{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114102,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114102,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114102,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114102,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114102,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114102,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114102,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114102,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114102,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114102,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114102,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114102,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114102,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114102,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114102,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114102,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20114102,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20114102,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"11.4102","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Aus- und Weiterbildung f\u00fcr Medienschaffende verbessern","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat unterbreitet den eidgen\u00f6ssischen R\u00e4ten einen Bericht und Antrag, in welchem er darlegt, wie der Bund die Aus- und Weiterbildung von Medienschaffenden zu f\u00f6rdern gedenkt.</p>","ReasonText":"<p>Die Qualit\u00e4t des Journalismus h\u00e4ngt direkt ab von der Qualit\u00e4t der Journalistinnen und Journalisten, und die wiederum ist abh\u00e4ngig von den absolvierten Aus- und Weiterbildungen. Nun gibt es kaum Zweifel daran, dass die Schweiz bez\u00fcglich Ausbildung von Medienschaffenden das in der \u00fcbrigen Berufswelt anerkannt hohe Niveau nicht erreicht. Die universit\u00e4ren Studieng\u00e4nge in Kommunikationswissenschaften bewegen sich weitab von journalistischer Praxis; die praktische Ausbildung in Redaktionen beschr\u00e4nkt sich oft auf reines \"learning by doing\"; eine berufsbegleitende schulische Ausbildung fehlt oder ist freiwillig; die Berufsbezeichnung \"Journalist\" ist nicht mit einer klar definierten Ausbildung verbunden. Die positiven Beispiele wie das Centre Romand de Formation des Journalistes in der Romandie, das Medien-Ausbildungs-Zentrum in Luzern oder das Institut f\u00fcr Angewandte Medienwissenschaft in Winterthur d\u00fcrfen nicht dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen, dass die Situation insgesamt sehr unbefriedigend ist. Die Bundesverfassung l\u00e4sst staatliche Medienf\u00f6rderung nur in einem sehr beschr\u00e4nkten Ausmass zu. Eine der wenigen, bisher aber nicht ausgesch\u00f6pften M\u00f6glichkeiten ist die F\u00f6rderung der Aus- und Weiterbildung der Medienschaffenden. Das hat auch der Bundesrat in der Antwort auf das Postulat 09.3629 festgehalten. Es ist deshalb an der Zeit, dass der Bundesrat dem Parlament einmal darlegt, welche Aktivit\u00e4ten m\u00f6glich w\u00e4ren und wie er gedenkt, sie in praktische Politik umzusetzen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat geht mit dem Postulanten einig, dass f\u00fcr einen qualitativ hochstehenden Journalismus die Aus- und Weiterbildung von Medienschaffenden zentral ist. Davon ist er bereits in seinem am 29. Juni 2011 publizierten Bericht \"Pressevielfalt sichern\" ausgegangen, welchen er in Erf\u00fcllung des Postulates Fehr Hans-J\u00fcrg 09.3629 sowie des Postulates der Staatspolitischen Kommission des Nationalrates 09.3980 vorgelegt hatte. Dieser Bericht zeigt Tendenzen in der Entwicklung der schweizerischen Medienlandschaft auf, die unter dem Gesichtswinkel der Medienvielfalt und der Medienqualit\u00e4t mittel- bis langfristig problematisch werden k\u00f6nnten. Als m\u00f6gliche Interventionsoptionen erw\u00e4hnt der Bundesrat auch Massnahmen im Bereich der Aus- und Weiterbildung.</p><p>Die im Bericht skizzierten Entwicklungen haben einen starken Bezug zum gegenw\u00e4rtig ablaufenden Strukturwandel der Medien, der nicht zuletzt auf technologische Ver\u00e4nderungen zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Dies hat den Bundesrat zum Schluss gef\u00fchrt, zun\u00e4chst m\u00fcssten sich die Medien selbst den neuen Herausforderungen stellen und nach L\u00f6sungen suchen. Erst wenn die Anstrengungen der Medien nicht ausreichen sollten, um die aus staats- und demokratiepolitscher Sicht unabdingbaren medialen Leistungen auch f\u00fcr die Zukunft zu sichern, sieht der Bundesrat eine Notwendigkeit f\u00fcr weitere Massnahmen. Der Bundesrat wird im Jahre 2015 die Lage neu beurteilen.</p><p>Die in Aussicht gestellte Standortbestimmung wird sich auch mit Fragen der Aus- und Weiterbildung von Medienschaffenden befassen. Vor diesem Hintergrund erachtet es der Bundesrat nicht als sinnvoll, den im Postulat geforderten Bericht zum gegenw\u00e4rtigen Zeitpunkt zu erstellen. Diese Konsequenz dr\u00e4ngt sich nicht zuletzt auch im Lichte der angespannten Ressourcensituation auf, die bei der Erstellung von Berichten eine gewisse Zur\u00fcckhaltung nahelegt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1329264000000)\/","SubmittedBy":"Fehr Hans-J\u00fcrg","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1386892800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"34","Category":null,"Modified":"\/Date(1690533541323)\/","SubmissionDate":"\/Date(1324425600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4901,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Medien und Kommunikation"}}