{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113721,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113721,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113721,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113721,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113721,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113721,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113721,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113721,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113721,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113721,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113721,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113721,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113721,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113721,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113721,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113721,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20113721,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20113721,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"11.3721","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Verbindung zwischen den Terti\u00e4rstufen B und A. Durchl\u00e4ssigkeit und internationale Stellung des Schweizer Bildungssystems","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Durch die demografische Entwicklung und die wirtschaftlich bedingten Migrationsbewegungen wird der grosse Beitrag evident, den Personen mit einem Terti\u00e4r-A-Abschluss leisten; hingegen sind Bildungsg\u00e4nge der Terti\u00e4rstufe B ausserhalb der Schweiz so gut wie gar nicht bekannt.</p><p>Was unternehmen die Bundesbeh\u00f6rden, damit die Wahrnehmung von Diplomen der Terti\u00e4rstufe B und der damit ausgewiesenen Qualifikationen sowohl national als auch international steigt?</p><p>Haben Personen, die auf Terti\u00e4rstufe B ein Diplom erworben haben und die ihre Ausbildung im gleichen Bereich auf Terti\u00e4rstufe A fortsetzen m\u00f6chten, die Gewissheit, dass ihre erbrachten Leistungen anerkannt werden?</p>","ReasonText":"<p>Aufgrund der wirtschaftlichen Globalisierung und der Personenfreiz\u00fcgigkeit in Europa zeichnet sich der internationale Charakter des Arbeitsmarktes immer deutlicher ab.</p><p>Der Bologna-Prozess hat zwar ein System f\u00fcr die internationale Vergleichbarkeit der Hochschulabschl\u00fcsse (Terti\u00e4rstufe A) geschaffen, jedoch mangelt es im Bereich der Abschl\u00fcsse der h\u00f6heren Berufsbildung (Terti\u00e4rstufe B) immer noch an Transparenz.</p><p>In diesem Zusammenhang f\u00e4llt es den Absolventinnen und Absolventen der Terti\u00e4rstufe B oftmals schwer zu erreichen, dass der Wert der Qualifikationen, die sie mit ihrem Diplom erworben haben, angemessen gesch\u00e4tzt und anerkannt wird - dies vor allem neben den Abschl\u00fcssen von schweizerischen und ausl\u00e4ndischen Hochschulen, die dank des Bologna-Prozesses als rechtsg\u00fcltig anerkannt werden.</p><p>Deshalb ist ein klarer und transparenter \u00dcbergang zwischen den Bildungsg\u00e4ngen auf Terti\u00e4rstufe A und Terti\u00e4rstufe B auf nationaler Ebene unabdingbar, um zu gew\u00e4hrleisten, dass die auf Terti\u00e4rstufe B erworbenen Qualifikationen sowohl in der Schweiz als auch im Ausland besser nachvollzogen und angemessen anerkannt werden. Diese sind in der direkt betroffenen schweizerischen Arbeitswelt relativ gut bekannt, ihnen fehlt es aber insbesondere auf internationaler Ebene an Ansehen und Anerkennung.</p><p>Deshalb ist dringend notwendig, dass das schweizerische System der h\u00f6heren Berufsbildung, deren Wert ausser Frage steht, mehr Anerkennung und insbesondere im Ausland an Wettbewerbsf\u00e4higkeit gewinnt.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Erfolg des Schweizer Berufsbildungssystems beruht auf seinem ausgepr\u00e4gten Bezug zum Arbeitsmarkt. Die daraus hervorgehende Vielzahl und Unterschiedlichkeit der Abschl\u00fcsse erschweren jedoch eine klare Positionierung der h\u00f6heren Berufsbildung ausserhalb der jeweiligen Branche, auf dem internationalen Arbeitsmarkt und in der internationalen Bildungssystematik.</p><p>Der Bund setzt sich zusammen mit den Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt ein, um die h\u00f6here Berufsbildung zu st\u00e4rken und die Vorteile und Eigenarten des Schweizer Systems international bekannter zu machen. Im Vordergrund stehen die Beteiligung am Kopenhagen-Prozess der Europ\u00e4ischen Union und die verst\u00e4rkte internationale Zusammenarbeit:</p><p>- Der Kopenhagen-Prozess zielt auf die F\u00f6rderung von Durchl\u00e4ssigkeit, Transparenz und Mobilit\u00e4t auf dem europ\u00e4ischen Arbeitsmarkt ab. Die Berufsbildungsabschl\u00fcsse sollen auf dem europ\u00e4ischen Arbeitsmarkt transparent und international vergleichbar werden. Die Schweiz - vertreten durch das Bundesamt f\u00fcr Berufsbildung und Technologie - beteiligt sich an diesem Prozess.</p><p>- Zudem soll allen Abschl\u00fcssen der h\u00f6heren Berufsbildung - entsprechend den Hochschulabschl\u00fcssen - ein Diploma Supplement in Englisch beigef\u00fcgt werden, das die Qualifikationen erl\u00e4utert. Dadurch sollen sich die erworbenen F\u00e4higkeiten rasch einordnen lassen.</p><p>- Die OECD widmet sich erstmals im Rahmen eines L\u00e4ndervergleichs dem Thema der h\u00f6heren Berufsbildung. Die Schweiz wurde aufgrund ihrer Vorbildfunktion und Einzigartigkeit 2011 als Pilotland f\u00fcr die Erhebung ausgew\u00e4hlt. Innerhalb des L\u00e4ndervergleiches kann die h\u00f6here Berufsbildung einem internationalen Fachpublikum pr\u00e4sentiert werden.</p><p>- Die Schweiz ist seit 2011 Vollmitglied des EU-Programms Lifelong Learning. Schweizer Verb\u00e4nde und Institutionen haben die M\u00f6glichkeit, selbst Projekte zu lancieren und die thematischen Schwerpunkte mitzubestimmen. Im Rahmen des Bildungsaustausches k\u00f6nnen die Vorz\u00fcge der h\u00f6heren Berufsbildung erfahrbar gemacht werden.</p><p>Was die Durchl\u00e4ssigkeit zwischen der h\u00f6heren Berufsbildung und den Hochschulen betrifft, so ist diese zurzeit unterschiedlich geregelt. F\u00fcr die Zulassung zu Bachelorstudieng\u00e4ngen an Fachhochschulen hat die Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz (KFH) Empfehlungen verabschiedet, die eine gesamtschweizerisch einheitliche Praxis und Durchl\u00e4ssigkeit sicherstellen. Dabei k\u00f6nnen erworbene Kompetenzen, F\u00e4higkeiten und Kenntnisse angerechnet und bis zu 50 Prozent der erforderlichen Studienleistungen auf Bachelorstufe ersetzt werden. An einigen kantonalen Universit\u00e4ten und den Eidgen\u00f6ssischen Technischen Hochschulen ist es m\u00f6glich, ohne Maturit\u00e4t zum Bachelorstudium zugelassen zu werden. Die Aufnahmebedingungen (Aufnahmepr\u00fcfung, Bewerbungsdossier usw.) variieren je nach Hochschule und Fakult\u00e4t.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1313539200000)\/","SubmittedBy":"Maire Jacques-Andr\u00e9","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1317340800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":null,"Modified":"\/Date(1779232660433)\/","SubmissionDate":"\/Date(1308268800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4819,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}