{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104058,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104058,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104058,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104058,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104058,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104058,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104058,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104058,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104058,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104058,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104058,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104058,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104058,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104058,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104058,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104058,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104058,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20104058,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"10.4058","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Warum unterwandert eine ETH-Abteilung die Energiepolitik des Bundes?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In \u00fcber einem Dutzend Bestimmungen verankerten das Schweizervolk und der Bund in unserer Bundesverfassung (BV) Massnahmen bez\u00fcglich Energie-Erzeugung, Energie-Nutzung, \"f\u00fcr einen sparsamen rationellen Energie-Verbrauch\" (Art. 89 Abs. 1 und 2 BV) usw. Mit keinem Wort erw\u00e4hnt die BV CO2-Emissionen, weil sie als logische Folgeerscheinung der gem\u00e4ss BV ohnehin zu reduzierenden fossilen Energien automatisch vermindert werden.</p><p>Offenbar gef\u00e4llt der BV-Auftrag des Schweizervolkes einigen ETH-Architekten nicht. Mit der Behauptung \"Paradigmenwechsel towards zero-emissions architecture\" wollen sie die erfolgreichste Reduktion der Energieverluste und der CO2-Emissionen im Geb\u00e4udebereich unterlaufen und die vorbildliche Zusammenarbeit der Kantone mit den Fachhochschulen und dem Haustechnikgewerbe aufk\u00fcndigen. Die Minergie-/Minergie-P-Baustandards werden grundlos kritisiert. Da einige \u00e4ltere ETH-Herren die entscheidenden Fragen zum Gesamtenergieverbrauch und insbesondere \u00fcber den Elektrizit\u00e4tsverbrauch ihrer Energietransporte vom Sommer zum Winter und umgekehrt nicht beantworten k\u00f6nnen, muss davon ausgegangen werden, dass sie neue Energieschleudern - wie vor der Erd\u00f6lkrise von 1974 - planen. Die Energieverluste sind - im Vergleich zum heutigen Stand der Technik - massiv.</p><p>1. Verfassungskonform oder verfassungswidrig: Kann der Bundesrat garantieren, dass das neue \"Heizmodell der ETH-H\u00f6nggerberg\" und alle weiteren beheizten ETH-Bauten bez\u00fcglich Gesamtenergie- und insbesondere Elektrizit\u00e4tsverbrauch den verfassungskonformen Stand der Geb\u00e4udetechnik z. B. von Minergie-P/Passivhaus oder vergleichbaren Standards oder Plus-Energie-Bauten (PEB) mit einem Gesamtenergieverbrauch von h\u00f6chstens 25 bis 45 Kilowattstunden pro Quadratmeter erreichen?</p><p>2. Verfassungsauftrag: Wenn diese Ziele gem\u00e4ss Ziffer 1 nicht erreicht werden, wie sorgt der Bundesrat \"f\u00fcr einen sparsamen und rationellen Energie-Verbrauch\" gem\u00e4ss Artikel\u00a089 Abs\u00e4tze 1 und 2 BV bei den ETH-Bauten?</p><p>3. Verschlechterung der Schweizer Unabh\u00e4ngigkeit: Bedeutet \"ein Verzicht auf energieeffiziente Wohn- und Gesch\u00e4ftsh\u00e4user\" mit der Behauptung, \"der Energieverbrauch spielt keine entscheidende Rolle mehr\" (\"NZZ\", 19. November 2010), nicht eine massive Verschlechterung unserer 80-prozentigen Energieabh\u00e4ngigkeit gegen\u00fcber dem Ausland und insbesondere gegen\u00fcber den erd\u00f6lexportierenden Staaten und Russland?