{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104018,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104018,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104018,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104018,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104018,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104018,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104018,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104018,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104018,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104018,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104018,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104018,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104018,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104018,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104018,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104018,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104018,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20104018,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"10.4018","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Pro Juventute. Beratung und Hilfe 147","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in enger Zusammenarbeit mit den relevanten interkantonalen Koordinationsgremien (Finanzdirektorenkonferenz, Sozialdirektorenkonferenz usw.) und der Stiftung Pro Juventute zu pr\u00fcfen, wie die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen werden k\u00f6nnen, dass weiterhin ein wirksames Beratungs- und Hilfsangebot f\u00fcr Kinder und Jugendliche in der Schweiz angeboten werden kann. </p><p>Dies soll im Rahmen einer tripartiten Tr\u00e4gerschaft bestehend aus den verantwortlichen Stellen des Bundes, der Kantone und der Stiftung Pro Juventute f\u00fcr das Angebot der Pro Juventute Beratung und Hilfe 147 geschehen.</p>","ReasonText":"<p>Seit Jahren betreibt die Stiftung Pro Juventute mit grossem Einsatz das Telefon-, Online- und SMS-Beratungsangebot \"Pro Juventute Beratung und Hilfe 147\". Das Angebot ist heute in seiner Existenz gef\u00e4hrdet, obwohl es belegbar wirksam und effizient ist: So werden durchschnittlich 400 Jugendliche pro 24 Stunden in drei von vier Landessprachen beraten. Der finanzielle Aufwand pro Beratung liegt im internationalen Vergleich deutlich im unteren Drittel der Vergleichskosten. Mit der Beratungsleistung \u00fcber \"147\" \u00fcbernimmt die Stiftung Pro Juventute eine zentrale Schnittstellenfunktion zwischen hilfesuchenden Kindern und Jugendlichen und fachlichen Beratungsstellen. Sie entlastet damit die kantonalen und kommunalen Beh\u00f6rden und tut dies auf kosteng\u00fcnstige, effiziente Weise.</p><p>Zunehmend wird das Angebot von Eltern und anderen erwachsenen Bezugspersonen (z. B. Lehrpersonen) genutzt. Die Stiftung Pro Juventute konnte \u00fcber Jahre dieses wirksame Beratungsangebot \u00fcber den Ertrag aus dem altbekannten Briefmarkenverkauf quersubventionieren. So leistete sie einen willkommenen Deckungsbeitrag an die kantonalen und eidgen\u00f6ssischen Beitr\u00e4ge, welche per 2009 knapp 40 Prozent der realen Kosten betrugen. Dieser finanzielle Aufwand ist f\u00fcr die Stiftung Pro Juventute unter dem Druck der massiv geschrumpften Ertr\u00e4ge aus dem Verkauf der Mehrwert-Briefmarken nicht mehr tragbar. Die laufend unterschiedlichen Verhandlungen mit den diversen kommunalen, kantonalen und nationalen Finanzierungspartnern f\u00fchren zu entsprechend hohen Verwaltungskosten. Ohne dringende Massnahmen in Form einer neuen Tr\u00e4gerschaft durch die beteiligten Organe w\u00e4re das Beratungsangebot \"Pro Juventute Beratung und Hilfe 147\" deswegen gef\u00e4hrdet.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Das Budget 2011 von Pro Juventute f\u00fcr \"Beratung und Hilfe 147\" bel\u00e4uft sich auf 2,47 Millionen Franken. Davon finanziert die \u00f6ffentliche Hand knapp 50 Prozent des Aufwands, mit einem Bundesbeitrag von 600 000 Franken und zu erwartenden Beitr\u00e4gen von Kantonen und Gemeinden in der H\u00f6he von rund 600 000 Franken. Die verbleibenden Aufwendungen werden durch Spenden- und Sponsorenbeitr\u00e4ge sowie durch die Stiftung Pro Juventute finanziert.</p><p>Der Bundesrat erachtet \"Beratung und Hilfe 147\" der Pro Juventute als ein wichtiges und gutes Angebot f\u00fcr Kinder und Jugendliche. Der Bund richtet deshalb seit 1999 Finanzhilfen an das Beratungsangebot von Pro Juventute aus. Bis 2006 belief sich der j\u00e4hrliche Bundesbeitrag auf 300 000 Franken, seither wurde er kontinuierlich erh\u00f6ht. F\u00fcr die Leistungsperiode 2011-2013 wurde er vertraglich auf 600 000 Franken pro Jahr festgelegt.</p><p>Im Sommer 2010 hat der Vorsteher des Eidgen\u00f6ssischen Departements des Innern die Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK) gebeten, die M\u00f6glichkeiten f\u00fcr einen tripartiten Leistungsvertrag (Bund, Kantone, Pro Juventute) zu pr\u00fcfen. Da die Finanzierung eines Angebots wie \"Beratung und Hilfe 147\" der Pro Juventute in der Kompetenz jedes einzelnen Kantons liegt, ist ein tripartiter Vertrag gem\u00e4ss den Angaben der SODK nicht realisierbar. Die SODK empfiehlt jedoch den Kantonen mit Schreiben vom 5. Januar 2011, das Angebot 147 nach einem besonderen Verteilschl\u00fcssel mit Beitr\u00e4gen von insgesamt 800 000 Franken zu unterst\u00fctzen.</p><p>Der Bundesrat teilt grunds\u00e4tzlich das Anliegen der Postulantin betreffend die langfristige Sicherstellung der Finanzierung des Beratungsangebotes der Pro Juventute. Er ist deshalb bereit, f\u00fcr die n\u00e4chste Leistungsvertragsperiode eine weitere Erh\u00f6hung des Bundesbeitrags zu pr\u00fcfen und seine Bem\u00fchungen f\u00fcr einen tripartiten Leistungsvertrag fortzusetzen. In diesem Sinne ist er mit der Annahme des Postulats einverstanden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":18,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1299801600000)\/","SubmittedBy":"Schmid-Federer Barbara","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1401667200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28","Category":null,"Modified":"\/Date(1750811093860)\/","SubmissionDate":"\/Date(1292457600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4816,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen"}}