{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113685,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113685,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113685,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113685,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113685,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113685,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113685,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113685,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113685,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113685,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113685,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113685,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113685,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113685,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113685,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113685,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113685,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20113685,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"11.3685","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Freiz\u00fcgigkeit zwischen den Kantonen f\u00fcr Studierende in der h\u00f6heren Berufsbildung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) arbeitet zurzeit eine interkantonale Vereinbarung aus, die es Studierenden der h\u00f6heren Fachschulen erm\u00f6glichen soll, ihre Ausbildung in einem beliebigen Kanton zu absolvieren. Die beteiligten Parteien (Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt) suchen gleichzeitig nach L\u00f6sungen f\u00fcr die Finanzierung von und die Freiz\u00fcgigkeit bei Vorbereitungskursen.</p><p>Hat der Bundesrat einen \u00dcberblick \u00fcber das Angebot der verschiedenen Bildungsg\u00e4nge?</p><p>Ist die indirekte Finanzierung des Bundes wirksam; und k\u00f6nnen durch sie Doppelspurigkeiten oder deutliche Kostenunterschiede f\u00fcr Studierende in diesen Bildungsg\u00e4ngen vermieden werden?</p>","ReasonText":"<p>Die h\u00f6here Berufsbildung ist ein wichtiger Bestandteil der terti\u00e4ren Bildung in der Schweiz. Die enge Verkn\u00fcpfung von Theorie und Praxis und die Arbeitsmarkttauglichkeit der Absolventinnen und Absolventen zeigen, dass die schweizerischen Institutionen und Unternehmen einen hohen Bedarf an Qualifikationen dieser Art haben.</p><p>Deshalb ist es unerl\u00e4sslich, dass die Bundesbeh\u00f6rden eine Koordination der Berufsbildungsm\u00f6glichkeiten auf Terti\u00e4rstufe B gew\u00e4hrleisten und daf\u00fcr eine wirksame finanzielle Unterst\u00fctzung sicherstellen.</p><p>Die Wahlfreiheit der Studierenden bez\u00fcglich ihres Ausbildungsortes, wie sie bereits auf Terti\u00e4rstufe A existiert, ist w\u00fcnschenswert. Entscheidend ist jedoch, dass diese von flankierenden Massnahmen begleitet wird. Insbesondere die Ausbildungsgeb\u00fchren m\u00fcssen einheitlich und transparent gestaltet sein. Eine gleichm\u00e4ssige geografische Verteilung der unterschiedlichen Ausbildungsangebote ist ebenso erforderlich wie die N\u00e4he zum jeweiligen wirtschaftlichen und sozialen Umfeld.</p><p>Mittels der finanziellen Unterst\u00fctzung, die der Bund den Fachschulen auf Terti\u00e4rstufe B gew\u00e4hrt, muss er nicht nur f\u00fcr die Einhaltung von Mindeststandards in Bezug auf die Qualit\u00e4t der Ausbildung sorgen, sondern auch gew\u00e4hrleisten, dass das Ausbildungsangebot auf nationaler Ebene tats\u00e4chlich koh\u00e4rent ist. Er muss demnach Doppelspurigkeiten vermeiden, darauf achten, dass sich die angebotenen Ausbildungsm\u00f6glichkeiten erg\u00e4nzen, und gew\u00e4hrleisten, dass diese den Bed\u00fcrfnissen der Institutionen und der Unternehmen in der gesamten Schweiz gerecht werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Angebote der h\u00f6heren Berufsbildung sind das Resultat der Bed\u00fcrfnisse der Wirtschaft nach ad\u00e4quat und exzellent qualifizierten Berufsleuten und damit ein Abbild der unterschiedlichen Branchentraditionen. Durch den konsequenten Einbezug der Wirtschaft orientieren sich die Angebote der h\u00f6heren Berufsbildung stark am Arbeitsmarkt. Die Schweiz hat damit ein einzigartiges System der berufspraktischen und arbeitsmarktorientierten Terti\u00e4rbildung.