{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113688,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113688,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113688,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113688,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113688,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113688,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113688,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113688,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113688,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113688,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113688,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113688,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113688,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113688,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113688,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113688,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113688,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20113688,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"11.3688","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Studiengeb\u00fchren. Gleichbehandlung der Studierenden auf Stufe Terti\u00e4r A und Terti\u00e4r B","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Studierende an unseren Hochschulen bezahlen grosso modo gleich hohe Studiengeb\u00fchren. Auch die Stipendienregelungen sollen angeglichen werden (Konkordat). Die Crus und die SUK sind hier koordinierend engagiert. Im Bereich Terti\u00e4r B scheint die Situation anders. Mit der Einbettung der sozialen und musischen Berufe ins Berufsbildungssystem ist die Situation noch komplexer geworden, und von einer Gleichbehandlung der Studierenden bez\u00fcglich Studiengeb\u00fchren kann nicht gesprochen werden.</p><p>Ich bitte den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen.</p><p>Wie sieht die Situation bei den Studiengeb\u00fchren auf Stufe Terti\u00e4r B aus:</p><p>- generell?</p><p>- an den \u00f6ffentlichen h\u00f6heren Fachschulen?</p><p>- an den privaten h\u00f6heren Fachschulen?</p><p>- an h\u00f6heren Fachschulen von OdAs?</p><p>Wie sieht die Situation aus bei den Geb\u00fchren f\u00fcr</p><p>- die Vorbereitungskurse f\u00fcr einen Abschluss auf Stufe Terti\u00e4r B?</p><p>- Berufspr\u00fcfungen? </p><p>- h\u00f6here Fachpr\u00fcfungen?</p><p>Sieht er einen Handlungsbedarf z. B. bez\u00fcglich Erarbeitung von Kriterien, die die Gleichbehandlung aller Studierenden auf der Terti\u00e4rstufe, also A und B, garantieren? Ist er in diesem Sinn schon aktiv?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Finanzierung der h\u00f6heren Berufsbildung wird von privater und \u00f6ffentlicher Seite getragen. Studierende und Arbeitgeber sind massgeblich beteiligt. Bund und Kantone beteiligen sich in unterschiedlichem Ausmass sowohl an der Finanzierung der eidgen\u00f6ssischen Pr\u00fcfungen wie auch der h\u00f6heren Fachschulen. Diese Heterogenit\u00e4t zeigt sich in unterschiedlichen Studiengeb\u00fchren.</p><p>2009 gaben Bund und Kantone insgesamt 492 Millionen Franken f\u00fcr die h\u00f6here Berufsbildung aus. 347 Millionen Franken entfielen auf Bildungsg\u00e4nge der h\u00f6heren Fachschulen, 145 Millionen Franken auf Vorbereitungskurse f\u00fcr eidgen\u00f6ssische Pr\u00fcfungen und die berufsorientierte Weiterbildung.</p><p>Die Bildungsg\u00e4nge der h\u00f6heren Fachschulen haben sich als anspruchsvolle praxis- und arbeitsmarktorientierte Bildungsangebote auf Terti\u00e4rstufe bew\u00e4hrt. Heute gibt es 31 eidgen\u00f6ssisch anerkannte Rahmenlehrpl\u00e4ne mit 47 Fachrichtungen und \u00fcber 400 Bildungsg\u00e4ngen. Die H\u00f6he der Studiengeb\u00fchren ist sehr unterschiedlich - eine repr\u00e4sentative \u00dcbersicht liegt bisher nicht vor.</p><p>Erste Untersuchungen im Auftrag des Bundesamtes f\u00fcr Berufsbildung und Technologie zeigen jedoch, dass Vollzeitbildungsg\u00e4nge an h\u00f6heren Fachschulen durchschnittlich in \u00e4hnlichem Mass von der \u00f6ffentlichen Hand finanziert werden wie Hochschulstudieng\u00e4nge. Die Subventionsanteile reichen von 50 Prozent im technischen Bereich bis zu \u00fcber 90 Prozent im Bereich der Landwirtschaft und der Gesundheit.</p><p>Anders sieht es bei den berufsbegleitenden Bildungsangeboten aus: Hier tragen die Studierenden einen Grossteil der Ausbildungskosten selber. Sie verf\u00fcgen in der Regel \u00fcber ein Einkommen und werden h\u00e4ufig auch durch den Arbeitgeber finanziell oder mittels Zeitarrangements unterst\u00fctzt. Die Subventionsanteile der \u00f6ffentlichen Hand sind auch hier unterschiedlich.</p><p>Nicht nur die Betriebe k\u00f6nnen die Ausbildungskosten steuerm\u00e4ssig in Abzug bringen, auch f\u00fcr die Studierenden besteht in vielen Kantonen die M\u00f6glichkeit, die Kosten f\u00fcr eine h\u00f6here Berufsbildung als Weiterbildungskosten von der Einkommenssteuer abzuziehen. Eine Vorlage f\u00fcr eine harmonisierte, umfassendere steuerliche Abzugsm\u00f6glichkeit von Bildungsaufwendungen bei der direkten Bundessteuer befindet sich zurzeit in parlamentarischer Beratung.</p><p>Bei den Geb\u00fchren f\u00fcr die eidgen\u00f6ssischen Berufs- und h\u00f6heren Fachpr\u00fcfungen sowie den Kosten f\u00fcr die entsprechenden Vorbereitungskurse ist die Situation ebenfalls sehr unterschiedlich. W\u00e4hrend die Subventionierung der Berufs- und h\u00f6heren Fachpr\u00fcfungen ausschliesslich \u00fcber den Bund l\u00e4uft, werden die vorbereitenden Kurse, die freiwillig und nicht reglementiert sind, teilweise von den Kantonen subventioniert.</p><p>Bestrebungen, im Bereich der h\u00f6heren Berufsbildung mehr Kostentransparenz zu schaffen, sind im Gang. Dazu geh\u00f6rt namentlich die von der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) initiierte neue interkantonale Vereinbarung \u00fcber die h\u00f6heren Fachschulen. Auf Bundesebene wurde zudem eine vertiefte Analyse des heutigen Finanzierungssystems veranlasst.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1313539200000)\/","SubmittedBy":"F\u00e4ssler-Osterwalder Hildegard","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1317340800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":null,"Modified":"\/Date(1779233228557)\/","SubmissionDate":"\/Date(1308268800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4819,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}