{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114074,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114074,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114074,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114074,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114074,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114074,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114074,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114074,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114074,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114074,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114074,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114074,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114074,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114074,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114074,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114074,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114074,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20114074,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"11.4074","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Gewichtsverlagerung im Bereich der Lohnabz\u00fcge f\u00fcr die Altersvorsorge von der zweiten zur ersten S\u00e4ule","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, im Bereich der Lohnabz\u00fcge f\u00fcr die Altersvorsorge eine Gewichtsverlagerung von der zweiten hin zur ersten S\u00e4ule zu pr\u00fcfen und dar\u00fcber Bericht zu erstatten.</p>","ReasonText":"<p>Die Gewichtung zwischen erster und zweiter S\u00e4ule gibt immer wieder zu Diskussionen und berechtigter Kritik Anlass. So laufen in der ersten S\u00e4ule (AHV) systembedingt wesentlich tiefere Verwaltungskosten auf als in der zweiten S\u00e4ule (Pensionskasse). Weiter ist das Risiko, dass bei wirtschaftlichen Schwankungen an den Finanzm\u00e4rkten und im Anlagegesch\u00e4ft Milliarden von einbezahlten Rentenfranken zum Nachteil der Versicherten vernichtet werden, bei der zweiten S\u00e4ule ungleich h\u00f6her als bei der ersten S\u00e4ule. Und letztlich erweist sich das heutige System der mit dem Lebensalter steigenden Lohnabz\u00fcge in der zweiten S\u00e4ule nicht selten als wesentlicher Nachteil f\u00fcr \u00e4ltere Arbeitnehmende auf Stellensuche.</p><p>Das Postulat regt aufgrund der dargelegten Faktenlage eine sinnvolle Gewichtsverlagerung im Bereich der Lohnabz\u00fcge von der zweiten zur ersten S\u00e4ule an. Bereits bestehende Pensionskassenguthaben werden durch eine Gewichtsverschiebung im Bereich der Lohnabz\u00fcge nicht betroffen. Auch die Lohnnebenkosten k\u00f6nnen bei richtiger Ausbalancierung der Verschiebung bei den Lohnprozenten konstant gehalten werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die erste und die zweite S\u00e4ule erg\u00e4nzen sich: Die erste S\u00e4ule wird nach dem Umlageverfahren finanziert. In der Regel werden die erhobenen Beitr\u00e4ge der erwerbst\u00e4tigen Versicherten direkt an die Leistungsbez\u00fcger umverteilt. Dieses System hat den Vorteil, dass es nur in geringem Masse von der Entwicklung der Finanzm\u00e4rkte abh\u00e4ngig ist. Eine ung\u00fcnstige demografische und/oder wirtschaftliche Entwicklung kann das System hingegen beeintr\u00e4chtigen. Die zweite S\u00e4ule wird nach dem Kapitaldeckungsverfahren finanziert. Das n\u00f6tige Guthaben f\u00fcr die Auszahlung der Leistungen wird w\u00e4hrend der Erwerbst\u00e4tigkeit der Versicherten gebildet. Bei Finanzkrisen kann das finanzielle Gleichgewicht der zweiten S\u00e4ule gef\u00e4hrdet sein, hingegen sind die Auswirkungen der demografischen und/oder wirtschaftlichen Entwicklung geringer als bei der ersten S\u00e4ule. In Kombination mit der ersten S\u00e4ule sollte die zweite S\u00e4ule den Versicherten gew\u00e4hrleisten, den fr\u00fcheren Lebensstandard angemessen erhalten zu k\u00f6nnen.</p><p>Nach Ansicht des Bundesrates ist bei der Altersvorsorge und insbesondere bei der ersten und zweiten S\u00e4ule eine Gesamtbetrachtung erforderlich, bei der das gegenseitige Verh\u00e4ltnis der beiden S\u00e4ulen \u00fcberpr\u00fcft wird. Der Bundesrat ist in diesem Sinne auch bereit, eine Erh\u00f6hung der Lohnbeitr\u00e4ge an die erste S\u00e4ule und eine Senkung der Beitr\u00e4ge an die zweite S\u00e4ule zu pr\u00fcfen. Er wird dies im Rahmen des Berichts \u00fcber die Zukunft der 2. S\u00e4ule tun, welcher dem Parlament unterbreitet wird. Der Bericht erl\u00e4utert die k\u00fcnftigen Herausforderungen der zweiten S\u00e4ule und zeigt m\u00f6gliche L\u00f6sungsans\u00e4tze auf. Gegenw\u00e4rtig ist der Entwurf des Berichts bei den interessierten Kreisen in der Anh\u00f6rung. Er wird nach der Anh\u00f6rung im Sinne des Postulats erg\u00e4nzt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":18,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1329264000000)\/","SubmittedBy":"Chopard-Acklin Max","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1339718400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28","Category":null,"Modified":"\/Date(1690495312433)\/","SubmissionDate":"\/Date(1323907200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4901,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen"}}