{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113664,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113664,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113664,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113664,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113664,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113664,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113664,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113664,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113664,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113664,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113664,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113664,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113664,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113664,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113664,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113664,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113664,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20113664,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"11.3664","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Grausame und unwirksame Jagd auf streunende Katzen verbieten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament eine Teilrevision des Jagdgesetzes (JSG), insbesondere von Artikel\u00a05 Absatz\u00a03 Buchstabe\u00a0a, vorzulegen, mit dem Ziel, die Jagd auf verwilderte oder streunende Katzen zu verbieten.</p><p>Alternativen zur Jagd, beispielsweise Sterilisations- und Kastrationskampagnen, m\u00fcssen vorgesehen werden.</p><p>Ausnahmen vom Verbot k\u00f6nnen im \u00f6ffentlichen Interesse, besonders in sanitarischen Notsituationen (z. B. bei Tollwutepidemien), genehmigt werden.</p>","ReasonText":"<p>Dieser Motion geht eine Petition des Verbandes \"SOS Chats\" in Noiraigue/NE voraus, mit der ein absolutes Verbot der Jagd auf streunende Katzen gefordert wird und die von mehr als 12 000 Menschen unterschrieben wurde. Im JSG ist die Jagd w\u00e4hrend des ganzen Jahres erlaubt, um zu verhindern, dass sich die Katzen zu stark vermehren und damit der Flora und Fauna schaden.</p><p>Es gilt festzuhalten, dass in der Schweiz und in den europ\u00e4ischen Nachbarl\u00e4ndern Methoden zur Bek\u00e4mpfung von Sch\u00e4den, die von Tieren verursacht werden, nur selektiv eingesetzt werden d\u00fcrfen, und dass diese Methoden im Verh\u00e4ltnis zum verursachten Schaden stehen m\u00fcssen. Ausserdem d\u00fcrfen die Tiere nicht schlecht behandelt werden, und es d\u00fcrfen keine Gr\u00e4ueltaten an ihnen ver\u00fcbt werden.</p><p>Doch ist die Zahl von Katzen, die von Sch\u00fcssen verst\u00fcmmelt wurden und Qualen erleiden m\u00fcssen, die eines modernen und zivilisierten Landes unw\u00fcrdig sind, sehr hoch. Oftmals findet die Jagd auch in st\u00e4dtischen Gebieten statt, was f\u00fcr die Sicherheit und die Ruhe der Einwohnerinnen und Einwohner eine Gefahr darstellt.</p><p>Zudem wird das traditionelle Halsband nach und nach durch die neuen Mittel zur Identifizierung von Hauskatzen, wie durch den Mikrochip, ersetzt. So wird es zunehmend schwieriger, Hauskatzen von streunenden Katzen zu unterscheiden, wodurch die Jagd stark vom Zufall bedingt ist.</p><p>Die Verh\u00e4ltnism\u00e4ssigkeit dieser Methode ist ebenfalls sehr fragw\u00fcrdig. Wie \"SOS Chats\" betont, w\u00e4re es weit wirksamer und weniger grausam, die Tiere einzufangen und zu sterilisieren, um ihre Vermehrung zu verhindern.</p><p>Zuletzt sei angef\u00fchrt, dass die verwilderte Hauskatze in Frankreich von der Liste der jagdbaren Arten (Beschluss vom 26. Juni 1987, mit dem die Liste der jagdbaren Wildtiere festgelegt wurde) und der Liste der als sch\u00e4dlich eingestuften Tierarten (Beschluss vom 30. September 1988, mit dem die Liste der als sch\u00e4dlich eingestuften Tierarten festgelegt wurde) entfernt wurde.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Artikel\u00a05 des Bundesgesetzes \u00fcber die Jagd und den Schutz wildlebender S\u00e4ugetiere und V\u00f6gel (JSG; SR 922.0) regelt, welche Tierarten gejagt werden d\u00fcrfen. Verwilderte Hauskatzen, also Katzen, die unabh\u00e4ngig von der Pflege und Obhut des Menschen leben, k\u00f6nnen ganzj\u00e4hrig gejagt werden. Dies ist aus zwei Gr\u00fcnden angezeigt: Erstens bedrohen verwilderte Hauskatzen die einheimische Wildkatze durch eine Vermischung des Erbgutes (genetische Hybridisierung); zweitens stellen verwilderte Hauskatzen eine beachtliche Gefahr f\u00fcr V\u00f6gel, Feldhasen und Reptilien dar.</p><p>Der Abschuss von verwilderten Hauskatzen ist nun, anders als es die Motion darstellt, keinesfalls h\u00e4ufig. Gem\u00e4ss den Kantonen stellen verwilderte Hauskatzen heutzutage nur ein punktuelles Problem dar.</p><p>Der Abschuss verwilderter Hauskatzen kann durch die kantonalen Jagdverwaltungen, die Polizei oder die kantonalen Veterin\u00e4r\u00e4mter angeordnet werden. Einf\u00e4nge mit Kastenfallen sind schwierig, da sich solche Katzen nur schwer einfangen lassen. Die Einschr\u00e4nkung auf beh\u00f6rdlich angeordnete Kampagnen zum Einfang und zur Sterilisation verwilderter Hauskatzen w\u00fcrde einen unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig grossen Aufwand und hohe Kosten verursachen. Es soll den Kantonen deshalb freigestellt bleiben, wie sie mit dem Problem verwilderter Hauskatzen umgehen. Viele Kantone haben bereits heute den Abschuss auf Aufsichtsorgane eingeschr\u00e4nkt.</p><p>Der Bundesrat erachtet deshalb ein bundesrechtliches Verbot des Abschusses verwilderter Hauskatzen nicht als sinnvoll. Dieses w\u00fcrde einen unn\u00f6tigen \u00dcbergriff in die kantonale Hoheit im Jagdbereich darstellen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1314144000000)\/","SubmittedBy":"Barthassat Luc","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1371600000000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52","Category":null,"Modified":"\/Date(1690536236507)\/","SubmissionDate":"\/Date(1308268800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4819,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt"}}