u00fcssen des Parlamentes bzw. von einer Neuordnung der Bahninfrastruktur-Finanzierung.</p><p>6. Bereits gegenw\u00e4rtig wird die Schieneninfrastruktur im Rahmen verschiedener Vorhaben angepasst und ausgebaut. Entsprechende Beschl\u00fcsse vorausgesetzt, erfolgen eine weitere Anpassung und ein weiterer Ausbau der Schieneninfrastruktur ab Ende dieses Jahrzehnts. Der Bundesrat geht davon aus, dass die Behebung aller Kapazit\u00e4tsengp\u00e4sse deutlich \u00fcber 2030 hinaus andauern wird und mehrere Beschl\u00fcsse des Parlamentes bedingen wird.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1296604800000)\/","SubmittedBy":"Lachenmeier-Th\u00fcring Anita","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1300406400000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48","Category":null,"Modified":"\/Date(1690532525873)\/","SubmissionDate":"\/Date(1292371200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4816,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr"}}