{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113196,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113196,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113196,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113196,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113196,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113196,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113196,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113196,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113196,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113196,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113196,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113196,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113196,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113196,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113196,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113196,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113196,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20113196,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"11.3196","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Korrektur im Berechnungssystem zur Eruierung der landwirtschaftlichen Einkommenssituation","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Berechnung des durchschnittlichen landwirtschaftlichen Einkommens auch wirklich aufgrund der aussagekr\u00e4ftigen Mittelwerte zu erheben und dazu nicht bloss 25 Prozent der besten Betriebe zu ber\u00fccksichtigen.</p>","ReasonText":"<p>Die Berechnung der Einkommenssituation in der Landwirtschaft soll ein aussagekr\u00e4ftiger Indikator sein. Deshalb gilt es unter allen Umst\u00e4nden sicherzustellen, dass bei der Erhebung und der anschliessenden Auswertung auch wirklich das durchschnittliche landwirtschaftliche Einkommen ber\u00fccksichtigt wird und nicht \u00fcberproportionale Ausnahmebetriebe in Form sogenannter \"Bauland-Bauern\" in die Berechnungen mit einbezogen werden, da dies zu einer fatalen Verzerrung und einer Verf\u00e4lschung der hinterher publizierten Daten f\u00fchrt.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Verordnung \u00fcber die Beurteilung der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft (SR 919.118) setzt die Eckpunkte f\u00fcr die Beurteilung der wirtschaftlichen Situation in der Landwirtschaft. Darin ist festgehalten, dass sich das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft f\u00fcr diese Beurteilung auf die landwirtschaftliche Gesamtrechnung und auf die Daten von Referenzbetrieben aus der zentralen Auswertung von Buchhaltungsdaten st\u00fctzt. Die einzelbetrieblichen Einkommen werden auf der Basis der Ergebnisse der zentralen Auswertung von Buchhaltungsdaten der Agroscope Reckenholz-T\u00e4nikon berechnet. Die Datengrundlage dazu liefern rund 3300 Referenzbetriebe. Diese Auswahl repr\u00e4sentiert 49 000 Landwirtschaftsbetriebe, also f\u00fcnf Sechstel aller Betriebe, und \u00fcber 90 Prozent der gesamten Produktion. Die einzelbetrieblichen Einkommensergebnisse st\u00fctzen sich also auf eine Referenz ab, die fast die ganze Landwirtschaft abdeckt. Die Ergebnisse der zentralen Auswertung von Buchhaltungsdaten werden j\u00e4hrlich im Agrarbericht des Bundesamtes f\u00fcr Landwirtschaft und noch detaillierter im Grundlagenbericht der Agroscope Reckenholz-T\u00e4nikon publiziert. Im Agrarbericht werden die durchschnittlichen Einkommen aller Betriebe sowie nach Regionen, Betriebstypen und Quartilen dargestellt. Dar\u00fcber hinaus informiert der Agrarbericht auch \u00fcber die ausserhalb der Landwirtschaft erzielten Einkommen. Zusammen mit den Einkommen aus der Landwirtschaft ergibt sich daraus das Gesamteinkommen einer Bauernfamilie. Die Lebensverh\u00e4ltnisse in der Landwirtschaft im Vergleich zur \u00fcbrigen Bev\u00f6lkerung k\u00f6nnen ausserdem mit den im Agrarbericht 2010 publizierten Zahlen zu Haushaltseinkommen und -ausgaben aus der Haushaltbudgeterhebung des Bundesamtes f\u00fcr Statistik eingesch\u00e4tzt werden.</p><p>Ein Element der Berichterstattung im Agrarbericht stellt auch die Gegen\u00fcberstellung des b\u00e4uerlichen Arbeitsverdienstes und des Vergleichseinkommens dar, wie sie in der Nachhaltigkeitsverordnung in Artikel\u00a04 Absatz\u00a02 Buchstabe\u00a0a verlangt wird. Grundlage daf\u00fcr ist Artikel\u00a05 Absatz\u00a01 des Landwirtschaftsgesetzes (LwG; SR 910.1). Gem\u00e4ss diesem Artikel wird mit den Massnahmen des Gesetzes angestrebt, \"dass nachhaltig wirtschaftende und \u00f6konomisch leistungsf\u00e4hige Betriebe im Durchschnitt mehrerer Jahre Einkommen erzielen k\u00f6nnen, die mit den Einkommen der \u00fcbrigen erwerbst\u00e4tigen Bev\u00f6lkerung in der Region vergleichbar sind\". Aus der Formulierung wird klar, dass f\u00fcr diese Gegen\u00fcberstellung nur \"leistungsf\u00e4hige Betriebe\", also nur ein Teil aller Betriebe, herangezogen werden sollen. In der Botschaft zur Agrarpolitik 2002 wurde zu Artikel\u00a05 LwG (Botschaft zur Reform der Agrarpolitik: Zweite Etappe; Agrarpolitik 2002; 96.060, Seite 92) festgehalten, dass der damalige Anteil der Betriebe, die den Vergleichslohn erreichten oder \u00fcberschritten, den Massstab f\u00fcr die Beurteilung bilden soll. Dies waren, je nach Region und Jahr, zwischen etwa 5 und 20 Prozent der Betriebe.</p><p>Zurzeit wird das System zur Auswahl der Referenzbetriebe \u00fcberarbeitet, um die heute bereits gute Repr\u00e4sentativit\u00e4t weiter zu verbessern.</p><p>Der Bundesrat ist der Ansicht, dass die Anliegen der Motion erf\u00fcllt sind, und sieht keinen weiteren Handlungsbedarf.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1305072000000)\/","SubmittedBy":"Kunz Josef","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1323648000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"55","Category":null,"Modified":"\/Date(1779232656493)\/","SubmissionDate":"\/Date(1300320000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4817,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Landwirtschaft"}}