{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20111072,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20111072,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20111072,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20111072,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20111072,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20111072,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20111072,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20111072,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20111072,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20111072,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20111072,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20111072,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20111072,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20111072,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20111072,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20111072,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20111072,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20111072,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"11.1072","BusinessType":18,"BusinessTypeName":"Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"A","Title":"Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat behauptet, die Vereinbarkeit zwischen dem Berufs- und dem Familienleben sei eine politische Priorit\u00e4t. Ich stelle fest, dass die umgesetzten Programme fast ausschliesslich Bezug auf Fragen nehmen, die die Verantwortung der Eltern gegen\u00fcber ihren Kindern betreffen. Ich begr\u00fcsse diese Programme, weise aber gleichzeitig darauf hin, dass sie nicht gen\u00fcgen. Deshalb m\u00f6chte ich den Bundesrat hier zu einem anderen Aspekt der Vereinbarkeit zwischen Berufs- und Familienleben befragen: Welche Massnahmen werden zugunsten der \"Sandwich-Generation\" ergriffen? Diese muss - nachdem ihre Kinder gerade erst selbstst\u00e4ndig geworden sind - sich manchmal jahrelang um ihre Eltern k\u00fcmmern.</p><p>- Wurde dieses Ph\u00e4nomen untersucht? Falls nicht, w\u00e4re der Bundesrat bereit, Untersuchungen durchf\u00fchren zu lassen?</p><p>- Ist der Bundesrat angesichts des steigenden Drucks am Arbeitsplatz und der \u00dcberalterung der Bev\u00f6lkerung der Meinung, dass er der Situation der Erwerbst\u00e4tigen, deren Eltern von ihnen abh\u00e4ngig sind, krank sind oder im Sterben liegen, gen\u00fcgend Beachtung schenkt (z. B. durch Pflegeurlaub, Krankenpflege zu Hause, Aufnahmestrukturen, finanzielle Unterst\u00fctzung usw.)?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>In unserer Gesellschaft \u00fcbernehmen Familien einen grossen Teil der Betreuungs-, Sorge- und Pflegearbeit, der sogenannten Care-Arbeit, f\u00fcr Kinder und kranke Angeh\u00f6rige, insbesondere auch f\u00fcr betagte Angeh\u00f6rige. Nach wie vor leisten Frauen einen Grossteil an unbezahlter Care-Arbeit, auch wenn das zeitliche Engagement der M\u00e4nner f\u00fcr unbezahlte Pflege- und Betreuungsaufgaben zunimmt. Allgemein ist davon auszugehen, dass die Doppelbelastung von Erwerbst\u00e4tigkeit und Care-Arbeit zunehmen wird.</p><p>Wie der Bundesrat auch in seinen Antworten zu den Postulaten Schenker 11.4001, \"Work und Care. Analyse und Massnahmenplan\", und Teuscher 11.4011, \"Anerkennung der Grosselternarbeit\", erw\u00e4hnt, gibt es zur Situation und zum Ausmass von pflegenden Angeh\u00f6rigen verschiedene Erhebungen oder sind Untersuchungen am Laufen. Neben privaten Organisationen wie Spitex Schweiz oder der Schweizerischen Alzheimervereinigung, die 2010 entsprechende eigene Studien ver\u00f6ffentlichten, hat das Eidgen\u00f6ssische B\u00fcro f\u00fcr die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) die aktuellen vorhandenen statistischen Grundlagen 2010 in einer Brosch\u00fcre zusammengestellt (Anerkennung und Aufwertung der Care-Arbeit - Impulse