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Minergie-, Minergie-P- und Plus-Energie-Bauten zielen auf eine starke Verringerung des Energieverbrauchs, ber\u00fccksichtigen damit aber den CO2-Ausstoss lediglich indirekt. Da der Schweizer Geb\u00e4udepark heute rund die H\u00e4lfte der landesweiten CO2-Emissionen verursacht, ist es im Sinne des Klimaschutzes \u00e4usserst wichtig, dass die Institutionen des ETH-Bereichs nach L\u00f6sungen zur Reduktion dieses Ausstosses suchen. Mit \"Towards Zero-Emissions Architecture\" zeigt das Departement Architektur der ETH Z\u00fcrich einen entsprechenden m\u00f6glichen L\u00f6sungsweg auf.</p><p>Die vom ETH-Bereich genutzten Immobilien befinden sich gr\u00f6sstenteils im Eigentum des Bundes. Entsprechend gelten die Zielsetzungen und Vorgaben des Bundes ebenfalls f\u00fcr Neu- und Umbauten im ETH-Bereich. Mit Zustimmung des Eigent\u00fcmers k\u00f6nnen einzelne Bauten zu Forschungszwecken andere Zielrichtungen im Energiebereich verfolgen, als dies bei Bauvorhaben im ordentlichen Rahmen, basierend auf den Energiekonzepten und den kantonalen Vorschriften, vorgesehen ist. Das Pilotprojekt HPZ auf dem Science-City-Campus der ETH Z\u00fcrich auf dem H\u00f6nggerberg ist ein Beispiel daf\u00fcr. Es wird erwartet, dass dieses Forschungsprojekt nach der Sanierung ebenfalls den Minergie-Standard f\u00fcr Neubauten von 40 Kilowattstunden pro Quadratmeter erreichen wird. Den in der Interpellation genannten Standards f\u00fcr Minergie-P- und Plus-Energie-Bauten wird es dagegen nicht gen\u00fcgen. Hier wurde somit zu Forschungszwecken ein optimales Gleichgewicht zwischen dem Energiesparen und der erw\u00fcnschten st\u00e4rkeren Reduktion des CO2-Ausstosses gesucht. Die Kommission f\u00fcr \u00f6ffentliche Bauten des Nationalrats wurde an ihrer Sitzung vom 26. April 2010 \u00fcber Energiekonzepte und die Erreichung nachhaltiger Ziele im Immobilienmanagement des ETH-Bereichs informiert.</p><p>2. Die Energiekonzepte H\u00f6nggerberg und Zentrum der ETH Z\u00fcrich erf\u00fcllen die rechtlichen Anforderungen. Die Umsetzung der Ziele f\u00fcr eine ausreichende, breitgef\u00e4cherte, sichere, wirtschaftliche und umweltvertr\u00e4gliche Energieversorgung sowie f\u00fcr einen sparsamen und rationellen Energieverbrauch wird von der ETH Z\u00fcrich aktiv mitgetragen. Die Nutzung einheimischer und erneuerbarer Energien sowie die Umsetzung eines sparsamen und rationellen Energieverbrauchs werden bei den Bauvorhaben wo immer m\u00f6glich ber\u00fccksichtigt. Diverse Neubauten und Gesamtsanierungen der ETH Z\u00fcrich erf\u00fcllen den Standard nach Minergie oder h\u00f6her.</p><p>Das \"Towards Zero-Emissions Architecture\"-Konzept erlaubt eine architektonisch, funktionell und kostenm\u00e4ssig sinnvolle Entspannung der strikten Energiebedarfsminimierung, wo immer unterirdische Speicher m\u00f6glich sind. </p><p>3. Die Umsetzung der Massnahmen gem\u00e4ss den Energiekonzepten H\u00f6nggerberg und Zentrum bedeutet keinen Verzicht auf energieeffizientes Bauen. Vielmehr sieht sich die ETH Z\u00fcrich mit der Verfolgung der Zielsetzungen gem\u00e4ss diesen Energiekonzepten in der Lage, den Gesamtenergiebedarf und die CO2-Emissionen ihrer Geb\u00e4ude kontinuierlich zu reduzieren.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1299801600000)\/","SubmittedBy":"Wehrli Reto","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1323648000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|66","Category":null,"Modified":"\/Date(1690548239650)\/","SubmissionDate":"\/Date(1292457600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4816,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Energie"}}