{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20110412,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20110412,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20110412,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20110412,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20110412,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20110412,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20110412,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20110412,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20110412,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20110412,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20110412,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20110412,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20110412,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20110412,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20110412,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20110412,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20110412,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20110412,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"11.412","BusinessType":4,"BusinessTypeName":"Parlamentarische Initiative","BusinessTypeAbbreviation":"Pa. Iv.","Title":"Rahmenbedingungen f\u00fcr die Entlastung von pflegenden Angeh\u00f6rigen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gest\u00fctzt auf Artikel\u00a0160 Absatz\u00a01 der Bundesverfassung und Artikel\u00a0107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Es sind die gesetzlichen Grundlagen zu erarbeiten, um pflegenden Angeh\u00f6rigen eine Auszeit zu erm\u00f6glichen.</p>","ReasonText":"<p></p><p>Die ver\u00e4nderten Lebensbedingungen treffen alle Altersgruppen, umso wichtiger werden die Generationenbeziehungen. Diese gewinnen als Unterst\u00fctzungssysteme zunehmend an Bedeutung, nicht zuletzt deshalb, weil die Grenzen des Wohlfahrtstaates sichtbar sind. </p><p>Heute leisten sich die \u00e4lteren Paare gegenseitig Unterst\u00fctzung. So \u00fcbernehmen fast ein Drittel aller \u00e4lteren M\u00e4nner Pflegeverantwortung f\u00fcr ihre Partnerin, und sehr viele Frauen, die in einer Partnerschaft leben, pflegen ihren Partner. Andererseits springt die grosse Mehrheit der nachkommenden Generationen sehr oft ein und erbringt unsch\u00e4tzbare Unterst\u00fctzungs-, Betreuungs- und Pflegeleistungen. </p><p>Im Wissen, dass die grosse Mehrheit der \u00e4lteren Menschen von ihren Angeh\u00f6rigen betreut und gepflegt wird (nur jede f\u00fcnfte Person verbringt ihren Lebensabend in einem Alters- oder Pflegeheim), m\u00fcssen wir eine gezielte und bewusste Generationenpolitik fordern. Auch in Zukunft wird die Mehrheit der \u00e4lteren Menschen w\u00fcnschen, zu Hause von ihren eigenen Familienangeh\u00f6rigen gepflegt zu werden. Vergessen werden aber dabei oft die Angeh\u00f6rigen, der Partner oder die Partnerin, die eigenen erwachsenen Kinder, die diese Begleitung und Pflege \u00fcbernehmen. Diese erbringen oftmals sehr grosse Opfer, welche nicht selten die Grenzen ihrer Belastbarkeit \u00fcberschreiten. Sie aber d\u00fcrfen mit dieser Doppelbelastung nicht l\u00e4nger alleine gelassen werden. </p><p>Es braucht vermehrt Entlastungsm\u00f6glichkeiten, damit die Pflegenden sich erholen k\u00f6nnen und nicht selber wegen der Belastung erkranken. Diese Entlastungsm\u00f6glichkeit respektive Erholungszeit f\u00fchrt dazu, dass die gepflegten und betreuten Menschen l\u00e4nger zu Hause bleiben k\u00f6nnen und somit die Heimkosten f\u00fcr die betroffenen Familien wie f\u00fcr die Gemeinden und die Kantone um vieles tiefer ausfallen werden. In diesem Zusammenhang sei noch erw\u00e4hnt, dass sich der Personalmangel in den Pflegeberufen in den kommenden Jahren eher verst\u00e4rken wird. Eine wachsende Zahl von \u00e4lteren Menschen wird dadurch nolens volens auf andere M\u00f6glichkeiten zur\u00fcckgreifen m\u00fcssen. Doch diese pflegenden Angeh\u00f6rigen oder unterst\u00fctzenden Personen d\u00fcrfen nicht allein gelassen werden, sie brauchen eine gezielte und sp\u00fcrbare Entlastungsm\u00f6glichkeit, sie brauchen Erholungszeit. Dazu braucht es aber eine gesetzliche Grundlage, die die Rahmenbedingungen f\u00fcr eine Entlastung (von etwa sieben Tagen pro Jahr) klar festlegt. Selbstverst\u00e4ndlich muss dieses Recht auch Eltern bzw. Personen mit chronisch-kranken und/oder behinderten Kindern zustehen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Meier-Schatz Lucrezia","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1616112000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":"IV","Modified":"\/Date(1712749703893)\/","SubmissionDate":"\/Date(1300147200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4817,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}