{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114024,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114024,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114024,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114024,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114024,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114024,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114024,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114024,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114024,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114024,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114024,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114024,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114024,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114024,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114024,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114024,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114024,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20114024,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"11.4024","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Intereurop\u00e4ische Vereinbarung zur Finanzierung von Studienpl\u00e4tzen ausl\u00e4ndischer Studierender","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt abzukl\u00e4ren, wie der Aufenthalt ausl\u00e4ndischer Studierender aus Nachbarstaaten finanziell abgegolten werden kann. Im Speziellen wird er beauftragt, mit unseren Nachbarstaaten Massnahmen zur Finanzierung zu pr\u00fcfen, die mit Artikel\u00a07 der Interkantonalen Universit\u00e4tsvereinbarung vergleichbar sind.</p>","ReasonText":"<p>Seit dem Studienjahr 1990/91 hat sich die Zahl ausl\u00e4ndischer Studierender mehr als verdoppelt. Nur schon von 2009/10 auf 2010/11 hat ihre Zahl um 8,3 Prozent zugenommen (BFS). Gem\u00e4ss dem Bericht zur sozialen Lage der Studierenden betrug der Gesamtanteil ausl\u00e4ndischer Studierender 2009 insgesamt 18 Prozent. Unterschiede zeigen sich zwischen Universit\u00e4ten und Fachhochschulen sowie bez\u00fcglich der Fachbereiche. Hohe Anteile ausl\u00e4ndischer Studierender finden sich vor allem in den Bereichen technische Wissenschaften, Exakte und Naturwissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaften (universit\u00e4re Ebene) als auch Design und Musik/Theater (Fachhochschulebene).</p><p>Diese Entwicklung stellt die Universit\u00e4ten und Fachhochschulen vor neue Herausforderungen. Fehlende Infrastruktur, Qualit\u00e4t der Lehrveranstaltungen sowie \u00fcberf\u00fcllte H\u00f6rs\u00e4le sind nur einige davon. Diese Herausforderungen h\u00e4ngen mit der Finanzierung der Studieng\u00e4nge zusammen. Die von ausl\u00e4ndischen Studierenden besetzten Pl\u00e4tze werden nicht durch die in der Interkantonalen Universit\u00e4tsvereinbarung vereinbarten Beitr\u00e4ge der zahlungspflichtigen Kantone beglichen. Den Universit\u00e4ten und Fachhochschulen entgehen Einnahmen, was sich negativ auf das Angebot und damit auch auf die Qualit\u00e4t der Bildungsinstitutionen auswirkt.</p><p>Um dieses Problem zu l\u00f6sen, soll der Bundesrat Massnahmen pr\u00fcfen, die zu einer intereurop\u00e4ischen Hochschulvereinbarung (analog zur Interkantonalen Universit\u00e4tsvereinbarung) f\u00fchren. In einer ersten Phase soll er dazu Verhandlungen mit den Nachbarstaaten aufnehmen, die am meisten Studierende in der Schweiz haben. Das sind Deutschland (Anteil an den ausl\u00e4ndischen Studierenden: 30,5 Prozent), Frankreich (12,1 Prozent) und Italien (8,5 Prozent). Ziel dieser Verhandlungen ist eine Vereinbarung \u00fcber die Finanzierungsbeitr\u00e4ge der Nachbarstaaten an die Schweizer Hochschulen. Nach einer Testphase soll sich die Schweiz um die Ausdehnung einer solchen intereurop\u00e4ischen Vereinbarung bem\u00fchen und allenfalls auch Verhandlungen mit nicht-europ\u00e4ischen Staaten aufnehmen, von denen ein hoher Anteil in der Schweiz studiert.