{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113537,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113537,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113537,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113537,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113537,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113537,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113537,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113537,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113537,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113537,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113537,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113537,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113537,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113537,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113537,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113537,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113537,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20113537,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"11.3537","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Bericht zur Situation der Frauen in der Landwirtschaft","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird gebeten, einen Bericht mit Daten \u00fcber die Situation von Frauen in der Schweizer Landwirtschaft vorzulegen. Insbesondere sind statistische Angaben zu folgenden Bereichen notwendig:</p><p>1. Wie viele Betriebe sind im Besitz von Frauen? Wie viele werden von ihnen gef\u00fchrt? Wie viele Frauen sind rechtlich mit ihrem Mann gleichgestellte Partnerinnen in der Betriebsf\u00fchrung und als solche sozialversicherungstechnisch registriert? Wie ist die rechtliche Situation der \u00fcbrigen B\u00e4uerinnen innerhalb der Betriebe?</p><p>2. Wie hoch ist der Anteil, den die B\u00e4uerinnen zum steuerbaren Einkommen der Familien beitragen?</p><p>3. Wie kann die bisher unbezahlte Arbeit von Frauen (u. a. Direktvermarktung, Agrotourismus, Gem\u00fcseg\u00e4rten, Haus- und Familienarbeit) auf dem Betrieb angemessen erfasst und u. a. f\u00fcr die Berechnung der Standards-Arbeitskraft einbezogen werden?</p><p>4. Wie sind Frauen in der Landwirtschaft \u00f6konomisch, sozial und rechtlich abgesichert?</p><p>5. Wie ist der Landbesitz in der Schweiz nach Frauen und M\u00e4nnern verteilt? Wie viele Bauernbetriebe werden an weibliche Nachkommen \u00fcbertragen?</p>","ReasonText":"<p>Frauen leisten in der Schweizer Landwirtschaft einen wichtigen Beitrag. Viele B\u00e4uerinnen und Landfrauen sind dabei einer dreifachen Belastung ausgesetzt: Neben der Arbeit auf dem Betrieb gehen viele einer ausserbetrieblichen T\u00e4tigkeit nach und sind f\u00fcr die Familien- und Haushaltsarbeit verantwortlich. Diese hohe Arbeitsleistung von Frauen wird jedoch bisher kaum anerkannt. B\u00e4uerinnen sind in der Landwirtschaft sowohl \u00f6konomisch, sozial wie rechtlich gegen\u00fcber den M\u00e4nnern benachteiligt. Konkret die Folgen davon sind: Im Falle einer Scheidung bleiben Land und Betrieb im Besitz des Mannes, w\u00e4hrend die Frau oft leer ausgeht, selbst wenn z. B. ihr Einkommen den landwirtschaftlichen Betrieb jahrelang quersubventioniert hat. Auch stellt der Landwirtschaftsbericht 2010 eine deutliche Verschlechterung der Gesundheitssituation von B\u00e4uerinnen und Landfrauen fest. Um diese Situation verbessern zu k\u00f6nnen, braucht es u. a. eine ad\u00e4quate statistische Erfassung der Situation. Erstaunlicherweise liegen jedoch kaum Zahlen vor. Weder k\u00f6nnen klare Angaben zum Besitz von Frauen an Land und Betrieb gemacht werden, noch sagen die Schweizer Statistiken etwas \u00fcber den Anteil aus, den Frauen mit ihrer Arbeit - inner- wie ausserbetrieblich - zum Familieneinkommen in der Landwirtschaft beitragen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Gem\u00e4ss der Verordnung \u00fcber die Beurteilung der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft (SR 919.118) hat das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft die Aufgabe, die \u00f6konomische, soziale und \u00f6kologische Lage in der Landwirtschaft zu untersuchen und \u00fcber die Ergebnisse im Agrarbericht Bericht zu erstatten. Im Rahmen dieser Untersuchungen wurde im Jahr 2002 ein Projekt zur Rolle der Frauen in der Landwirtschaft durchgef\u00fchrt. Die Ergebnisse wurden im Agrarbericht 2002 ver\u00f6ffentlicht.</p><p>Im Rahmen der Evaluation der Agrarpolitik f\u00fchrt das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft zusammen mit der Eidgen\u00f6ssischen Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-T\u00e4nikon 2012 erneut eine Studie \u00fcber die Frauen in der Landwirtschaft durch. Darin werden auch die im Postulat aufgeworfenen Fragen behandelt. Die Resultate werden im Agrarbericht 2012 publiziert. Die Studie dient ebenfalls als Grundlage f\u00fcr die Umsetzung einer Empfehlung des Ausschusses \"Committee on the Elimination of Discrimination against Women (Cedaw)\" aus dem Jahr 2009 \u00fcber die Situation der Frauen in der Schweizer Landwirtschaft (Uno/Cedaw/C/CHE/CO/3 \u00a7 39-40, \"Die Frauen im l\u00e4ndlichen Raum\"). Die Schweiz soll in ihrem periodischen Bericht 2014 an die Cedaw zu diesem Thema eine Untersuchung vorstellen. Diese ist Teil des \"Cedaw-Aktionsplanes\" der Bundesverwaltung, der vom Eidgen\u00f6ssischen B\u00fcro f\u00fcr die Gleichstellung von Frau und Mann geleitet wird.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":18,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1315353600000)\/","SubmittedBy":"Graf Maya","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1401667200000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|28|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1750808481443)\/","SubmissionDate":"\/Date(1308096000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4819,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Soziale Fragen|Landwirtschaft"}}