{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104011,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104011,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104011,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104011,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104011,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104011,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104011,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104011,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104011,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104011,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104011,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104011,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104011,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104011,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104011,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104011,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104011,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20104011,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"10.4011","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Umsetzung der Wachstumsstrategie f\u00fcr den Tourismusstandort Schweiz","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Am 18. Juni hat der Bundesrat seine Wachstumsstrategie f\u00fcr den Tourismusstandort Schweiz verabschiedet. Die Strategie bietet eine gute Grundlage f\u00fcr eine zukunftsgerichtete Schweizer Tourismuspolitik. Die im Bericht aufgezeigten strategischen Stossrichtungen und Ziele, insbesondere was die Rahmenbedingungen f\u00fcr die Tourismusunternehmen, die Qualit\u00e4tsorientierung und die Ber\u00fccksichtigung der Grunds\u00e4tze der nachhaltigen Entwicklung betrifft, m\u00fcssen konsequent umgesetzt werden. Im Zusammenhang mit der Umsetzung der Strategie wird der Bundesrat gebeten, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Zur Konkretisierung der Strategie werden gem\u00e4ss Bericht vom Seco Umsetzungsprogramme erarbeitet. Das erste betrifft die Periode 2012-2015. Wann ist mit der Ver\u00f6ffentlichung dieses ersten Programms zu rechnen? Welche konkreten Massnahmen stehen im Fokus?</p><p>2. Die Destinationsstrukturen in der Schweiz sind stark zersplittert. Dies zeigt sich nicht zuletzt an der grossen Anzahl Destinationen und kleiner Tourismusorganisationen, welche unter den heutigen Marktbedingungen kaum mehr effizient und effektiv arbeiten. Welche Massnahmen zieht der Bundesrat im Rahmen der Umsetzung der Wachstumsstrategie in Betracht, um die Zusammenarbeit im Tourismus zu f\u00f6rdern?</p><p>3. Die Bedeutung eines ressourceneffizienten, nachhaltigen Tourismus wird in der Wachstumsstrategie mehrfach hervorgehoben. Die Ressourceneffizienz im Tourismus muss verbessert und unerw\u00fcnschte Auswirkungen auf die nat\u00fcrlichen Ressourcen m\u00fcssen m\u00f6glichst verhindert werden. Wo sieht er das gr\u00f6sste Entwicklungspotenzial in diesem Bereich?</p><p>4. Die Entwicklung der Mittelklasse-Hotellerie in der Schweiz bereitet Sorgen. Sehr vielen Hotels fehlen die Mittel, um die notwendigen Instandhaltungen und Aufr\u00fcstungen vorzunehmen. Ist sich der Bundesrat dieser Problematik bewusst? Wo sieht er die Rolle des Staates, diesbez\u00fcglich aktiv zu werden?</p><p>5. Die Tourismuspolitik muss k\u00fcnftig st\u00e4rker in die Schweizer Standort- und Wirtschaftspolitik eingebettet werden. Auch bedarf es einer verbesserten Koordination mit der Raumplanungs-, Verkehrs- und Umweltpolitik. In der Wachstumsstrategie werden verschiedene Gremien erw\u00e4hnt (z. B. Raumordnungskonferenz), in welchen diese Koordination erfolgen soll. Reichen diese spezifischen Gremien aus, um eine effektiv koordinierte, zukunftsgerichtete Tourismuspolitik zu garantieren?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat nimmt zu den gestellten Fragen wie folgt Stellung:</p><p>1. Das erste Umsetzungsprogramm f\u00fcr die Periode 2012-2015 wird vom Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) im Verlauf des Jahres 2011 unter Einbezug der betroffenen Akteure erarbeitet. Die Ver\u00f6ffentlichung ist f\u00fcr das erste Quartal 2012 vorgesehen. Ein wichtiges Thema im Umsetzungsprogramm werden voraussichtlich Massnahmen zur Ber\u00fccksichtigung der Grunds\u00e4tze der nachhaltigen Entwicklung sein. Ein zweites wichtiges Thema k\u00f6nnte der Klimawandel darstellen. Konkrete Einzelmassnahmen und -projekte werden vom Seco im Verlauf der Erarbeitung des Umsetzungsprogramms bestimmt werden.</p><p>2. Der Bundesrat erachtet die F\u00f6rderung der Zusammenarbeit als wichtiges Instrument zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Tourismusstandortes Schweiz. Die F\u00f6rderung der Zusammenarbeit bleibt ein Schwerpunkt im revidierten Bundesgesetz \u00fcber die F\u00f6rderung von Innovation, Zusammenarbeit und Wissensaufbau im Tourismus (Innotour). Von besonderer Bedeutung f\u00fcr den Erfolg im Tourismus ist das Vorhandensein wettbewerbsf\u00e4higer und marktorientierter Destinationen. Die F\u00f6rderung der Zusammenarbeit \u00fcber Innotour soll deshalb in Zukunft nur unter der Voraussetzung m\u00f6glich sein, dass entsprechende Projekte in wettbewerbsf\u00e4hige Destinationsstrukturen eingebunden sind.</p><p>3. Die Verbesserung der Ressourceneffizienz ist ein langfristiges Ziel der neukonzeptionierten Tourismuspolitik. Erreicht werden soll dies, indem das angestrebte Wachstum im Schweizer Tourismus prim\u00e4r \u00fcber Produktivit\u00e4tssteigerungen sowie eine bessere Auslastung bestehender Infrastrukturen realisiert wird. Das Wachstum soll haupts\u00e4chlich in bereits existierenden Destinationen konzentriert werden, um eine erw\u00fcnschte Entwicklung in Richtung eines nachhaltigen Umgangs mit den nat\u00fcrlichen Ressourcen zu f\u00f6rdern.</p><p>4. Strukturelle Defizite in der Beherbergungsinfrastruktur, insbesondere bei den Klein- und Mittelbetrieben, stellen eine Herausforderung f\u00fcr den Tourismusstandort Schweiz dar. Der Bund f\u00f6rdert die Schweizer Mittelklasse-Hotellerie \u00fcber die T\u00e4tigkeit der Schweizerischen Gesellschaft f\u00fcr Hotelkredit (SGH), welche \u00fcber ein zinsfreies Darlehen des Bundes im Umfang von rund 136 Millionen Franken verf\u00fcgt. Die SGH gew\u00e4hrt nachrangige Darlehen an Beherbergungsbetriebe in Fremdenverkehrsgebieten und Badekurorten und bietet Beherbergungsbetrieben sowie Tourismusunternehmen in der ganzen Schweiz Beratungst\u00e4tigkeiten an.</p><p>5. Die bestehenden Koordinationsgremien auf Bundesebene, wie beispielsweise die Raumordnungskonferenz, sind wichtige Instrumente zur Gew\u00e4hrleistung der Koh\u00e4renz in der Bundespolitik. Sie decken heute die tourismuspolitischen Bed\u00fcrfnisse jedoch nicht vollst\u00e4ndig ab, es fehlt eine nationale Plattform zu strategischen Fragen des Tourismusstandortes Schweiz. Der Bundesrat beabsichtigt deshalb, eine neue nationale Austauschplattform, das Tourismus-Forum Schweiz, zu schaffen. Hierzu werden keine neuen Strukturen geschaffen. Vielmehr handelt es sich um periodische Treffen, deren Planung und Organisation vom Seco \u00fcbernommen wird.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1297814400000)\/","SubmittedBy":"Imoberdorf Ren\u00e9","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1300320000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15","Category":null,"Modified":"\/Date(1779233291630)\/","SubmissionDate":"\/Date(1292457600000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":4816,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft"}}