aus Sicht der Gleichstellung, <a href=\"http://www.ebg.admin.ch/themen/00008/00465/index.html?lang=de\">http://www.ebg.admin.ch/themen/00008/00465/index.html?lang=de</a>). Die Angaben basieren auf verschiedenen, regelm\u00e4ssig aktualisierten Statistiken des Bundesamtes f\u00fcr Statistik (BFS). Zu erw\u00e4hnen sind dabei insbesondere das Modul \"Unbezahlte Arbeit\" der Schweizerischen Arbeitskr\u00e4fteerhebung, das regelm\u00e4ssig Daten zu den unbezahlten Betreuungsleistungen im eigenen und f\u00fcr fremde Haushalte liefert, sowie die Statistik von Menschen mit Behinderungen. Die Schweizerische Gesundheitsbefragung erhebt alle f\u00fcnf Jahre Daten zur erhaltenen und geleisteten Hilfe bei gesundheitlichen Problemen. Allgemein k\u00f6nnen diverse Statistiken aus dem Gesundheitsbereich wichtige Informationen zum Thema liefern wie z. B. die Spitexstatistik.</p><p>Zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat das BFS bereits einige Analysen publiziert. Indikatoren zum Thema sind auf dem Portal Statistik Schweiz des BFS im Bereich Gleichstellung von Frau und Mann und im Bereich Familie verf\u00fcgbar. Diese sollen in den n\u00e4chsten Jahren noch erweitert werden. Das BFS plant zudem f\u00fcr 2013 den Mikrozensus Familie und Generationen, der u. a. Familien- und Generationenbeziehungen sowie Vereinbarkeit von Beruf und Familie behandelt. Im Weiteren hat der Bundesrat am 29. Juni 2011 im Rahmen des Berichts \"Palliative Care, Suizidpr\u00e4vention und organisierte Suizidhilfe\" das Eidgen\u00f6ssische Departement des Innern beauftragt, eine interdepartementale Arbeitsgruppe einzusetzen, die Massnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Erwerbst\u00e4tigkeit und Pflege von unheilbar kranken Angeh\u00f6rigen vorschlagen soll. \u00dcberdies hat das EBG ein Grundlagenpapier zum Thema \"Absicherung unbezahlter Care-Arbeit von Frauen und M\u00e4nnern\" in Auftrag gegeben. Die Studie wird voraussichtlich im Fr\u00fchjahr 2012 ver\u00f6ffentlicht.</p><p>Der Bundesrat ist daher der Meinung, dass gen\u00fcgend Grundlagen vorhanden oder in Vorbereitung sind.</p><p>F\u00fcr betreuende Angeh\u00f6rige bestehen verschiedene Unterst\u00fctzungsm\u00f6glichkeiten, wie z. B. das Instrument der AHV-Erziehungs- und Betreuungsgutschriften. Zudem gibt es in Zusammenhang mit der neuen Pflegefinanzierung seit 1. Januar 2011 nun auch die M\u00f6glichkeit der Hilflosenentsch\u00e4digung bei leichter Pflegebed\u00fcrftigkeit zu Hause. Im Weiteren unterst\u00fctzt das EBG mit Finanzhilfen nach dem Gleichstellungsgesetz auch Projekte, welche die Vereinbarkeit von Beruf und Care-Verantwortung f\u00f6rdern. Entlastungsm\u00f6glichkeiten bestehen im Rahmen der formellen Freiwilligenarbeit, die Organisationen wie Pro Senectute, das Schweizerische Rote Kreuz oder die Schweizerische Alzheimervereinigung anbieten. Der Bund unterst\u00fctzt diese Institutionen mit Beitr\u00e4gen aus dem AHV-Fonds gem\u00e4ss Artikel\u00a0101bis AHVG. F\u00fcr die Schaffung von Entlastungsangeboten sind allerdings die Kantone zust\u00e4ndig. Die Thematik der unbezahlten Care-Arbeit von Angeh\u00f6rigen ist im \u00dcbrigen Gegenstand der beiden parlamentarischen Initiativen Meier-Schatz 11.411, \"Betreuungszulage f\u00fcr pflegende Angeh\u00f6rige\", und 11.412, \"Rahmenbedingungen f\u00fcr die Entlastung von pflegenden Angeh\u00f6rigen\". Der Bundesrat sieht daher zum gegenw\u00e4rtigen Zeitpunkt keinen zus\u00e4tzlichen Handlungsbedarf.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1323388800000)\/","SubmittedBy":"Rennwald Jean-Claude","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1323388800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|28","Category":null,"Modified":"\/Date(1750805122783)\/","SubmissionDate":"\/Date(1317081600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4820,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Soziale Fragen"}}