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist der Ansicht, dass in der internationalen Mobilit\u00e4t von Studierenden f\u00fcr die Schweiz sowohl in wissenschaftlicher wie auch in wirtschaftlicher Hinsicht ein grosses Potenzial liegt. Der hohe Anteil an Studierenden in der Schweiz, welche ihren Hochschulzugang im Ausland erworben haben (Bildungsausl\u00e4nder), ist ein Qualit\u00e4tsmerkmal und zeugt vom international guten Ruf und der Attraktivit\u00e4t der Schweizer Hochschulen. Er tr\u00e4gt zudem wesentlich zur Sicherung des in Wirtschaft und Forschung ausgewiesenen Bedarfs an Fach- und Kaderkr\u00e4ften bei. In diesem Gesamtkontext m\u00fcssen deshalb m\u00f6gliche Massnahmen, welche eine Abgeltung eines Studienaufenthalts in der Schweiz zum Ziel haben, sorgf\u00e4ltig gepr\u00fcft werden. In Erf\u00fcllung des Postulates Bischofberger 10.3764 wird der Bundesrat im Rahmen der BFI-Botschaft 2013-2016 eine Bestandesaufnahme \u00fcber die bisherige Entwicklung und die aktuelle Situation der Bildungsausl\u00e4nder an Schweizer Universit\u00e4ten aufzeigen.</p><p>Die Einf\u00fchrung eines Abgeltungssystems im Sinne der Interkantonalen Universit\u00e4tsvereinbarung (IUV) mit unseren Nachbarstaaten, aus welchen die meisten Bildungsausl\u00e4nder stammen, und in einem zweiten Schritt mit weiteren Staaten, erscheint auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden schwerlich umsetzbar. Es darf in dieser Diskussion nicht vergessen werden, dass die IUV nicht prim\u00e4r geschlossen wurde, um den Standortkantonen der Hochschulen eine angemessene Abgeltung f\u00fcr das Studium von ausserkantonalen Studierenden zu verschaffen. Sie dient vielmehr dem Zweck, talentierten jungen Menschen aus allen Kantonen einen offenen und gleichberechtigten Zugang zu den Hochschulen zu garantieren. Beide Aspekte zusammen rechtfertigen den administrativen Aufwand, den ein solches interkantonales Abgeltungs- und Freiz\u00fcgigkeitssystem mit sich bringt. Ein \u00e4hnliches System auf unsere Nachbarstaaten auszudehnen, erscheint alleine in administrativer Hinsicht kaum mit einem angemessenen Aufwand bew\u00e4ltigbar, zumal im gr\u00f6ssten unserer Nachbarstaaten viele Kompetenzen im Hochschulbereich bei den Bundesl\u00e4ndern liegen. Das System w\u00fcrde auch eine Ungleichbehandlung der verschiedenen Staaten mit sich bringen, indem einige f\u00fcr ihre Studierenden eine Abgeltung leisten m\u00fcssten und andere nicht. Gem\u00e4ss den publizierten Daten \"Ausl\u00e4ndische Studierende nach Staatsangeh\u00f6rigkeit 2010/11\" weist das Bundesamt f\u00fcr Statistik aus, dass es sich bei den Studierenden an Schweizer Hochschulen um solche aus \u00fcber dreissig Nationen alle f\u00fcnf Kontinente handelt. Die eine H\u00e4lfte stammt aus europ\u00e4ischen Staaten, die andere aus Staaten der \u00fcbrigen vier Kontinente. Mit einer so grossen Anzahl Staaten im Bereich der studentischen Mobilit\u00e4t bilaterale Vereinbarungen zu treffen, erscheint kaum sinnvoll realisierbar.</p><p>Der Bund beteiligt sich bereits heute nach dem Universit\u00e4tsf\u00f6rderungsgesetz vom 8. Oktober 1999 und auch in Zukunft gem\u00e4ss dem Hochschulf\u00f6rderungs- und -koordinationsgesetz vom 30. September 2011 an der Finanzierung der Bildungsausl\u00e4nder, indem maximal 10 Prozent der Grundbeitr\u00e4ge an die kantonalen Universit\u00e4ten in Funktion der Anzahl ausl\u00e4ndischer Studierender ausgerichtet werden. Zudem wird die k\u00fcnftige Schweizerische Hochschulkonferenz f\u00fcr den gesamten Hochschulbereich Empfehlungen f\u00fcr die Erhebung von Studiengeb\u00fchren formulieren und auch die Entwicklung beim Zulauf von Bildungsausl\u00e4ndern im Rahmen der Finanzplanung und der Priorit\u00e4tensetzung ber\u00fccksichtigen k\u00f6nnen. Angesichts dieser Kompetenzen der k\u00fcnftigen Hochschulkonferenz erachtet es der Bundesrat als wichtig, die n\u00f6tigen Entscheidgrundlagen aufzubereiten. Dazu wird er die Anliegen des Postulanten aufnehmen und die verschiedenen m\u00f6glichen Massnahmen zur Verbesserung der Abgeltung des Studienaufenthalts ausl\u00e4ndischer Studierender pr\u00fcfen. In diesem Sinne ist der Bundesrat bereit, das Postulat anzunehmen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":18,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1323388800000)\/","SubmittedBy":"Pfister Gerhard","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1465430400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":null,"Modified":"\/Date(1750810532197)\/","SubmissionDate":"\/Date(1317340800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4820,"SubmissionLegislativePeriod":48,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}