{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113369,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113369,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113369,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113369,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113369,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113369,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113369,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113369,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113369,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113369,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113369,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113369,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113369,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113369,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113369,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113369,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113369,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20113369,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"11.3369","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Neue Partnerschaften mit Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt zu pr\u00fcfen, wie in der Entwicklungszusammenarbeit vermehrt Partnerschaften in den Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern aufgebaut und gepflegt werden k\u00f6nnen. Neuen Partnerschaften sollen wirtschaftliche, geografische, sicherheits- oder migrationspolitische \u00dcberlegungen zugrunde liegen. Ausserdem soll gepr\u00fcft werden, wie der Privatsektor in den jeweiligen L\u00e4ndern st\u00e4rker eingebunden werden kann, da dieser einen immer bedeutenderen Einfluss auf aufstrebende L\u00e4nder hat.</p>","ReasonText":"<p>Die Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4nder gewinnen f\u00fcr die Stabilit\u00e4t und Dynamik der Weltwirtschaft an Bedeutung. Sie sind entscheidend f\u00fcr die Integration der Entwicklungsregionen in die globalen Kapital-, G\u00fcter- und Dienstleistungsm\u00e4rkte und besitzen eine regionale Lokomotivfunktion; sie sind Motoren der regionalen Kooperation und Integration und haben f\u00fcr uns eine wichtige migrations- und sicherheitspolitische Bedeutung. Im Rahmen der globalen Zukunftssicherung sind sie unverzichtbare Partner der Industriel\u00e4nder, um eine Trendwende beim Weltproblem Armut sowie eine Umkehr im globalen Ressourcenverbrauch und einen effektiven Schutz des globalen \u00d6kosystems zu erzielen. Aus diesen Gr\u00fcnden kommt einer Partnerschaft zwischen Industrie- und Schwellenl\u00e4ndern wachsende Bedeutung zu. Hier wird vor allem nach neuen Anforderungen an die schweizerische Partnerschaft mit Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern gefragt.</p><p>Angesichts des internationalen Wettbewerbs und der knappen \u00f6ffentlichen Ressourcen ist es wichtig, dass die schweizerischen ausw\u00e4rtigen Politiken mit den Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern intensiver zusammenarbeiten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Anliegen des Postulats. Die aussenpolitischen Berichte des Bundesrates (2009, 2010) zeigen auf, wie die weltwirtschaftliche und -politische Bedeutung der Schwellen- und Entwicklungsl\u00e4nder in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Sie sind unerl\u00e4ssliche Partner, um globale Herausforderungen wie Klimawandel, zunehmende Ressourcenknappheiten, Trinkwasserknappheit, Pandemien usw. bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen. Wie andere L\u00e4nder braucht auch die Schweiz starke und stabile Partner, die wirkungsvolle Beitr\u00e4ge zur Bew\u00e4ltigung globaler Herausforderungen erbringen k\u00f6nnen. Die Schweiz arbeitet deshalb im Rahmen der wirtschafts- und handelspolitischen Massnahmen sowie mit ausgew\u00e4hlten Programmen (Klima, Wasser, Migration, Ern\u00e4hrungssicherheit) mit L\u00e4ndern mittleren Einkommens zusammen.</p><p>Die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Verh\u00e4ltnisse sind in den Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern recht unterschiedlich. Die Formen der Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft, Forschungszentren und staatlichen Beh\u00f6rden sind dementsprechend unterschiedlich zu gestalten.</p><p>Forschung und Innovation sind f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung unerl\u00e4sslich. Angesichts der Verschiebung der weltwirtschaftlichen und -politischen Kr\u00e4fte und der rasch wachsenden Anforderungen einer global nachhaltigen Entwicklung wird die Zusammenarbeit des Bundes mit Schweizer Kompetenzzentren, Forschungseinrichtungen und Hochschulen sowie mit den Forschungspartnern in Schwellenl\u00e4ndern weiter an Bedeutung zunehmen.</p><p>Die Zusammenarbeit mit privatwirtschaftlichen Akteuren ist auch in der Entwicklungspolitik des Bundes wichtig. Privatwirtschaftliche Unternehmen verf\u00fcgen \u00fcber spezialisiertes Fachwissen, Ressourcen und Technologien. Die Zusammenarbeit mit dem Privatsektor geh\u00f6rt zu den Kernaufgaben der wirtschafts- und handelspolitischen Massnahmen des Bundes. Im Rahmen der technischen Zusammenarbeit erfolgt mit gezielten Partnerschaften ebenfalls eine Zusammenarbeit mit dem Privatsektor. Sie ist auch ausserhalb der Gruppe der \u00e4rmsten L\u00e4nder relevant, um schweizerisches Know-how bestm\u00f6glich zu nutzen.</p><p>Partnerschaften mit Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern spielen bereits heute eine massgebliche Rolle in der Entwicklungszusammenarbeit. Der Bundesrat ist der Auffassung, dass das erhebliche Potenzial in den kommenden Jahren noch st\u00e4rker zu nutzen ist. Der Bundesrat wird das Anliegen des Postulats im Rahmen der Botschaft zur internationalen Zusammenarbeit 2013-2016 pr\u00fcfen und - wenn m\u00f6glich - die Zusammenarbeit auf weitere Themen ausweiten.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":18,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1309910400000)\/","SubmittedBy":"Schneider-Schneiter Elisabeth","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1338854400000)\/","ResponsibleDepartment":3,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDA","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8","Category":null,"Modified":"\/Date(1750809698003)\/","SubmissionDate":"\/Date(1302739200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4818,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik"}}