{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104090,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104090,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104090,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104090,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104090,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104090,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104090,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104090,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104090,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104090,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104090,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104090,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104090,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104090,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104090,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104090,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20104090,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20104090,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"10.4090","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Nationales Impulsprogramm zur F\u00f6rderung von Zwischenstrukturen f\u00fcr betagte Personen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, ein nationales Impulsprogramm f\u00fcr Zwischenstrukturen zur Betreuung betagter Personen und Chronischkranker umzusetzen.</p>","ReasonText":"<p>Seit Beginn der Neunzigerjahre ist die Entwicklung des Gesundheitssystems von st\u00e4ndigen Reformen gepr\u00e4gt, ganz besonders der Spitalbereich. Dieser ist aufgrund der Ver\u00e4nderungen der Pflegepraktiken gezwungen, seine Bettenkapazit\u00e4t zu reduzieren, wodurch sich die Betreuung bei der Behandlung betagter Personen und Chronischkranker stark wandelt. </p><p>Nach einem Boom der Pflegeheime in den Achtzigerjahren haben ambulante Pflegedienste, geriatrische Einrichtungen sowie Kantone und Gemeinden ein Konzept mit \"Zwischenstrukturen\" ausprobiert, um die Bed\u00fcrfnisse betagter Personen zu befriedigen. Diese Betreuungs-, Pflege-, Unterst\u00fctzungs- und Begleitstrukturen stehen zwischen dem Spital und der ambulanten Betreuung zu Hause. Dabei handelt es sich um kleine angepasste Wohneinheiten mit sozial-medizinischen Leistungen, die Personen st\u00e4ndig oder nur vor\u00fcbergehend, tags\u00fcber oder auch \u00fcber Nacht aufnehmen k\u00f6nnen.</p><p>Das schweizerische Gesundheitsobservatorium (Obsan) zeigt in einem vor Kurzem erschienenen Bericht (Obsan-Bericht 47, 2010; L. Bayer-Oglesby, F. H\u00f6pflinger), dass der Bedarf an Betten in Pflegeheimen aufgrund des Anstiegs der Anzahl betagter Personen und des Pflegebedarfs je nach Szenario bis 2030 von 67 000 (2008) auf 100 000 oder gar 144 000 Betten steigen wird. Dieser starke Bedarfsanstieg zwingt uns, das Leistungsangebot zu \u00fcberdenken, sowohl in wirtschaftlicher Hinsicht als auch hinsichtlich der Koh\u00e4renz des Betreuungssystems.</p><p>Investitionen in Immobilien sind kostspielig und wirken sich noch Jahrzehnte sp\u00e4ter auf den \u00f6ffentlichen Haushalt aus. Die Zwischenstrukturen sind eindeutig eine Alternative zu einer vor\u00fcbergehenden oder l\u00e4ngeren Unterbringung in einer Einrichtung. Ein nationales Impulsprogramm w\u00fcrde ein dynamisches und innovatives Handeln anregen und neue Perspektiven bei der Pflege und Betreuung von betagten Personen und Chronischkranken er\u00f6ffnen. Diese Investitionen w\u00fcrden langfristig durch einen R\u00fcckgang des Investitionsbedarfs und eine Senkung der Betriebskosten kompensiert werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Betreuung der aufgrund der demografischen Entwicklung stetig steigenden Anzahl von betagten und chronisch kranken Menschen stellt unumstritten eine der grossen sozial- und gesundheitspolitischen Herausforderungen der n\u00e4chsten Jahre dar. Zudem ist davon auszugehen, dass die Einf\u00fchrung der diagnosebezogenen Fallpauschalen im Rahmen der Neuregelung der Spitalfinanzierung die Nachfrage nach alternativen und erg\u00e4nzenden Angeboten zur Akutpflege im Spital erh\u00f6hen k\u00f6nnte. Eine M\u00f6glichkeit stellt dabei die sogenannte \u00dcbergangspflege dar, deren Ziel darin besteht, die R\u00fcckkehr der Patientin oder des Patienten in die Selbstst\u00e4ndigkeit in der gewohnten h\u00e4uslichen Umgebung zu erm\u00f6glichen. Eine zentrale Herausforderung bei der medizinischen und pflegerischen Betreuung von \u00e4lteren, betagten und chronisch kranken Menschen stellt somit das Schnittstellenmanagement zwischen spitalinterner und spitalexterner Versorgung und Betreuung dar. </p><p>Die Gew\u00e4hrleistung ausreichender und ad\u00e4quater Versorgungsstrukturen f\u00fcr betagte und chronisch kranke Menschen wird von den Kantonen wahrgenommen. Der Bund verf\u00fcgt diesbez\u00fcglich nur \u00fcber in verschiedener Hinsicht limitierte Kompetenzen (Art. 112c Abs. 2 und Art. 118 Abs. 2 Bst. b BV), welche der Schaffung und Umsetzung eines umfassenden nationalen Impulsprogramms zur F\u00f6rderung von Zwischenstrukturen zur Betreuung betagter Personen und Chronischkranker entgegenstehen. Der Bundesrat lehnt die Motion deshalb ab. Er ist aber bereit, die Frage der ad\u00e4quaten Strukturen im Bereich des \u00dcbergangs zwischen Akut- und Langzeitpflege im Rahmen des von Bund und Kantonen getragenen Dialogs f\u00fcr eine nationale Gesundheitspolitik zu thematisieren. Zudem wird im Rahmen der Nationalen Strategie Palliative Care 2010-2012 von Bund und Kantonen die Frage des Managements des \u00dcbergangs zwischen spitalinterner und spitalexterner Versorgung gepr\u00fcft. Im Fokus stehen hier allerdings die Menschen, welche sich in ihrer letzten Lebensphase befinden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1299801600000)\/","SubmittedBy":"Rossini St\u00e9phane","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1355443200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690489586070)\/","SubmissionDate":"\/Date(1292457600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4816,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}