{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113660,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113660,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113660,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113660,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113660,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113660,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113660,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113660,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113660,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113660,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113660,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113660,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113660,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113660,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113660,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113660,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113660,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20113660,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"11.3660","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Rahmenlehrplan Berufsmaturit\u00e4t. Warum keine eigenst\u00e4ndige Ausrichtung f\u00fcr Chemie und Life Sciences?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>1. Warum sieht die Projektvorgabe f\u00fcr den Rahmenlehrplan Berufsmaturit\u00e4t (RLP-BM) f\u00fcr den Bereich Chemie/Life Sciences keine eigenst\u00e4ndige BM-Ausrichtung vor, die ad\u00e4quat und ohne Kompromisse auf den FH-Studienbereich Chemie und Life Sciences vorbereitet?</p><p>2. Warum werden die deutlich ge\u00e4usserten Ausbildungsbed\u00fcrfnisse der Chemie/Life Sciences-Branche, die eine der wertsch\u00f6pfungsst\u00e4rksten und innovativsten Industrien der Schweiz darstellt, die im ganzen Land vertreten ist und die mittlerweile zur wichtigsten Exportbranche geworden ist, ignoriert?</p><p>3. Ist der Bundesrat nicht der Meinung, dass nur eine eigenst\u00e4ndige BM-Ausrichtung Chemie/Life Sciences sicherzustellen vermag, dass die in den FH-Studieng\u00e4ngen Chemie und Life Sciences Studierenden ein solides, interdisziplin\u00e4res Wissen in Biologie, Chemie und Mathematik als ad\u00e4quate Vorbildung ausweisen?</p><p>4. Widerspricht der Vorschlag der Projekt-Steuergruppe, Chemie/Life Sciences der BM-Ausrichtung Technik und Architektur zuzuordnen und bei der Ausgestaltung des Schwerpunktfachs Naturwissenschaften regional differenzierte Anforderungsniveaus zuzulassen, nicht diametral der Zielsetzung der BM-Verordnung, die Berufsmaturit\u00e4ten inhaltlich gesamtschweizerisch einheitlich zu regeln?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Berufsmaturit\u00e4t ist zusammen mit den Fachhochschulen eine wesentliche Grundlage f\u00fcr die Einbettung der Berufsbildung in das schweizerische Bildungssystem. Diese Kombination erm\u00f6glicht auch in der Berufsbildung ein durchg\u00e4ngiges Bildungsangebot von der beruflichen Grundbildung bis in den Hochschulbereich.</p><p>Die 1994 eingef\u00fchrte Berufsmaturit\u00e4t hat sich rasch zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Mit der 2009 erlassenen Berufsmaturit\u00e4tsverordnung erfolgte eine umfassende Anpassung an das Berufsbildungsgesetz, das seit 2004 in Kraft ist. Zentraler Punkt der neuen Berufsmaturit\u00e4tsverordnung ist eine gr\u00f6ssere Flexibilit\u00e4t und Durchl\u00e4ssigkeit der Angebote.</p><p>1. Vertreterinnen und Vertreter von Bund, Kantonen, Organisationen der Arbeitswelt und Fachhochschulen haben die Ausrichtungen der Berufsmaturit\u00e4t gemeinsam festgelegt. Sie haben sich dabei einerseits an den rund 230 beruflichen Grundbildungen orientiert und andererseits an den \u00fcber 200 Bachelor-Studieng\u00e4ngen der Fachhochschulen.</p><p>2. Die Anforderungen aus dem Bereich \"Chemie und Life Sciences\" an die F\u00e4cherverteilung wiesen in weiten Teilen eine \u00dcberschneidung mit den Bereichen \"Technik und IT\" sowie \"Architektur, Bau- und Planungswesen\" auf. Bei der Festlegung der Ausrichtungen wurden auch die Zahlen der Berufsmaturit\u00e4tsabsolventinnen und -absolventen ber\u00fccksichtigt: Im Jahr 2010 kamen knapp 2 Prozent aus dem Bereich \"Chemie und Life Sciences\".</p><p>3. Mit der gew\u00e4hlten Ausrichtung \"Technik, Architektur und Life Sciences\" ist auch in den Bereichen Chemie und Life Sciences eine ad\u00e4quate Vorbereitung der Berufsmaturandinnen und Berufsmaturanden auf ein sp\u00e4teres Fachhochschulstudium sichergestellt. Sie erwerben nebst Fachwissen auch die F\u00e4higkeit zu f\u00e4cher\u00fcbergreifendem Arbeiten und selbstst\u00e4ndigem Lernen. Ausserdem ist eine wirtschaftliche Durchf\u00fchrung des Berufsmaturit\u00e4tsunterrichtes m\u00f6glich.</p><p>4. Die Mindestanforderungen gem\u00e4ss Rahmenlehrplan f\u00fcr die Berufsmaturit\u00e4t sind schweizweit einheitlich und sollen ein landesweites Angebot erm\u00f6glichen. Der Vorschlag, regional unterschiedliche Umsetzungen zuzulassen, wurde vom Steuerorgan (Bundesamt f\u00fcr Berufsbildung und Technologie und Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren) nicht aufgenommen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1313539200000)\/","SubmittedBy":"Fetz Anita","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1316390400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":null,"Modified":"\/Date(1779232710933)\/","SubmissionDate":"\/Date(1308268800000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":4819,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}