{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113146,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113146,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113146,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113146,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113146,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113146,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113146,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113146,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113146,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113146,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113146,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113146,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113146,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113146,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113146,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113146,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113146,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20113146,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"11.3146","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Dialog der Kulturen im Haus der Religionen Bern","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>1. Welche nationale und internationale Bedeutung misst der Bundesrat dem geplanten Haus der Religionen zu?</p><p>2. Wie beurteilt er die integrations- und kulturpolitische Wirkung des geplanten Hauses der Religionen f\u00fcr die ausl\u00e4ndische und die einheimische Wohnbev\u00f6lkerung und das friedliche Zusammenleben von Angeh\u00f6rigen verschiedener Kulturen und Religionen in der Schweiz und im Ausland?</p><p>3. Sind ihm vergleichbare Initiativen wie das Haus der Religionen Bern in der Schweiz bekannt?</p><p>4. Ist er der Meinung, dass sich angesichts der nationalen und internationalen Bedeutung und auf den Rechtsgrundlagen im Bereich der Kultur- und Integrationsf\u00f6rderung eine breite Unterst\u00fctzung f\u00fcr dieses Projekt aufdr\u00e4ngt (auch abgesehen von Bundesmitteln)?</p>","ReasonText":"<p>Das Projekt \"Haus der Religionen - Dialog der Kulturen\" in der Stadt Bern soll verschiedene Gemeinschaften der grossen Weltreligionen unter einem Dach vereinen. Neben Kultusr\u00e4umen f\u00fcr f\u00fcnf Religionsgemeinschaften gibt es verschiedene Angebote, mithilfe derer der interreligi\u00f6se und interkulturelle Dialog mit der Bev\u00f6lkerung gepflegt wird. Das Projekt \"Haus der Religionen - Dialog der Kulturen\" ist in der Schweiz einzigartig. Es ist in der heutigen Zeit, die von zunehmenden Spannungen zwischen den Religionen und verschiedenen Kulturen gepr\u00e4gt ist, beispielhaft und w\u00fcrde zum gegenseitigen Verst\u00e4ndnis und zur Integration von Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4ndern in der Schweiz einen wichtigen Beitrag leisten.</p><p>Das Haus der Religionen ist zurzeit an der Laubeggstrasse in Bern in einem Provisorium untergebracht. Es geht nun darum, diesem Angebot den definitiven Ort in der Bundesstadt zu sichern. F\u00fcr die Kultusr\u00e4ume von f\u00fcnf Weltreligionen und den Dialogbereich wurde ein Bauprojekt erarbeitet. Das Bauprojekt ist Teil eines Geb\u00e4udekomplexes am Europaplatz in Bern, in der N\u00e4he des Deza-Geb\u00e4udes in Ausserholligen. Der Baubeginn ist f\u00fcr Fr\u00fchling 2011 vorgesehen, und das Geb\u00e4ude soll ab dem Jahr 2014 bezogen werden k\u00f6nnen. F\u00fcr die Finanzierung dieses Bauvorhabens ist die Stiftung \"Europaplatz - Haus der Religionen\" auf \u00f6ffentliche Gelder und Spenden angewiesen. Ohne tatkr\u00e4ftige und rasche Unterst\u00fctzung des Bundesrats ist das Vorhaben zum Scheitern verurteilt.</p><p>Anl\u00e4sslich der Jahreskonferenz der Politischen Abteilung IV des EDA im Jahr 2010, welche unter dem Thema \"Wenn Religionen und Weltbilder aufeinander treffen\" stand, wurde die Bedeutung von interreligi\u00f6sen und interkulturellen Projekten f\u00fcr die Friedensf\u00f6rderung und Friedensentwicklung sowie die Konfliktpr\u00e4vention herausgestrichen. Hier engagiert sich die Schweiz international sehr stark. Das Projekt \"Haus der Religionen - Dialog der Kulturen\" kann in diesem Bereich in der Schweiz mit Ausstrahlung weltweit Ver\u00e4nderungen in Bewegung setzen.</p><p>Die Tr\u00e4gerschaft des Hauses der Religionen hat beim Bundesamt f\u00fcr Kultur ein Gesuch um Unterst\u00fctzung gestellt. Dieses Gesuch ist nicht Gegenstand der vorliegenden Interpellation.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Dem Bundesrat ist weder in der Schweiz noch im benachbarten Ausland eine mit dem Haus der Religionen vergleichbare Initiative bekannt, welche eigenst\u00e4ndige Kultusr\u00e4umlichkeiten mehrerer Glaubensbekenntnisse unter einem Dach vereint. Der Bundesrat begr\u00fcsst die ambiti\u00f6se Entwicklung des Projektes Haus der Religionen in Bern Ausserholligen. Sollte dieses in der Region Bern verankerte Projekt realisiert werden k\u00f6nnen, w\u00fcrde es andere Initiativen, welche den interreligi\u00f6sen Dialog in der Schweiz f\u00f6rdern, vorteilhaft erg\u00e4nzen.</p><p>Die Pflege verschiedener religi\u00f6ser Praktiken unter einem gemeinsamen Dach und im Dialog kann den Prinzipien der Religionsfreiheit und der religi\u00f6sen Toleranz eine konkrete Gestalt geben. Dadurch k\u00f6nnen integrationspolitisch wertvolle Impulse vermittelt werden, welche zur interreligi\u00f6sen Verst\u00e4ndigung beitragen. Ein solcher Dialog kann mithin auch \u00fcber die Frage der friedlichen Koexistenz verschiedener Glaubensbekenntnisse hinaus die interkulturelle Verst\u00e4ndigung und einen konstruktiven Umgang mit dem Fremden in unserer Gesellschaft f\u00f6rdern. Deshalb sieht der Bundesrat in diesem Vorhaben zwar sehr wohl ein wichtiges Element der Integrationsf\u00f6rderung, jedoch kein kulturpolitisches Anliegen. Glaubenspraxis ist nicht Gegenstand der Kulturf\u00f6rderung des Bundes. Wie die Jahreskonferenz der Politischen Abteilung IV, Menschliche Sicherheit, des EDA im Jahr 2010 zum Thema \"Wenn Religionen und Weltbilder aufeinander treffen\" gezeigt hat, ist hinsichtlich der F\u00f6rderung einer friedlichen Koexistenz zudem wichtig, \u00fcber einen konfessionell wie religi\u00f6s neutralen Raum zu verf\u00fcgen, der gemeinsame politische und zivilgesellschaftliche Aktivit\u00e4ten von Personen und Gruppen unterschiedlicher Weltanschauung erm\u00f6glicht.</p><p>Aufseiten des Bundes bestehen im Bereich der Integrationsf\u00f6rderung keine Rechtsgrundlagen f\u00fcr die Finanzierung von Bauvorhaben. Ausserdem f\u00e4llt gem\u00e4ss Artikel\u00a072 der Bundesverfassung die Regelung des Verh\u00e4ltnisses zwischen Kirche und Staat in die Zust\u00e4ndigkeit der Kantone. Der Bund sieht keine Veranlassung, die Hoheit der Kantone in diesem Bereich zu tangieren.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1305676800000)\/","SubmittedBy":"von Graffenried Alec","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1308268800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2811|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1690484871797)\/","SubmissionDate":"\/Date(1300233600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4817,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Migration|Kultur"}}