</p><p>1. Steuerungsdaten zu den Kosten und der Finanzierung der h\u00f6heren Berufsbildung sind erst in Ans\u00e4tzen vorhanden. Zwei Untersuchungen im Auftrag des Bundesamts f\u00fcr Berufsbildung und Technologie aus den Jahren 2008/2009 haben erste Tendenzen aufgezeigt:</p><p>- Vollzeitbildungsg\u00e4nge der h\u00f6heren Fachschulen werden im Durchschnitt in \u00e4hnlichem Ausmass von der \u00f6ffentlichen Hand unterst\u00fctzt wie die Hochschulen. Den gr\u00f6ssten Teil der Kosten \u00fcbernehmen Bund und Kantone.</p><p>- Berufsbegleitende Bildungsangebote werden zu einem grossen Teil durch die Studierenden selbst finanziert. Dies kann erstens damit erkl\u00e4rt werden, dass die Kosten, die beim Bildungsanbieter anfallen, niedriger sind als bei Vollzeitbildungsg\u00e4ngen und dass damit auch die absolute finanzielle Belastung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer f\u00fcr allf\u00e4llige Kursgelder und Pr\u00fcfungsgeb\u00fchren niedriger ausf\u00e4llt. Zweitens verf\u00fcgen Studierende in diesen Bildungsangeboten in der Regel \u00fcber ein Einkommen, das ihnen erlaubt, sich substanziell an den Ausbildungskosten zu beteiligen. Drittens werden Studierende in einem berufsbegleitenden Studium teilweise auch von ihren Arbeitgebern finanziell oder mittels Zeitarrangements unterst\u00fctzt. Viertens besteht neben der steuerlichen Abzugsf\u00e4higkeit von Ausbildungskosten der Betriebe auch f\u00fcr die Studierenden in vielen Kantonen die M\u00f6glichkeit, die individuellen Kosten f\u00fcr eine h\u00f6here Berufsbildung als Weiterbildungskosten von der Einkommenssteuer abzuziehen. Zurzeit befindet sich eine Vorlage f\u00fcr eine harmonisierte, umfassendere steuerliche Abzugsm\u00f6glichkeit von Bildungsaufwendungen bei der direkten Bundessteuer in parlamentarischer Beratung.</p><p>Bund, Kantone und die Organisationen der Arbeitswelt sind daran, Entscheidungsgrundlagen f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Finanzierung der h\u00f6heren Berufsbildung zu erarbeiten. Zurzeit sind entsprechende Untersuchungen \u00fcber die Finanzierung der h\u00f6heren Berufsbildung und eine Verfeinerung der Datenerhebungen im Gange.</p><p>2. Was die Beteiligung des Bundes an den Berufsbildungskosten betrifft, so brachte das 2004 in Kraft gesetzte neue Berufsbildungsgesetz eine \u00c4nderung der Berufsbildungsfinanzierung mit sich. Leistungsorientierte Pauschalen des Bundes an die Kantone l\u00f6sten die bisherigen aufwandorientierten Beitr\u00e4ge ab.</p><p>Das neue Finanzierungssystem durch den Bund bew\u00e4hrt sich. Den Kantonen wird ein selbstverantwortlicher, gezielter Mitteileinsatz erm\u00f6glicht, da die Bundessubventionen nicht mehr an bestimmte Angebote oder Investitionen gebunden sind. Gerade im Hinblick auf die h\u00f6here Berufsbildung k\u00f6nnen die Kantone selbst entscheiden, welche Angebote sie in welchem Umfang unterst\u00fctzen. Das gegenw\u00e4rtig im Ratifizierungsprozess befindliche interkantonale Abkommen zur Finanzierung der Bildungsg\u00e4nge der h\u00f6heren Fachschulen wird zu einer verst\u00e4rkten gesamtschweizerischen Koordination beitragen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1313539200000)\/","SubmittedBy":"Maire Jacques-Andr\u00e9","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1371772800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":null,"Modified":"\/Date(1690486918483)\/","SubmissionDate":"\/Date(1308268800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4819,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}